Abo
  • Services:
Anzeige
V10 mit zweitem Display für Benachrichtigungen und mehr
V10 mit zweitem Display für Benachrichtigungen und mehr (Bild: LG)

LG V10: Android-Smartphone mit zweitem Display

V10 mit zweitem Display für Benachrichtigungen und mehr
V10 mit zweitem Display für Benachrichtigungen und mehr (Bild: LG)

LG hat mit dem V10 ein neues Smartphone vorgestellt, das sich durch ein zweites Display auf der Vorderseite auszeichnet. Außerdem gibt es vorne zwei Kameras für Weitwinkelaufnahmen und einen manuellen Modus für Videoaufnahmen.

Anzeige

LG will sich mit dem neuen V10 deutlich von der Konkurrenz abheben und hat einige Funktionen eingebaut, die bislang nicht zur üblichen Ausstattung eines Android-Smartphones gehörten. Auffällig sind der zweite Bildschirm und die zwei Kameralinsen auf der Displayseite. Weniger von außen bemerkbar ist die Möglichkeit, Videos in einem manuellen Modus aufzunehmen.

Oberhalb des 5,7 Zoll großen Hauptdisplays ist ein zweites schmales Display untergebracht, das vor allem für Benachrichtigungen und Statusinformationen gedacht ist. Das 2,1 Zoll große IPS-Display liefert eine Auflösung von 160 x 1.040 Pixeln. Es kann dauerhaft eingeschaltet sein, so dass der Nutzer mit einem Blick über Benachrichtigungen informiert wird, ohne erst das Hauptdisplay entsperren zu müssen. Dabei verspricht LG, dass das Zweitdisplay im eingeschalteten Zustand die Akkulaufzeit nicht verkürzt. Das Zweitdisplay lässt sich umfangreich konfigurieren, um es an die Bedürfnisse des Anwenders anzupassen.

Apps über das Zweitdisplay aufrufen

Ist das Hauptdisplay eingeschaltet, kann der zweite Bildschirm zum Aufrufen von Apps verwendet werden. Wenn Anwender auf dem Hauptbildschirm etwa einen Film schauen oder spielen, werden Benachrichtigungen nur auf dem zweiten Display eingeblendet und überdecken weder das Spiel noch den Film. Das Hauptdisplay liefert mit 2.560 x 1.440 Pixeln eine sehr hohe Auflösung, wie sie vom G4 bekannt ist. Informationen sollten also klar und deutlich zu erkennen sein.

  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
  • LG V10 (Bild: LG)
LG V10 (Bild: LG)

Ebenfalls auf der Vorderseite befinden sich zwei Kameralinsen. Diese sind mit einer 5-Megapixel-Kamera verbunden und sollen Selbstporträts mit einem Weitwinkel von 120 Grad erlauben. Für solche Weitwinkelaufnahmen wird ein spezieller Algorithmus verwendet, der Aufnahmen beider Linsen kombiniert, die gerade weit genug auseinander liegen, um zwei unterschiedliche Perspektiven zu bieten. LG verspricht damit natürlich wirkende Selbstporträts.

Videomodus mit manuellen Einstellungen

Auf der Gehäuserückseite befindet sich wie beim G4 eine 16-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblendenöffnung von f/1.8 und einem optischen Bildstabilisator. Mit der Kamera lassen sich Videos in einem manuellen Modus aufnehmen, laut LG ist es das erste Smartphone mit einer solchen Möglichkeit. Parameter wie Verschlusszeit, Bildfrequenz, ISO-Wert, Weißabgleich und Fokus lassen sich während der Aufnahme manuell anpassen. Dabei stehen die drei Auflösungen HD, FHD und UHD sowie die beiden Bildformate 16:9 und 21:9 zur Verfügung.

Mit Steady Record gibt es einen zusätzlichen elektronischen Bildstabilisator, der nur für Videos eingesetzt wird und für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen soll. Außerdem stehen umfangreiche Funktionen für die Videonachbearbeitung zur Verfügung. Clips lassen sich zusammenfügen und mittels automatischen Schnitts werden verschwommene Bilder und statische Szenen ohne weiteres Zutun aus dem Video entfernt.

Zudem gibt es einen Audio Monitor, der die drei eingebauten Mikrofone während einer Aufnahme konfigurieren kann. Damit sollen Tonaufnahmen aus bestimmten Richtungen direkt kontrolliert werden können. Zudem gibt es einen Filter, der gezielt Windgeräusche eliminiert und so für klaren Klang sorgen soll.

64 GByte Flash-Speicher und Speicherkartensteckplatz

Das V10 entspricht in vielen weiteren Punkten der Ausstattung des G4. Es gibt also Qualcomms Hexa-Core-Prozessor Snapdragon 808 und 3 GByte Arbeitsspeicher. Der Flash-Speicher beträgt im Fall der Neuvorstellung sogar 64 GByte und es gibt einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die bis zu 2 TByte groß sein dürfen. Das LTE-Smartphone ist mit WLAN-ac, Bluetooth 4.1 sowie NFC und einem überarbeiteten Fingerabdrucksensor ausgestattet.

Der 3.000-mAh-Akku ist austauschbar und unterstützt Qualcomms Schnelladetechnik Quick Charge 2.0. Das Smartphone hat eine Größe von 159,6 x 79,3 x 8,6 mm und wiegt 192 Gramm. Das Gehäuse besteht aus einem Dura-Guard-Rahmen aus Edelstahl, mit einem widerstandsfähigen Silikonüberzug soll erreicht werden, dass Stürze dem Smartphones nichts anhaben können. Das Gerät wird mit Android 5.1.1 alias Lollipop auf den Markt kommen. Wie üblich wird es einige Anpassungen von LG geben.

LG hat das Smartphone V10 bislang nicht für den deutschen Markt geplant. Ob es vielleicht dennoch später einmal offiziell hierzulande angeboten wird, ist noch nicht bekannt.


eye home zur Startseite
Dwalinn 02. Okt 2015

+1 Als ich die Bilder gesehen habe dachte ich mir aber wie nett das wäre wenn es mal...

Anonymer Nutzer 01. Okt 2015

Das Zweitdisplay erledigt die selben aufgaben mit weniger Strom, belastet die...

Anonymer Nutzer 01. Okt 2015

!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. byon gmbh, Frankfurt am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg
  3. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149,99€

Folgen Sie uns
       


  1. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

  2. ePrivacy-Verordnung

    Ausschuss votiert für Tracking-Schutz und Verschlüsselung

  3. Lifetab X10605 und X10607

    LTE-Tablets direkt bei Medion bestellen

  4. Gran Turismo Sport im Test

    Puristischer Fahrspaß - fast nur für Onlineraser

  5. Breitbandausbau

    Oettinger bedauert Privatisierung der Telekom

  6. Elektroauto

    Tesla Model S brennt auf österreichischer Autobahn aus

  7. Ubuntu 17.10 im Test

    Unity ist tot, lange lebe Unity!

  8. Asus Rog GL503 und GL703

    Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen

  9. Swisscom

    Einsatz von NG.fast bringt bis zu 5 GBit/s

  10. Bixby 2.0

    Samsung will Sprachassistenten auf viel mehr Geräte bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
Elektromobilität
Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
  1. World Solar Challenge Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
  2. Ab 2030 EU-Komission will Elektroauto-Quote
  3. Mit ZF und Nvidia Deutsche Post entwickelt autonome Streetscooter

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Löschen? Eher ausbrennen lassen.

    gadthrawn | 16:31

  2. Hoffentlich...

    zwangsregistrie... | 16:31

  3. Re: Sollten lieber den Desktop komplett an MacOS...

    Auskenner76 | 16:28

  4. Re: Akku ist nicht vorne

    tingelchen | 16:28

  5. Re: Wahrscheinlichkeit eines Fahrzeugbrandes

    gadthrawn | 16:26


  1. 15:42

  2. 15:27

  3. 15:12

  4. 15:00

  5. 13:49

  6. 12:25

  7. 12:00

  8. 11:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel