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LG G7 Thinq im Test: LGs spätes Top-Smartphone

LG will mit seinem neuen Smartphone G7 Thinq auch beim Thema KI mitmischen. Herausgekommen ist ein Gerät mit Top-Hardware, einer cleveren Kamera und einem starken Fokus auf den Klang. Die Gesichtserkennung sollten Nutzer in der voreingestellten Standardeinstellung allerdings keinesfalls verwenden.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue G7 Thinq von LG
Das neue G7 Thinq von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

LG hat sein zweites Smartphone unter der Dachmarke Thinq veröffentlich: Das G7 Thinq ist der Nachfolger des auf der Mobilfunkmesse MWC 2017 veröffentlichten G6. Es hat wie das V30s Thinq eine Kamera mit KI-Funktionen, die dem Nutzer die Aufnahme von Fotos erleichtern sollen. Zudem hat LG beim neuen Modell Top-Hardware verbaut, die kaum Wünsche offenlässt.

Uns haben besonders die Kamera- und Audiofunktionen interessiert: LG legt neben der Kamera mit künstlicher Intelligenz einen starken Fokus auf die Klangqualität und hat einen separat konfigurierbaren Digital-Analog-Konverter (DAC) in das Smartphone eingebaut. Ob das zusammen mit der restlichen Hardware reicht, um im Wettstreit mit Samsung, Huawei und der sonstigen Konkurrenz Boden gutzumachen, zeigt unser ausführlicher Test.

Verglichen mit dem Vorgänger G6 hat LG das Design des G7 Thinq ziemlich überarbeitet. Das neue Modell hat deutlich weniger Kanten als das vorige, insgesamt wirkt es unauffälliger - aber dadurch auch ein wenig mehr wie die Geräte der Konkurrenz. Es ist größer als der Vorgänger: Mit 152,9 x 71,7 x 8,3 mm ist es merklich länger als das G6 mit 148,5 x 71,8 x 8,3 mm, bei nahezu gleicher Breite und Dicke.

Das bedeutet, dass das Display bei beiden Geräten nahezu gleich breit, beim G7 Thinq aber um gut 8 mm länger ist. Die Bildschirmgröße gibt LG mit 6,1 Zoll an, das G6 hat ein 5,7 Zoll großes Display. Auch beim neuen Modell setzt LG ein LD-Display ein, OLEDs gibt es bei LGs Smartphones nur in den V-Modellen. Die Auflösung beträgt 3.120 x 1.440 Pixel, das Bildschirmformat liegt bei 19,5 zu 9. Trotz dieses recht langgezogenen Formats liegt das G7 Thinq gut in der Hand.

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LG hat einen guten Bildschirm eingesetzt: Das Display zeigt Bildschirminhalte scharf an, die Farbwiedergabe und die Blickwinkelstabilität sind gut. Die Bildschirmhelligkeit ist mit durchschnittlich maximal 530 cd/qm sehr hoch; LG belässt es dabei allerdings nicht. Ein spezieller Outdoor-Modus bringt den Bildschirm auf einen Maximalwert von 878 cd/qm - womit auch in extrem hellen Umgebungen problemlos Inhalte auf dem Bildschirm erkannt werden können. Da dieser Modus stark am Akku zehrt, schaltet LG ihn nach drei Minuten wieder ab, wenn Nutzer ihn manuell aktiviert haben. Standardmäßig wird der Modus aber auch automatisch eingeschaltet, wenn die Umgebungshelligkeit sehr hoch ist.

  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit dem Superweitwinkelobjektiv aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die AI Cam erkennt das Objekt und verändert die Bildeinstellungen. In diesem Fall wurde der blaue Himmel erkannt und das Bild darauf optimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Samsung Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Huawei P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das P20 Pro hat eine KI-gestützte Bildoptimierung, die in diesem Fall wesentlich aggressiver den blauen Himmel betont. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung ist ersichtlich, dass das G7 Thinq bereits bei Tageslicht zahlreiche Artefakte zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt, mit dem Galaxy S90: die Schärfe und die Details sind besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt beim P20 Pro im 10-Megapixel-Modus; auch hier sind die Details besser zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Bild einer Blume, ohne AI Cam (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit AI Cam: die Optimierung ist hier eher eine Suboptimierung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem G7 Thinq aufgenommene Blume (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv des P20 Pro ermöglicht uns, etwas näher an das Motiv heranzugehen - auch, wenn die Qualität etwas leidet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In schummrigen Lichtsituationen schafft es das G7 Thinq im normalen Modus nicht, dunkle Bereiche gut abzulichten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dafür gibt es einen speziellen Aufhellungsmodus, der allerdings einen deutlichen Qualitätsverlust mit sich bringt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 leuchtet die Szene besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die dunklen Bereiche sind mit dem P20 Pro aufgenommen am besten zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ausschnittsvergrößerung zeigt die eher schlechte Qualität von Aufnahmen mit dem G7 Thinq im Dunkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit Aufhellung sinkt die Qualität nochmals. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 macht Fotos mit besserer Qualität ...
  • ... ebenso das P20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das G7 Thinq von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq hat einen 6,1 Zoll großen LC-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind eine Dualkamera und ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq liegt trotz großem Bildschirm gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dualkamera besteht aus zwei 16-Megapixel-Sensoren. Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rand des Displays befindet sich eine Einbuchtung, in der die Frontkamera und Sensoren eingebaut sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des G7 Thinq ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen Klinkeneingang für Kopfhörer und einen separaten Digital-Analog-Wandler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Lautstärketasten befindet sich ein Knopf, mit dem der Google Assistant aufgerufen werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor beinhaltet keinen Einschalter mehr, wie es noch beim G6 der Fall war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Am oberen Rand des Displays befindet sich eine Einbuchtung, in der die Frontkamera und Sensoren eingebaut sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das G7 Thinq hat wie viele andere aktuelle Geräte eine sogenannte Notch, in der die Frontkamera und Sensoren eingebaut sind. Wem diese Einbuchtung nicht gefällt, der kann sie in den Einstellungen ausblenden. Dann werden die Bereiche links und rechts davon schwarz dargestellt, so dass die Notch nicht mehr auffällt.

Das Smartphone unterstützt HDR10, so dass wir Youtube-Videos in HDR anschauen können. Über Netflix und Amazon Prime Video können wir keine HDR-Videos schauen; denkbar ist aber, dass sich dies mit einem Update noch ändern wird.

Gehäuse aus Glas und Google-Assistant-Knopf 
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bakaecchis2 31. Mai 2018

Ich muss immer wieder feststellen, das LG überhaupt kein Marketing beherrscht. Damit ist...

Crossfire579 31. Mai 2018

Das G2/G3 kann man nicht wirklich vergleichen, die Geräte haben nämlich zumindest einen...

Phantom 30. Mai 2018

KI, der neue Algorithmus!!!

treysis 30. Mai 2018

Angeblich ja.


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