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Schafft Platz, ohne welchen zu brauchen

Seinen ersten richtigen Business-Einsatz hat das Gerät etwas später. Eine Frage zur Golem.de-Webseite wird diskutiert. Drei Kollegen versammeln sich vor meinem Monitor und treten sich wie üblich gegenseitig auf die Füße. Da fällt mir der Beamer ein, ich nehme ihn aus dem Rollcontainer und schließe ihn an den Laptop an. Da ich die ideale Standposition schon vom ersten Testtag her kenne, dauert das alles weniger als eine Minute. Und schon können wir vernünftig diskutieren.

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Danach spiele ich wieder ein wenig mit dem Gerät herum - und lasse mir PDFs von einem USB-Stick anzeigen. Zu groß dürfen sie allerdings nicht sein. Damit ist nicht die Seitenanzahl gemeint, sondern die Dateigröße. Bei einem Dokument mit wenig Seiten, aber mehreren hochaufgelösten Bildern steigt der Viewer aus, verweist auf Speichermangel und empfiehlt merkwürdigerweise ein Programmupdate.

Seinen nächsten Feldeinsatz hat der Beamer bei einer Familienfeier. Hat es sich die vergangenen Jahre eingebürgert, die Urlaubsfotos per Tablet herumzuzeigen, will ich allen Zeit sparen und sie per Beamer an die Wand werfen. Also den Beamer aufgestellt, Tablet per Slimport-zu-HDMI-Adapter angeschlossen, und wie bei den alten Dia-Abenden den Raum abgedunkelt. Zum Glück brauche ich dabei die Fernbedienung nicht, denn die habe ich zu Hause vergessen. Hier wünsche ich mir eine Halterung am Gerät. Obwohl der Beamer wieder im Akkubetrieb läuft, hält er diesmal tatsächlich zwei Stunden durch.

Verfügbarkeit und Preis

Der LG-Smartbeam-Projektor PH300 ist bei verschiedenen Elektronikhändlern verfügbar und kostet um die 370 Euro.

Fazit

Auch dieser Beamer lässt mich unentschieden zurück. Auf der einen Seite finde ich ihn unheimlich praktisch. Brauche ich ihn im Büro nicht, liegt er im Rollcontainer und nimmt keinen Platz weg. Brauche ich ihn, ist er schnell aufgebaut und ich muss nicht nach einer Steckdose suchen. Kein Warten mehr darauf, dass der Konferenzraum frei wird, weil nur dort der große Bildschirm steht!

Auf Dienstreisen und auch in der Freizeit nehme ich ihn öfter einfach auf Verdacht mit. Das geringe Gewicht fällt im Rucksack nicht auf. Und ich würde mir auch zutrauen, das Gerät einfach per Panzertape an die Decke zu kleben, wenn doch einmal der Stellplatz fehlt. Das gefällt mir.

Auf der anderen Seite ist da zuerst der Preis. Er ist mir privat, als Nicht-Heimkinofan und Liebhaber heller Räume, zu teuer - selbst wenn keine Folgekosten für eine neue Lampe fällig werden.

Außerdem stört mich, dass das Gerät etwas zu sehr auf Style setzt statt auf Robustheit. Es muss nicht gleich klobig und "ruggedized" sein mit hässlichen Gummikanten und wasserdichten Stöpseln. Aber mit seinen berührungsempfindlichen Bedienflächen auf dem kleinen Gehäuse, dem fehlenden Linsenschutz und der ebenfalls nicht im Lieferumfang enthaltenen Tasche für das Zubehör habe ich immer das Gefühl, dass die Ingenieure bei ihrer Entwicklung nicht an einen rauen Rucksackalltag gedacht haben. Eher hatten sie wohl den Einsatz im Büro oder auf Messen im Auge und den Transport im Diplomatenkoffer.

Trotz der negativen Details habe ich aber den Eindruck, die allgemeine Entwicklung bei Beamern geht in die richtige Richtung. Vielleicht wird ein Beamer doch bald mein Begleiter werden.

 Taugt für Taschenbuch-Fans
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DreiChipper 15. Jul 2017

... ich rate dir auch eher zu einem konventionellen Beamer. Aktuell sind die LEDs noch...

mag 15. Apr 2016

Brechreiz nicht, eher befremdetes Augenbrauenhochziehen. Das dafür aber bei einigen...

Tolomeo 15. Apr 2016

LED-TV mit CCFL... Finde den Fehler. ;)

Berner Rösti 13. Apr 2016

Du hast Recht. Man kann in dem Forum daher auf keinerlei Verständnis hoffen.

pk_erchner 13. Apr 2016

Und ich dachte die Leute in .de kaufen auch online und direkt.... ZB bei dell, Amazon...


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