LG Ultrafine 5K: Apple verzichtet auf eigenes 5K-Display

Als die Apple-Keynote am 27. Oktober 2016 zu Ende ging, dachten nicht wenige: Das war es schon? Und richtig, Apple hat keinen neuen iMac und keinen neuen Mac Pro vorgestellt, doch auch einen richtigen Nachfolger für das Thunderbolt-Display gibt es vorerst nicht. Dafür pries Apple das 27-Zoll-Modell LG Ultrafine 5K(öffnet im neuen Fenster) an, das direkt per Thunderbolt 3 an die USB-Typ-C-Buchse des neuen Macbook Pro angeschlossen wird.

Das Display mit einer Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln und IPS-Panel deckt den Farb-Gamut DCI-P3(öffnet im neuen Fenster) ab, wird über ein einzelnes Kabel mit dem Macbook Pro verbunden und kann es darüber auch noch aufladen. Der Preis wird im Apple Store(öffnet im neuen Fenster) mit rund 1.400 Euro angegeben. Das Display verfügt über drei USB-Typ-C-Anschlüsse auf der Rückseite, um weitere Geräte anzuschließen. Der Monitor verfügt über Stereolautsprecher, eine Kamera und ein Mikrofon.
Apple und LG bieten auch noch ein 21,5 Zoll großes Display mit 4K-Auflösung (4.096 x 2.304 Pixel) mit P3-Gamut für rund 750 Euro an. Es wird ebenfalls mit einem Thunderbolt-3-Kabel angeschlossen. Auch hier finden sich drei USB-Typ-C-Anschlüsse und Stereolautsprecher. Das Display kann ebenfalls an anderen Macs mit USB-Typ-C-Anschluss betrieben werden, während das 5K-Modell nur an den neuen Macbook Pro genutzt werden kann. Alle Displays laufen mit 60 Hertz.
Das LG Ultrafine 4K Display(öffnet im neuen Fenster) soll in den nächsten fünf bis sechs Wochen lieferbar sein. Das LG Ultrafine 5K Display hingegen soll im Dezember auf den Markt kommen.