LG: G8 Thinq verwendet Display als Lautsprecher

LG verrät vor der Veröffentlichung seines neuen Smartphones weitere Details: Das G8 Thinq hat einen OLED-Bildschirm, der als Lautsprecher verwendet werden kann. Die gesamte Oberfläche dient dabei als Membran, entsprechend hoch soll die mögliche Lautstärke sein.

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Dank eines Exciters unter dem Display kann das Panel als Lautsprechermembran verwendet werden.
Dank eines Exciters unter dem Display kann das Panel als Lautsprechermembran verwendet werden. (Bild: LG)

Der südkoreanische Hersteller LG hat in einer Pressemitteilung weitere Details zu seinem kommenden Oberklasse-Smartphone G8 Thinq verraten. Das Gerät wird ein OLED-Display haben, das als Lautsprechermembran dient.

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Mittels eines unter dem Bildschirm eingebauten Exciters kann das gesamte Display-Panel in Schwingungen versetzt werden und dadurch Audiosignale wiedergeben. LG hat die Technik selbst entwickelt und nennt sie Crystal Sound OLED (CSO). Auch andere Hersteller hatten in der Vergangenheit mit ähnlichen Technologien experimentiert. So hatte Xiaomi den Bildschirm des Mi Mix für die Übertragung des Klangs bei Telefonaten verwendet - nicht jedoch als Lautsprecher, beispielsweise für Musik.

Stereoklang im Zusammenspiel mit herkömmlichem Lautsprecher

Die Lautstärke soll bei Nutzung des CSO hoch sein. Zudem sollen sich Details wie Stimmen besser wahrnehmen lassen. Neben dem CSO hat LG aber noch einen konventionellen Lautsprecher am unteren Rand des Smartphones eingebaut. Dieser kann im Zusammenspiel mit dem CSO einen Stereoklang erzeugen. Dabei wird nur der obere Bereich des Bildschirms als Lautsprecher verwendet.

Das G8 Thinq wird darüber hinaus wieder zahlreiche Möglichkeiten bieten, den Klang bei der Nutzung von Kopfhörern zu verbessern. Neben dem virtuellen Surround-Sound DTS:X ist auch wieder ein DAC eingebaut - was bedeutet, dass auch das neue LG-Smartphone einen Kopfhöreranschluss hat.

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Anfang Februar 2019 hatte LG bereits erste Details zum G8 Thinq verraten. So soll das Smartphone eine zusätzliche Time-of-Flight-Kamera (ToF) auf der Vorderseite haben, die für die Ermittlung von Tiefeninformationen mittels Infrarotstrahlen zuständig ist. So soll auch eine sicherere Gesichtsentsperrung möglich sein.

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