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Verfügbarkeit und Fazit

Das V40 Thinq von LG ist nur in einer Speicherausstattung erhältlich (6 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher) und kostet 900 Euro. Erhältlich ist das Gerät unter anderem bei Saturn und Media Markt.

Fazit

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LG hat auf der CES 2019 bekräftigt, trotz nahezu übermächtig erscheinender Konkurrenz weiterhin Smartphones produzieren zu wollen. Das V40 Thinq ist ein gutes Gerät, wir glauben aber nicht, dass es die Marktposition des südkoreanischen Herstellers verbessern wird.

Dafür leistet das Gerät gegenüber der Konkurrenz zu wenig. Die Dreifachkamera beispielsweise macht zweifellos gute Fotos, das Mate 20 Pro und im Dunkeln auch das Galaxy Note 9 sind dem Gerät allerdings überlegen. Die Frontkamera hingegen bietet mit ihrem zweiten Objektiv ein aktuell noch relativ wenig verbreitetes Alleinstellungsmerkmal - hier kommt es aber unserer Meinung nach stark darauf an, ob der Nutzer überhaupt viele Selbstporträts macht.

  • Eine Aufnahme mit dem normalen Weitwinkelobjektiv des V40 Thinq (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv mit dem Mate 20 Pro von Huawei aufgenommen. Auffällig ist, wie viel blauer die Aufnahme des V40 Thinq ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv des V40 Thinq bringt eine zweifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Superweitwinkel eignet sich gut für Landschaftsaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro hat eine optiosche Dreifachvergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Blickwinkel des Superweitwinkels ist beim Mate 20 Pro fast identisch mit dem des V40 Thinq. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nicht nur tagsüber, auch bei Nachtaufnahmen mit schlechter Beleuchtung macht das V40 Thinq nicht ganz so gute Bilder wie das Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Besonders, wenn der KI-Modus aktiviert ist, wirkt die Aufnahme mit dem V40 Thinq unsauber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die mit dem Mate 20 Pro gemachte Vergleichsaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das V40 Thinq von LG hat einen 6,4 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera eingebaut. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das V40 Thinq hat einen Kopfhöreranschluss und einen eingebauten DAC. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Design des V40 Thinq ist unauffällig. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Der Rahmen um das Display ist - verglichen mit anderen aktuellen Smartphones - eher breit. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera besteht aus einem Superweitwinkel-, einem Weitwinkel und einem Teleobjektiv. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das OLED-Display ist hochauflösend und hat eine mittelgroße Notch. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • In der Notch sind die beiden Frontkameras eingebaut, eine mit Weitwinkelobjektiv und eine mit Superweitwinkeloptik. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
Das V40 Thinq hat einen Kopfhöreranschluss und einen eingebauten DAC. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)

Auch beim Klang der Lautsprecher ist das V40 Thinq verglichen mit der Konkurrenz enttäuschend. Der Umstand, dass das Smartphone noch mit Android 8.1 und nicht mit dem aktuellen, bereits seit Monaten erhältlichen Android 9 erscheint, trägt zum Gesamteindruck bei, dass LG mit seinem neuen Smartphone der Konkurrenz hinterherhinkt.

LG hat sich entschlossen, seine neuen Smartphones zeitlich unabhängig von der Konkurrenz zu veröffentlichen. Das ist vollkommen legitim, allerdings sollte sich ein Hersteller dann auch sicher sein, dass er etwas zu bieten hat. Das V40 Thinq hingegen verfügt über Funktionen, die es bereits besser bei anderen Geräten auf dem Markt gibt, oder bietet im Vergleich weniger.

Dass LG gute Ideen hat, zeigen etwa einzelne Funktionen der Kamera-App. Die Vorschau der verschiedenen Perspektiven finden wir toll, ebenso die Triple-Shot-Funktion. Dies sind aber Dinge, die die Konkurrenz wohl leicht kopieren könnte, da es sich lediglich um Softwarefunktionen handelt; als Alleinstellungsmerkmal taugen sie für unseren Geschmack nicht.

Letztlich ist das V40 Thinq ein gutes Smartphone, das allerdings weniger bietet als Konkurrenten wie das Mate 20 Pro und das Galaxy Note 9. Diese Geräte sind momentan für weniger als 900 Euro erhältlich, weshalb wir keinen triftigen Grund sehen, das V40 Thinq zu kaufen. Sollte der Preis des Smartphones schneller sinken als die der Konkurrenz, dürfte das Gerät hingegen für manchen interessanter werden.

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Gaius Baltar 04. Feb 2019

Hm, es war wohl nicht in den WWW, sondern irgendwo auf einem englischsprachigen Sender...

Kaleidosc0pe 01. Feb 2019

Oreo war schon ein Krampf auf dem LG G6 und kam sehr spät. Dann hab ich Lineage Roms...

sofries 01. Feb 2019

Da kann man sich ja schon ausmalen, wie gut der Softwaresupport in den nächsten Jahren...

Pecker 01. Feb 2019

Also HTC hat mit dem M8 schon 2014 ein Gerät mit 2 Kameras vorgestellt. Gut, hat mehr...

DerCaveman 01. Feb 2019

In Zeiten wo KI einen eigenen Teil im Prozessor belegt und einem sagt wann und wie man am...


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