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LG G6 im Hands on: Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

LG hat mit dem G6 sein neues Oberklasse-Smartphone vorgestellt. Für ein 5,7-Zoll-Gerät ist es recht schlank und dadurch noch einhändig bedienbar. Die beiden Kameralinsen sollen viele Einsatzmöglichkeiten abdecken. Es wird wohl das erste Dolby-Vision-Smartphone sein.

Ein Hands on von veröffentlicht am
LGs hat sein neues Topsmartphone G6 auf dem MWC präsentiert.
LGs hat sein neues Topsmartphone G6 auf dem MWC präsentiert. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

LG hat sich viel Mühe gegeben, ein 5,7 Zoll großes Display in ein möglichst schlankes Gehäuse zu bekommen. Das Display hat dabei das ungewöhnliche Seitenformat von 2:1, dadurch wirkt das Smartphone sehr lang. Es ist mit einer Breite von 71,9 mm gut mit einer Hand zu bedienen, aber auch nur minimal schmaler als ein gewöhnliches 5,5-Zoll-Gerät. Hier muss ein ausführlicher Test zeigen, ob das spezielle G6-Format im Alltag mehr Vorteile oder Nachteile bringt. Beim ersten Ausprobieren fielen uns keine weiteren Besonderheiten auf.

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Die hohe Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln sorgt für gestochen scharfe Bilder. Außerdem werden Dolby Vision und HDR 10 unterstützt, so dass das Display entsprechend gute Ergebnisse liefern sollte. Amazon will nach Aussage von LG verstärkt Videoinhalte anbieten, die bildschirmfüllend auf einem 2:1-Display angeschaut werden können.

  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Oben Lenovos Moto Z Play mit 5,5-Zoll-Display unten das LGs G6 mit 5,7 Zoll. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Oben Lenovos Moto Z Play mit 5,5-Zoll-Display, dann Apples iPhone 7 mit 4,7 Zoll und unten das LGs G6 mit 5,7 Zoll. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • G6, iPhone 7 und Moto Z Play von links nach rechts. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • G6, iPhone 7 und Moto Z Play von links nach rechts. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • LGs G6. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
LGs G6 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Außergewöhnlich sind auch die beiden im Smartphone enthaltenen Hauptkameras, die jeweils eine Auflösung von 13 Megapixeln liefern. Eine der beiden Linsen hat einen Weitwinkelbereich von 125 Grad, die andere liefert 71 Grad. Damit sollen die meisten denkbaren Fotogegebenheiten abgedeckt werden. Mit den beiden Linsen kann der Nutzer aber auch gezielt in einen Motivbereich hineinzoomen. Die 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite hat einen Weitwinkel von 100 Grad.

Oberklasse-Ausstattung

Wenn das Smartphone bei den Kameraaufnahmen im Hochformat gehalten wird, werden die aufgenommenen Bilder direkt neben dem Sucherbild angezeigt. Damit sollen Nutzer schneller sehen, ob ein Schnappschuss etwas geworden ist.

Das G6 läuft mit Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 821. Der Hersteller hat nach eigenen Angaben spezielle Vorkehrungen getroffen, um einer starken Hitzeentwicklung im Gerät vorzubeugen. Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GByte, zusätzlich sind Versionen mit 32 oder 64 GByte Flash-Speicher geplant. Zusätzlich wird es einen Micro-SD-Kartensteckplatz geben.

Das LTE-Smartphone unterstützt WLAN-ac, Bluetooth 4.2 LE sowie NFC und ist mit einem GPS-Empfänger versehen. Neben einer 3,5-mm-Kopfhörerbuchse gibt es einen USB-Typ-C-Anschluss. Wie bei den G-Serie-Smartphones seit einiger Zeit üblich, gibt es den Einschalter auf der Rückseite, in den ein Fingerabdrucksensor integriert ist. Das nach IP58 zertifizierte Gehäuse soll gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser geschützt sein. Das Smartphone hat einen 3.300-mAh-Akku, der fest eingebaut ist.

Google Assistant ist mit dabei

LG will das Smartphone mit Android 7.0 alias Nougat ausstatten. Darauf läuft LGs eigene Oberfläche UX in der Version 6.0. Nach den Pixel-Smartphones ist das G6 wohl das erste Smartphone, das mit dem Google Assistant ausgeliefert wird. Der Assistant kann durch langen Druck auf den Home-Button oder mit dem Spruch "Ok, Google" aktiviert werden. Dann soll Assistant Fragen beantworten und bei der Organisation des eigenen Alltags helfen. LG soll im Vorfeld auch mit Amazon in Gesprächen gewesen sein und erwogen haben, das Smartphone mit dem digitalen Assitenten Alexa auszuliefern.

LG hat auf Nachfrage von Golem.de weder einen Preis noch einen Termin für den Verkaufsstart genannt. Das Vorgängermodell G5 kam im vergangenen Jahr im Sommer für 700 Euro auf den Markt.

Fazit

Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell wirkt das G6 unspektakulär. Das Modulsystem, eine Besonderheit des G5, hat LG schon nach einer Gerätegeneration wieder aufgegeben. Das Display des G6 mit seiner hohen Auflösung und der Unterstützung von Dolby Vision und HDR 10 sorgt für sehr gute Ergebnisse. Abseits davon bleibt noch das langgezogene Gehäuse für die Einhandbedienung des 5,7-Zoll-Smartphones. Der Unterschied zu einem 5,5-Zoll-Gerät ist allerdings nur gering.

Nachtrag vom 27. Februar 2017, 18:40 Uhr

Der Händler Notebooksbilliger.de nennt in seinem Online-Shop einen Preis für das G6. Demnach wird es für 700 Euro auf den Markt kommen, ein Termin für den Verkaufsstart ist weiterhin nicht bekannt.



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ibsi 01. Mär 2017

Was jack56 sagt ;) Wenn es auf dem Tisch liegt und ich nur mal raufschauen will, *doppel...

poncho 28. Feb 2017

ja, ich finde die Ausdrucksweise insgesamt auch unpassend. Vor allem, wenn man die 163 g...

Kleba 27. Feb 2017

Genau das! Die Geräte sind fast duch die Bank weg austauschbar geworden. Jedes Jahr...


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