Verfügbarkeit und Fazit

Das G7 Thinq kann in Deutschland vorbestellt werden. Es kommt hierzulande nur in der Variante mit 64 GByte Speicher in den Handel und kostet 850 Euro.

Fazit

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LG ist mit dem G7 Thinq zweifelsfrei ein sehr gutes Smartphone gelungen. Das Design ist schlicht, die Verarbeitung sehr gut. Die Kamera macht bei Tageslicht sehr gute Bilder, auch wenn sie in den Details ein wenig hinter Samsungs Galaxy S9 und dem P20 Pro mit seinem 40-Megapixel-Modus liegt. Wie bei den meisten aktuellen Top-Smartphones ist das aber Meckern auf hohem Niveau. Schwächen zeigt die Kamera bei Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen.

  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit dem Superweitwinkelobjektiv aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die AI Cam erkennt das Objekt und verändert die Bildeinstellungen. In diesem Fall wurde der blaue Himmel erkannt und das Bild darauf optimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Samsung Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Huawei P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das P20 Pro hat eine KI-gestützte Bildoptimierung, die in diesem Fall wesentlich aggressiver den blauen Himmel betont. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung ist ersichtlich, dass das G7 Thinq bereits bei Tageslicht zahlreiche Artefakte zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt, mit dem Galaxy S90: die Schärfe und die Details sind besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt beim P20 Pro im 10-Megapixel-Modus; auch hier sind die Details besser zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Bild einer Blume, ohne AI Cam (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit AI Cam: die Optimierung ist hier eher eine Suboptimierung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem G7 Thinq aufgenommene Blume (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv des P20 Pro ermöglicht uns, etwas näher an das Motiv heranzugehen - auch, wenn die Qualität etwas leidet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In schummrigen Lichtsituationen schafft es das G7 Thinq im normalen Modus nicht, dunkle Bereiche gut abzulichten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dafür gibt es einen speziellen Aufhellungsmodus, der allerdings einen deutlichen Qualitätsverlust mit sich bringt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 leuchtet die Szene besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die dunklen Bereiche sind mit dem P20 Pro aufgenommen am besten zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ausschnittsvergrößerung zeigt die eher schlechte Qualität von Aufnahmen mit dem G7 Thinq im Dunkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit Aufhellung sinkt die Qualität nochmals. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 macht Fotos mit besserer Qualität ...
  • ... ebenso das P20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das G7 Thinq von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq hat einen 6,1 Zoll großen LC-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind eine Dualkamera und ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq liegt trotz großem Bildschirm gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dualkamera besteht aus zwei 16-Megapixel-Sensoren. Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rand des Displays befindet sich eine Einbuchtung, in der die Frontkamera und Sensoren eingebaut sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des G7 Thinq ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen Klinkeneingang für Kopfhörer und einen separaten Digital-Analog-Wandler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Lautstärketasten befindet sich ein Knopf, mit dem der Google Assistant aufgerufen werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor beinhaltet keinen Einschalter mehr, wie es noch beim G6 der Fall war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das G7 Thinq von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der KI-Modus der Kamera-App erkennt eindeutige Situationen gut und passt entsprechend die Bildeinstellungen an. Wie bei anderen Smartphones mit derartiger Funktion, etwa dem P20 Pro von Huawei, finden wir diese Überarbeitungen nicht immer sinnvoll. Daher ist es gut, dass Nutzer beim G7 Thinq direkt die normale Kamera ohne KI-Erkennung benutzen können.

Nicht benutzen sollten Nutzer die Gesichtsentsperrung, zumindest nicht, ohne den erweiterten Modus zu verwenden. Dieser ist uns allerdings zu langsam, außerdem würden wir uns nach der schwachen Vorstellung der normalen Erkennung auch auf diesen Modus nicht verlassen wollen.

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Gut gefällt uns der eingebaute Digital-Analog-Wandler, der besonders bei hochohmigen Kopfhörern von Vorteil ist. Der Surround-Modus hat uns hingegen nicht recht überzeugen können. Die neuen Boombox-Lautsprecher sind sehr laut, klingen aber nicht unbedingt nach Boombox.

Insgesamt betrachtet liefert LG ein gutes Gesamtpaket, das sich aber immer mehr der eigenen V-Serie annähert. Größter Unterschied ist die verwendete Display-Technologie: Bei den V-Geräten kommt ein OLED-Panel zum Einsatz, bei der G-Serie LED.

Problematisch könnte für LG der Veröffentlichungszeitpunkt sein: Der Hersteller hat auf dem MWC 2018 auf eine Veröffentlichung des G7 Thinq verzichtet, möglicherweise um die Konkurrenz durch Samsung zu meiden. Die Galaxy-S9-Serie ist daher mittlerweile schon länger auf dem Markt und entsprechend günstiger als das neue LG-Modell - das Galaxy S9 ist in der Dual-SIM-Variante für 600 Euro zu haben.

Die meisten Käufer werden wahrscheinlich wenig Gründe sehen, 250 Euro mehr für das G7 Thinq auszugeben. Der DAC und auch die KI-Funktion der Kamera sind Funktionen, für die ein derartiger Aufpreis recht happig ist. Wer eine KI-Kamera verwenden möchte, kann auch zum weitaus günstigeren Honor 10 greifen oder zum P20 Pro von Huawei, das dank seiner drei Kameras auf der Rückseite noch zusätzliche Funktionen hat.

Das G7 Thinq ist ein gutes Smartphone, angesichts der Konkurrenz wird es das Gerät aber schwer haben, sich auf dem Markt durchzusetzen. Die gebotenen Zusatzfunktionen ändern unserer Meinung nach daran nichts.

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 DAC sorgt für guten Klang
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