Tolle Bildqualität in Spielen und Filmen

Die vielen Funktionen des Fernsehers verstaut LG in der verschachtelten und unserer Meinung nach schlecht durchdachten WebOS-Oberfläche. Wichtige Funktionen wie die Energieoptionen sind in Untermenüs versteckt. Zudem muss offenbar jeder Fernseher heutzutage Pseudo-KI-Software nutzen, um unser Fernsehverhalten zu analysieren oder unnatürlich wirkende Filter auf das Bild zu legen. Die KI-Funktionen können wir zum Glück abschalten und einfach den Filmmaker-Modus verwenden. Er schaltet Nachbearbeitungseffekte weitgehend ab und soll Inhalte so darstellen, wie es die Macher ursprünglich geplant haben.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist / Statistikerin / Statistiker / Epidemiologin / Epidemiologe - Hämatologie ... (m/w/d)
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Produktionscontroller (m/w/d) - Schwerpunkt ERP
    Goldbeck GmbH, Bielefeld, Hamm, Plauen, Vöhringen (bei Ulm)
Detailsuche

Besonders verwirrend: Im Gaming-Modus blendet der Fernseher ein komplett unterschiedliches Einstellungsmenü ein, das mit Raumschiffoptik wohl ein Gaming-Klischee ansprechen soll. Der Gaming-Modus zeigt uns Funktionen wie Variable Refresh Rates, einen Schwarzwerte-Ausgleich, den Low-Latency-Modus und die aktuelle Bildfrequenz an. Das stellen wir allerdings im Game Optimiser ein, der wiederum in einem anderen Fenster angezeigt wird.

Für Games ist wichtig, dass wir den Fernseher im Low-Latency-Modus betreiben können. Ist dieser nicht aktiviert, können wir die Eingabeverzögerung mit bloßen Augen erkennen. Im Low-Latency-Modus erkennen wir indes keinen Unterschied zu IPS-Gaming-Displays. Erfreulich ist zudem, dass LG den C2 für Nvidia G-Sync (compatible) und AMD Freesync Premium ausgelegt hat. Daher müssen wir nicht das unperformante herkömmliche V-Sync in Games nutzen.

Schnelles OLED-Panel in Games

Übrigens kann der TV gerade in schnellen Spielen, beispielsweise Apex Legends oder Call of Duty: Warzone, und bei ruckartigen Bewegungen, etwa Flick-Shots in CS:GO, überzeugen. Wie bei OLED-Panels üblich, sind die Pixelreaktionszeiten hervorragend. Im bekannten Ufo-Test können wir nur wenige Schlieren erkennen. Der LG-Fernseher ist in dieser Hinsicht selbst teuren IPS-Monitoren wie dem Samsung Odyssey Neo G9 überlegen. Da nehmen wir gern in Kauf, dass sich das Panel ab und zu selbst abdunkelt oder sich kalibrieren muss.

  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite kann ein VESA-Mount genutzt werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienung per Fernbedienung... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Oder über einen kleinen Joystick an der Unterseite. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Game-Mode untscheidet sich optisch... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ...von den Standard-Menüs des C2. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Helligkeit ist für ein OLED-Panel gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Game-Mode untscheidet sich optisch... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Golem Karrierewelt
  1. AZ-500 Microsoft Azure Security Technologies (AZ-500T00): virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.11.-01.12.2022, virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Durch die automatische Abdunkelung erreicht das Panel in Sachen Farbgenauigkeit nicht unbedingt Bestwerte, auch wenn die Farbraumabdeckung von 95,5 Prozent SRGB und 80,6 Prozent DCI-P3 für Office-Arbeiten, Spiele und Filme vollkommen ausreichend ist. Professionelle Anwender würden wahrscheinlich so oder so nicht auf die Idee kommen, einen Fernseher für ihre Grafik- oder Videoarbeiten zu verwenden.

HDMI-2.1-Grafikkarte benötigt

Doch wie schließen wir den Fernseher überhaupt an? Für den Betrieb als Gaming-Bildschirm ist zumindest eine Grafikkarte mit HDMI-2.1-Ausgang notwendig. Die aktuellen GPUs von AMD (Radeon RX 6000) und Nvidia (Geforce RTX 3000) sind zumeist mit HDMI-2.1-Ports ausgestattet. Bei integrierten GPUs oder älteren Modellen wird es schwierig, da der Fernseher dann im HDMI-2.0b-Modus nur 4K bei 60 Hz darstellen kann.

Am Fernseher selbst sind insgesamt vier HDMI-2.1-Buchsen angebracht, davon eine mit eARC-Audioübertragung. Wir können daran also auch weitere Spielekonsolen anschließen. Der dedizierte RJ45-Port verbindet nur den Fernseher mit dem Netzwerk, kann also nicht für ein daran angeschlossenes Hostsystem genutzt werden. Gleiches gilt für die drei USB-Anschlüsse, die allein dem WebOS-Betriebssystem zur Verfügung stehen. Daran lassen sich etwa USB-Wechselmedien wie Sticks und SSDs anschließen. USB-Tastaturen werden daran nicht erkannt.

  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Genug Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf der Rückseite kann ein VESA-Mount genutzt werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bedienung per Fernbedienung... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Oder über einen kleinen Joystick an der Unterseite. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Game-Mode untscheidet sich optisch... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ...von den Standard-Menüs des C2. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • LG OLECD 42C2 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Helligkeit ist für ein OLED-Panel gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbabdeckung geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Genug Anschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
LG OLED42C27LA TV 107 cm (42 Zoll) OLED evo Fernseher (Cinema HDR, 120 Hz, Smart TV) [Modelljahr 2022]

Es lässt sich zudem ein externes Audiogerät per S/PDIF oder 3,5-mm-Kopfhörerklinke an den TV anschließen. Die integrierten Stereoboxen sollten maximal als Backup genutzt werden. Sie klingen eher leise und haben wenig Bass. Zumindest sind mittlere und hohe Frequenzen gut zu vernehmen. Sound kommt zudem von unten aus dem Gerät und strahlt dann von der Tischplatte ab. Ein wirkliches Raumgefühl gibt es daher nicht.

Da der C2 kein Monitor ist, können wir auf keinerlei weitere ergonomische Funktionen zugreifen. Der C2 ist weder in der Höhe, noch in Neigung oder Schwenkung verstellbar. Andere 43-Zoll-Monitore wie der Asus PG43UQ sind zumindest in ihrer Neigung anpassbar. Durch die beiden Standfüße können wir den TV zudem nicht komplett an die Wand stellen. Abhilfe schafft hier ein VESA-Mount. Eine entsprechende 300-x-200-mm-Halterung ist vorhanden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 LG OLED42C27LA im Test: Ein OLED-Fernseher als riesiger BildschirmersatzLG OLED42C2 als Monitor - Verfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


berritorre 22. Aug 2022 / Themenstart

Weil er es vielleicht nicht selbst herausgefunden hat, möglicherweise?

Saladino 15. Aug 2022 / Themenstart

Der dann aber vermutlich viel schlechtere Reaktionszeiten hat? Oder ist damit der...

bccc1 15. Aug 2022 / Themenstart

Mein 27" 2560x1440 Bildschirm hat ja eine sehr ähnliche PPI und wird von mir in 40-80cm...

xPandamon 15. Aug 2022 / Themenstart

Stimmt, MacOS ist Mist was Skalierung angeht. Scheint leider nicht die Ansicht aller zu...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Elektromobilität: Superschnelles Laden mit zwölf Megawatt
    Elektromobilität
    Superschnelles Laden mit zwölf Megawatt

    Das Unternehmen Paxos hat ein Hochleistungsladegerät mit Spezialstecker entwickelt. Der Industrie genügt eine weit geringere Leistung, aber autonome Fahrzeuge könnten das ändern.

  2. E-Mail-Hosting: Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de
    E-Mail-Hosting
    "Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de"

    Probleme, wie sie die Bahn jüngst mit GMX und Web.de hatte, kennt der Mailprovider Tinc schon lang. Antworten bleibe GMX schuldig, sagt uns der CEO.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  3. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /