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Der Beamer passt auf die Hand.
Der Beamer passt auf die Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Taugt für Taschenbuch-Fans

Ich schalte das Gerät spontan an, stelle es auf meinem Schreibtisch. Doch zwischen dem Beamer und der Wand stehen die Monitore des Kollegen. Intuitiv greife ich unter das Gerät und will Standfüße ausklappen oder an den Füßen drehen. Doch abgesehen von den vier Minifüßchen ist da nichts. Ich muss improvisieren, durch die geringe Größe reicht ein Taschenbuch zum Unterlegen. Später lege ich das Gerät einfach in ein hohes Fach des Billy-Regals hinter mir. Dank der geringen Gerätetiefe geht das problemlos.

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Beim Versuch, eine günstige Position für das Gerät zu finden und Bildstörungen durch die Monitore des Kollegen zu vermeiden, flackert plötzlich immer wieder das Bildschirmmenü auf. Ich brauche einen Moment, bis ich bemerke, dass meine Finger auf den berührungsempfindlichen, nicht fühlbaren Menütasten auf dem Gehäuse liegen. Positiv irritiert bin ich hingegen von einem anderen Verhalten: Das Gerät gleicht bei meinen Experimenten innerhalb von ein paar Sekunden die Trapezverzerrung der Darstellung beim Schrägstellen automatisch aus.

  • Der Beamer im Hintergrund ist "nur" 8 Jahre alt. (Martin Wolf/Golem.de)
  • Selbst die kleine, zugehörige Fernbedienung wirkt groß gegenüber dem Minibeamer. (Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückseite des Beamers (Martin Wolf/Golem.de)
  • Die berührungsempfindlichen Bedientasten auf dem Gerät sind hübsch, aber leider unpraktisch. (Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite befindet sich ein Gewinde für ein Stativ. (Martin Wolf/Golem.de)
  • Illustriert die Größe des Beamers, ist trotzdem nicht zur Nachahmung empfohlen (Martin Wolf/Golem.de)
Der Beamer im Hintergrund ist "nur" 8 Jahre alt. (Martin Wolf/Golem.de)

Am ersten Testtag ist das Wetter in Berlin noch grau und regnerisch. Die Darstellung des Beamers ist bei diesem Licht zwar flau, aber brauchbar. Gegen die Frühlingssonne der ersten Apriltage hat er hingegen keine Chance. Da muss ich die Rollos herunterlassen.

Kinoabende nur mit Kabel

Für den ersten Einsatztest habe ich einen Kinoabend bei Freunden geplant, also den fest verbauten Akku voll geladen und einen USB-Stick mit einem Film bespielt. Die beiden Bierflaschen im Rucksack sind schwerer und nehmen mehr Platz weg als der Beamer. Allerdings hätte ich mir gerade wegen der Bierflaschen gewünscht, dass wenigstens die Linse irgendeine Art von Transportschutz hätte. Ich wickle den Beamer in eine Jutetüte ein.

Vor Ort verläuft die Inbetriebnahme entspannt. Wegen des Akkus müssen keine Kabel verlegt werden, der USB-Stick wird einfach eingesteckt. Der integrierte Medienplayer schluckt den Film im h.264-Format. Allerdings ist die Menüsteuerung etwas zu sortiert. Auf dem Stick ist nur dieser eine Film im obersten Verzeichnis. Doch das Gerät bietet mir keine Direktstart-Option nach dem Einstecken, stattdessen muss ich erst die Signalquelle auswählen, dann den USB-Stick auswählen. Jetzt lande ich in einer Dateiverwaltung und hier endlich kann ich die Filmdatei auswählen und der Film startet.

Bei knapp zwei Meter Filmbreite auf der Wand und im abgedunkelten Raum ist das Bild ganz vernünftig, nachdem ich per Rädelrad die Schärfe eingestellt habe. Der Beamer steht dabei rund 2,5 Meter von der Wand entfernt, bei einer noch größeren Entfernung hilft allerdings die Schärfeeinstellung auch nicht viel.

Problematischer als das Bild ist die Geräuschkulisse. Der Lüfter des Beamers ist hörbar. Ich muss die Lautstärke voll aufdrehen, damit die Lautsprecher ihn übertönen. Die Tonqualität leidet zum Glück nicht darunter. Musikfans kommen mit den Lautsprechern nicht auf ihre Kosten, aber für die Gerätegröße ist die Qualität doch erstaunlich gut. Dass die Lautsprecher auch laut sein können, zeigt sich, als ich am nächsten Tag noch einige auf Krawall abgemischte Werbevideos ausprobiere.

Doch zurück zum Film. Gerade als er auf seinen Höhepunkt zusteuert, kommt die Akkuwarnung. Damit habe ich irgendwann gerechnet, schließlich ist das auch ein Akkutest. Doch schon im nächsten Moment sitzen wir alle im Dunkeln. Die Warnung ist tatsächlich eine Information, dass sich das Gerät jetzt ausschalten wird. Das überrascht mich aus zwei Gründen: Ich habe mit einer Vorwarnung gerechnet. Und das Gerät hat gerade mal rund 80 Minuten durchgehalten.

Nachdem das Stromkabel angesteckt ist, können wir weiterschauen. Als der Film beendet ist, startet er automatisch neu. Ich stelle den Ton aus, und der Film dient während der Gespräche danach einfach als Deko. Vermutlich hat der Hersteller genau dies für den Einsatz bei Messen vorgesehen.

 LG Minibeam im Test: Wie ein Beamer mein Begleiter wurdeSchafft Platz, ohne welchen zu brauchen 

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DreiChipper 15. Jul 2017

... ich rate dir auch eher zu einem konventionellen Beamer. Aktuell sind die LEDs noch...

mag 15. Apr 2016

Brechreiz nicht, eher befremdetes Augenbrauenhochziehen. Das dafür aber bei einigen...

Tolomeo 15. Apr 2016

LED-TV mit CCFL... Finde den Fehler. ;)

Berner Rösti 13. Apr 2016

Du hast Recht. Man kann in dem Forum daher auf keinerlei Verständnis hoffen.

pk_erchner 13. Apr 2016

Und ich dachte die Leute in .de kaufen auch online und direkt.... ZB bei dell, Amazon...



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