Abo
  • Services:

LG V30 im Hands On: Schmales 6-Zoll-Smartphone hat kein Zweitdisplay mehr

LG hat ein weiteres Smartphone aus der V-Modellreihe vorgestellt. Das neue V30 hat allerdings kein Zweitdisplay mehr. Beim neuen Modell konzentriert sich LG auf praktische Videofunktionen.

Artikel veröffentlicht am ,
LGs V30
LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Das V30 hat ein 6 Zoll großes OLED-Display mit einer hohen Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln und stellt Inhalte entsprechend scharf dar. Das Smartphone unterstützt Googles Daydream. Trotz des vergleichsweise großen 6-Zoll-Displays lässt sich das Gerät vergleichsweise gut bedienen. Denn das Display hat ein 2:1-Bildverhältnis, ist also auf schmale Bauweise hin optimiert.

Inhalt:
  1. LG V30 im Hands On: Schmales 6-Zoll-Smartphone hat kein Zweitdisplay mehr
  2. Zuschaltbare Kinoeffekte für Videoaufnahmen

LG hat beim V30 auf das bisher übliche Zweitdisplay verzichtet. Darauf können wir gut verzichten, wir konnte dem in der Praxis nicht viel abgewinnen. Viel sinnvoller ist da die Always-On-Funktion des Displays. Es zeigt Statusinformationen und Benachrichtigungen an, ohne das Smartphone entsperren zu müssen. Außerdem kann etwa auch die Musikwiedergabe pausiert werden.

Floating Bar als Ersatz für Zweitdisplay

Zusätzlich gibt es für das fehlende Zweitdisplay eine sogenannte Floating Bar. Dabei handelt es sich um einen einblendbaren Bedienbereich. Wenn die Funktion aktiv ist, wird ein Punkt auf dem Display angezeigt, der verschoben werden kann. Mit einem Wisch auf den Punkt öffnet sich die Bedienleiste, um weitere Funktionen aufzurufen. Beim ersten Ausprobieren konnte uns das Konzept nicht überzeugen, irgendwie war der Aktivierungspunkt immer störend im Weg.

  • Auf der Rückseite des V30 befinden sich die Dualkamera und der Fingerabdrucksensor. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LG setzt beim V30 auf eine Floating Bar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
LGs V30 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Auf der Rückseite des V30 gibt es eine Dualkamera mit einer 16-Megapixel-Linse mit einer vergleichsweise weiten Blendenöffnung von f/1.6 sowie einer 13-Megapixel-Linse für Weitwinkelaufnahmen mit einer Blendenöffnung von f/1.9. Die Weitwinkelkamera soll weniger Verzerrungen am Bildrand haben als noch die Kamera im V20, dem Vorgängermodell. Durch die großen Blendenöffnungen sollen auch unter widrigen Lichtverhältnissen noch gute Aufnahmen möglich sein.

Stellenmarkt
  1. Aenova Group, Wolfratshausen
  2. B&R Industrial Automation GmbH, Essen

LG setzt auf Glaslinsen, die nicht zerkratzen sollen und klarere Bilder versprechen. Bei der Dualkameratechnik setzt LG auf das bisherige Konzept aus normaler Kamera und spezieller Weitwinkelkamera. Auf der Vorderseite befindet sich eine 5-Megapixel-Weitwinkelkamera.

Schwenkzoom in der Kamera-App

Mit dem V30 legt LG vor allem Wert auf besondere Videofunktionen. So kann der Nutzer einen Schwenkzoom realisieren. Dazu muss der Cine-Modus aktiv sein, dann kann die Schwenkzoom-Funktion aktiviert werden. Der Nutzer kann auf einen Bildbereich tippen, und mit einem Zoomregler wird dann zu diesem Bildbereich hin gezoomt. Eine an sich sehr praktische Funktion.

Wir fanden aber schade, dass der Zoomregler dabei ständig festgehalten werden muss. Praktischer wäre es, wir könnten den Endzoom festlegen und alles weitere würde dann entsprechend aufgenommen. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass das Smartphone bewegt wird und verwackelte Aufnahmen die Folge sind.

Aber auch mit anderen Funktionen will das V30 kinoreife Aufnahmen ermöglichen.

Zuschaltbare Kinoeffekte für Videoaufnahmen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

ve2000 01. Sep 2017

Schade, ich fand ein Dipsplay immer nützlich...

ip (Golem.de) 31. Aug 2017

Tippfehler ist jetzt korrigiert


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /