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LG G Pad 8.3 im Test: Das bessere Nexus 7

Mit dem G Pad 8.3 bringt LG nach über zwei Jahren sein zweites Android-Tablet auf den Markt. Mit einem guten Display, einem Quad-Core-Prozessor und einer Benutzeroberfläche mit sinnvollen Softwarefunktionen ist es bei einem Preis unter 300 Euro ein Konkurrent für das neue Nexus 7.

Artikel veröffentlicht am , /
LGs neues G Pad 8.3
LGs neues G Pad 8.3 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

LG wagt sich mit dem G Pad 8.3 nach längerer Pause wieder auf den Markt für Android-Tablets. Kurz vor der Ifa 2013 hatte der südkoreanische Hersteller das 8,3-Zoll-Gerät vorgestellt, neben dem Display mit Full-HD-Auflösung soll das Tablet vor allem durch die Zusatzfunktionen der eigenen Benutzeroberfläche punkten - so wie die vereinfachte Einstellung, mit dem Gerät über ein Smartphone ins Internet zu gehen. Diese ist jedoch auch nötig, da LG keine UMTS-Version des Tablets anbietet.

Zudem hat LG weitere Funktionen eingebaut, die den Benutzungskomfort erhöhen sollen. So kann das Tablet durch einen Doppeltipp aufgeweckt werden, einen Multi-Window-Modus hat es ebenfalls. Mit einer Wischgeste können außerdem bis zu drei Programme abgelegt werden. Inwieweit diese Funktionen im Alltag einen Vorteil bringen, hat sich Golem.de in einem umfassenden Test angeschaut.

  • Das neue G Pad 8.3 von LG (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Android-Tablet hat eine Rückseite aus Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat LG eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Micro-SD-Karte wird in einen Einschub am oberen Rand gesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieser ist mit einem gut sitzenden Deckel verschlossen. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Geladen wird das Tablet über einen Micro-USB-Stecker. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ränder des Tablets sind leicht abgerundet, dadurch liegt das Gerät gut in der Hand. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher und andere elektronische Geräte gesteuert werden können. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die mit der eingebauten Hauptkamera aufgenommenen Fotos taugen als Schnappschüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Quickmemo-Funktion kann der Nutzer auf dem Bildschirm Notizen machen und so beispielsweise einfach Wegbeschreibungen zeichnen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Multi-Window-Funktion können kleine Zusatzprogramme parallel zur aktuell genutzten App verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Slide Aside legt der Nutzer bis zu drei Apps ab, um sie später wieder aufrufen zu können. (Screenshot: Golem.de)
Das neue G Pad 8.3 von LG (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der IPS-Bildschirm des G Pad ist 8,3 Zoll groß und damit etwas größer als bei anderen 8-Zoll-Tablets. Die Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln ergibt eine Pixeldichte von 272 ppi. Das Display stellt Inhalte dementsprechend scharf dar, auch feine Strukturen werden detailliert abgebildet. Farben gibt der LCD-Touchscreen natürlich wieder, auch bei geringer Helligkeit wirken Bildschirminhalte immer noch lebendig. Für Nutzer mit Farbschwäche oder Farbblindheit lassen sich die Bildschirmfarben invertieren, dadurch wird der Farbkontrast erhöht und das Display ist besser lesbar.

Grundsätzlich hat der Bildschirm des G Pad eine recht warme Farbwiedergabe, die jedoch nicht übertrieben wirkt und uns nicht stört. Insgesamt hat uns das Display sehr gut gefallen, es ist ausgewogen, scharf und hat einen großen Helligkeitsumfang. Auch bei hellem Umgebungslicht sind Bildschirminhalte noch gut zu erkennen, in wenig beleuchteten Umgebungen kann der Nutzer das Display stark abdunkeln.

Gehäuse mit Aludeckel

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Das Gehäuse des G Pad ist aus Kunststoff, der rückseitige Deckel ist aus gebürstetem schwarzem Aluminium. Obwohl es auf den ersten Blick so wirkt, kann der Rückdeckel nicht abgenommen werden. Anders als das Displayglas zieht er Fingerabdrücke geradezu magisch an, diese lassen sich schwer wieder entfernen. Die Maße betragen 217 x 126,5 x 8,3 mm.

Dank des schmalen Randes links und rechts vom Display lässt sich das G Pad sehr gut auch nur mit einer Hand halten. Das Tablet erkennt aber anders als das iPad Mini nicht, wenn der Nutzer beim Halten mit dem Daumen in das Display fasst. Dadurch kann es zu Fehleingaben bei der Bedienung kommen. Bei einem Gewicht von 337 Gramm wiegt das G Pad 8.3 fast genauso viel wie das iPad Mini mit Retina-Display (331 Gramm) und wird auch bei längerer Nutzung nicht zu schwer in der Hand. Das Nexus 7 ist mit 290 Gramm leichter und mit 200 x 114 x 8,6 mm etwas kleiner - hat aber auch nur einen 7-Zoll-Bildschirm.

Kamera für Schnappschüsse 
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Anonymer Nutzer 20. Dez 2013

Danke :)

slickyboy 15. Dez 2013

Es gibt CM11 für das Gerät. Ansonsten "noch" relativ wenig. http://forum.xda-developers...

Anonymer Nutzer 11. Dez 2013

Little_Green_Bot 11. Dez 2013

thx.

peterkleibert 11. Dez 2013

Jein,BISHER wurden Tablets primär als "Konsumgeräte" benutzt. Wieso? Weil einfach vieles...


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