Abo
  • IT-Karriere:

LG G4 im Test: Wer braucht schon den Snapdragon 810?

LGs neues Smartphone G4 verwendet als SoC den Snapdragon 808 anstelle des Snapdragon 810. Diese überraschende Entscheidung tut dem Gerät gut.

Artikel veröffentlicht am ,
LG hat bei seinem neuen G4 einen Snapdragon 808 eingebaut - zum Glück.
LG hat bei seinem neuen G4 einen Snapdragon 808 eingebaut - zum Glück. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bereits vor der Vorstellung des G4 sprachen viele von LGs neuem Topsmartphone: Insbesondere zur Kamera und dem Gehäuse mit Lederrückseite hatte der südkoreanische Hersteller im Vorfeld selbst schon einige Details bekanntgegeben. Als das Gerät dann Ende April 2015 gezeigt wurde, gab es eine zusätzliche Überraschung: LG hatte sich gegen Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 810 entschieden und den etwas leistungsschwächeren Snapdragon 808 verbaut.

Neben den von LG angepriesenen Vorzügen der Kamera und des Displays hat Golem.de deshalb im vorliegenden Test ein besonderes Augenmerk auf die Prozessorleistung gerichtet. Insbesondere der direkte Vergleich mit dem 810er hat gezeigt, dass LG mit dem 808er alles richtig gemacht hat.

  • LGs neues G4 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des G4 ist 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite ist wahlweise aus Leder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 16 Megapixel, links daneben ist der Laser-Autofokus-Sensor zu erkennen. Rechts neben dem Objektiv befinden sich der LED-Blitz und der neue Color-Spectrum-Sensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Leder-Cover ist gut verarbeitet und wirkt sehr edel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Naht in der Mitte ist eine reine Ziernaht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite kann wie beim G3 wieder abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku mit einer Nennladung von 3.000 mAh ist wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dreht man das Leder-Cover um, wird das Innere aus Kunststoff sichtbar. In der Mitte des Covers ist der NFC-Chip untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Leder ist um die Kanten geschlagen, weshalb der Rand des G4 sorgfältig verarbeitet aussieht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank einer Anfangsblende von f/1.8 und einem optischen Bildstabilisator macht die Kamera in dunklen Situationen Bilder mit wenig Rauschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dank einer Anfangsblende von f/1.8 und einem optischen Bildstabilisator macht die Kamera in dunklen Situationen Bilder mit wenig Rauschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Tageslichtaufnahmen sind gut belichtet, die Farben wirken natürlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Tageslichtaufnahmen sind gut belichtet, die Farben wirken natürlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
LGs neues G4 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Snapdragon 808 im Inneren des G4 hat statt acht Kernen, wie der Snapdragon 810, nur sechs: vier A53- und zwei A57-Kerne. Die Taktrate des SoC beträgt bis zu 1,8 GHz. Als Grund für den Einbau des kleineren Modells gibt LG die bessere Akkulaufzeit an - Überhitzungsprobleme, die Qualcomm als "Müll" zurückweist, sollen keine Rolle gespielt haben. Ein weiterer Grund könnte auch die bei längerer Benutzung bessere Leistung des Snapdragon 808 sein.

Erste aussagekräftige Vergleichsmessungen zwischen dem Snapdragon 810 und dem Snapdragon 808 zeigten bereits kurz nach der Veröffentlichung des Smartphones, dass der 810 tatsächlich nach einigen Minuten seine Leistung so weit herunterschraubt, dass er schwächere Benchmark-Werte liefert als der 808. Wir können dies komplett bestätigen: Im kalten Zustand erreicht das G4 mit seinem Snapdragon 808 im Geräte-Benchmark Geekbench 3 einen Single-Wert von 1.095 Punkten, das G Flex 2 mit seinem Snapdragon 810 erreicht mit 1.221 Zählern einen etwas höheren Wert. Die Multi-Ergebnisse liegen jeweils bei 3.509 und 3.982 Punkten.

Snapdragon 808 statt Snapdragon 810 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

katzenpisse 01. Jun 2015

Unterschätze nicht wieviel CPU-Leistung das Rendern von Webseiten verschlingt. Mein...

day-luxe 29. Mai 2015

Das genannte Saygus, was wird das, was bedeuten denn die ganzen Sternchen? Und Edge-to...

day-luxe 29. Mai 2015

Ja, hier, ich!

derdiedas 28. Mai 2015

Wenn man keine Anwendungen startet die die Leistung abrufen reicht auch ein günstigerer...

Moe479 28. Mai 2015

man muss nicht für jeden zahlenvergleich ne rosa-limettengrüne torte zaubern, in einigen...


Folgen Sie uns
       


World of Warcraft Classic angespielt

Spielen wie zur Anfangszeit von World of Warcraft: Golem.de ist in WoW Classic durch die Fantasywelt Azeroth gezogen und hat sich mit Kobolden und Bergpumas angelegt.

World of Warcraft Classic angespielt Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /