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DAC sorgt für guten Klang

Neben der Kamera legt LG bei seinem neuen Smartphone Wert auf den Klang. Wie der Vorgänger kommt das Smartphone mit einem Digital-Analog-Wandler (DAC), der sich besonders bei der Verwendung von hochohmigen Kopfhörern lohnt. Diese klingen an Smartphones ohne DAC für gewöhnlich viel zu dünn und leise, so auch beim G7 Thinq; schalten wir hingegen den DAC ein, bekommen wir ein sattes Signal an den Kopfhörer geliefert.

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Der DAC erlaubt einige Einstellungen. So können wir beispielsweise den digitalen Filter einstellen, um den Klang anzupassen. Klangprofile erlauben eine weitere Beeinflussung des Sounds, bei guten Kopfhörern halten wir diese aber nicht für nötig. Verwenden wir niedrigohmige Kopfhörer, spielt der Einfluss des DAC hauptsächlich wegen der Klangprofile eine Rolle; ohne sie hören wir kaum einen Unterschied zum Klang ohne DAC. Der Audiowandler ist nur nutzbar, wenn ein Kopfhörer an die Klinkenbuchse angeschlossen wird, nicht hingegen mit Bluetooth-Kopfhörern.

  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit dem Superweitwinkelobjektiv aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die AI Cam erkennt das Objekt und verändert die Bildeinstellungen. In diesem Fall wurde der blaue Himmel erkannt und das Bild darauf optimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Samsung Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv mit einem Huawei P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das P20 Pro hat eine KI-gestützte Bildoptimierung, die in diesem Fall wesentlich aggressiver den blauen Himmel betont. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Ausschnittsvergrößerung ist ersichtlich, dass das G7 Thinq bereits bei Tageslicht zahlreiche Artefakte zeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt, mit dem Galaxy S90: die Schärfe und die Details sind besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt beim P20 Pro im 10-Megapixel-Modus; auch hier sind die Details besser zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem G7 Thinq aufgenommenes Bild einer Blume, ohne AI Cam (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit AI Cam: die Optimierung ist hier eher eine Suboptimierung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem G7 Thinq aufgenommene Blume (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem Galaxy S9 aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dasselbe Motiv, mit dem P20 Pro aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv des P20 Pro ermöglicht uns, etwas näher an das Motiv heranzugehen - auch, wenn die Qualität etwas leidet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In schummrigen Lichtsituationen schafft es das G7 Thinq im normalen Modus nicht, dunkle Bereiche gut abzulichten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dafür gibt es einen speziellen Aufhellungsmodus, der allerdings einen deutlichen Qualitätsverlust mit sich bringt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 leuchtet die Szene besser aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die dunklen Bereiche sind mit dem P20 Pro aufgenommen am besten zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ausschnittsvergrößerung zeigt die eher schlechte Qualität von Aufnahmen mit dem G7 Thinq im Dunkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit Aufhellung sinkt die Qualität nochmals. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9 macht Fotos mit besserer Qualität ...
  • ... ebenso das P20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das G7 Thinq von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq hat einen 6,1 Zoll großen LC-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind eine Dualkamera und ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das G7 Thinq liegt trotz großem Bildschirm gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dualkamera besteht aus zwei 16-Megapixel-Sensoren. Die zweite Kamera hat ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rand des Displays befindet sich eine Einbuchtung, in der die Frontkamera und Sensoren eingebaut sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des G7 Thinq ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen Klinkeneingang für Kopfhörer und einen separaten Digital-Analog-Wandler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Lautstärketasten befindet sich ein Knopf, mit dem der Google Assistant aufgerufen werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor beinhaltet keinen Einschalter mehr, wie es noch beim G6 der Fall war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Smartphone hat einen Klinkeneingang für Kopfhörer und einen separaten Digital-Analog-Wandler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das G7 Thinq bietet auch DTS:X-3D-Surround-Klang, der den Sound verbreitern und für mehr Bässe sorgen soll. Die Klangverbreiterung klappt gut, allerdings finden wir den Surround-Sound von den tiefen Frequenzen her zu dünn. Uns haben Filme besser gefallen, wenn wir den Effekt ausgeschaltet hatten.

Für die Tonwiedergabe ohne Kopfhörer hat LG eigenen Angaben zufolge die eingebauten Lautsprecher verbessert. Der Hersteller nennt diese jetzt Boombox-Lautsprecher, entsprechend sollen sie einen Klang liefern, der mit dem kleinen Lautsprecher vergleichbar ist. Das gelingt nur teilweise: Zwar sorgt der vergrößerte Klangraum im Inneren des Smartphones für einen merklich lauteren Klang als bei Konkurrenz-Smartphones; zwingenderweise besser klingend ist dieser aber nicht. Wir empfinden beispielsweise den Sound des P20 Pro als insgesamt satter und angenehmer.

Bei der restlichen Hardware macht LG keine Experimente und setzt auf hochwertige und leistungsstarke Komponenten. Als SoC kommt Qualcomms Snapdragon 845 mit einer maximalen Taktrate von 2,8 GHz zum Einsatz, der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß. Das mag verglichen mit anderen Smartphones mittlerweile eher wenig sein, reicht für die meisten Nutzer im Alltag allerdings absolut aus. Der eingebaute Flash-Speicher ist 64 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

Flottes System dank schnellem Prozessor

Entsprechend der Prozessorausstattung läuft das G7 Thinq flüssig in den Menüs, auch anspruchsvolle Apps sind für das Smartphone kein Problem. Die Benchmark-Ergebnisse bestätigen das: Im Geekbench-Test erreicht das Gerät einen Single-Wert von 2.410 Punkten, was auf dem Level anderer Smartphones mit dem Snapdragon 845 ist. Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMark erreicht das G7 Thinq 58.696 Zähler - etwas weniger als bei vergleichbaren Geräten wie dem Oneplus 6 oder Sonys Xperia XZ2.

Grund dafür könnte die Firmware sein, die auf unserem Testgerät installiert ist. Aus für uns völlig unverständlichen Gründen hat LG auf den Testgeräten für Journalisten eine Sperre für Benchmark-Tests eingebaut. Manche Benchmarks wie der 3DMark funktionieren trotzdem, andere wie der Geekbench mit Tricks. Den GFX Benchmark können wir auf unserem Gerät aufgrund der Einschränkungen nicht durchführen. Es ist denkbar, dass die Modifikationen am Betriebssystem (GFX Bench ordnet die Software als Custom ROM ein) zu leicht veränderten Testergebnissen führt.

Das Smartphone unterstützt LTE und WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein NFC-Chip und ein GPS-Empfänger sind eingebaut. Nutzer können zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden, dann aufgrund des Kombi-Slots allerdings keine Micro-SD-Karte mehr.

Auslieferung mit Android 8.0

Ausgeliefert wird das G7 Thinq mit Android in der Version 8.0; die aktuelle Version 8.1 installiert LG nicht, obwohl sie schon länger auf dem Markt ist. Die Benutzeroberfläche ist leicht angepasst, was sich besonders beim Einstellungsmenü zeigt, das in verschiedene Kategorien eingeteilt ist. Auch die Benachrichtigungsleiste mit den Schnelleinstellungen unterscheidet sich sichtlich von der eines puren Androids.

Das G7 Thinq ermöglicht es uns, die Bildschirmsperre mit Hilfe einer Gesichtserkennung aufzuheben. Hier ist allerdings äußerste Vorsicht geboten: Die Gesichtserkennung lässt sich mit einem Foto des Nutzers blitzschnell austricksen. Erst in einem komplexeren Modus, der länger für die Erkennung benötigt, ist die Gesichtserkennung des Smartphones vor derart billigen Tricks geschützt. Diesen Modus müssen Nutzer allerdings selbst einstellen, standardmäßig wird nur die einfache, sehr unsichere Entsperrung aktiviert. Im erweiterten Modus dauert uns die Gesichtsentsperrung hingegen viel zu lange.

Der Akku hat eine Nennladung von 3.000 mAh. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit über sieben Stunden lang anschauen - das ist kein Spitzenwert, hier haben sicherlich die Displaytechnologie und die hohe Helligkeit ihren Anteil.

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bakaecchis2 31. Mai 2018

Ich muss immer wieder feststellen, das LG überhaupt kein Marketing beherrscht. Damit ist...

Crossfire579 31. Mai 2018

Das G2/G3 kann man nicht wirklich vergleichen, die Geräte haben nämlich zumindest einen...

Phantom 30. Mai 2018

KI, der neue Algorithmus!!!

treysis 30. Mai 2018

Angeblich ja.


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