Sprachassistent kann kein Deutsch

LG hat mit Voicemate einen eigenen Sprachassistenten, der momentan allerdings nur auf englische oder koreanische Spracheingaben reagiert. Das ist schade, da der Nutzer mit ihm viele Funktionen des Tablets per Sprache ausführen kann, wie beispielsweise eine E-Mail schreiben, Status-Updates in sozialen Netzwerken aktualisieren oder im Internet suchen. Wie bei vielen Galaxy-Smartphones von Samsung hat auch das G Pad eine Funktion, die das Display solange angeschaltet lässt, wie der Nutzer daraufschaut. Videos können automatisch gestoppt werden, wenn der Nutzer vom Bildschirm wegschaut. Beides funktioniert gut.

  • Das neue G Pad 8.3 von LG (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Android-Tablet hat eine Rückseite aus Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite hat LG eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Micro-SD-Karte wird in einen Einschub am oberen Rand gesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieser ist mit einem gut sitzenden Deckel verschlossen. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Geladen wird das Tablet über einen Micro-USB-Stecker. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ränder des Tablets sind leicht abgerundet, dadurch liegt das Gerät gut in der Hand. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher und andere elektronische Geräte gesteuert werden können. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die mit der eingebauten Hauptkamera aufgenommenen Fotos taugen als Schnappschüsse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der Quickmemo-Funktion kann der Nutzer auf dem Bildschirm Notizen machen und so beispielsweise einfach Wegbeschreibungen zeichnen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Multi-Window-Funktion können kleine Zusatzprogramme parallel zur aktuell genutzten App verwendet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Slide Aside legt der Nutzer bis zu drei Apps ab, um sie später wieder aufrufen zu können. (Screenshot: Golem.de)
Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher und andere elektronische Geräte gesteuert werden können. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
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Dank eines eingebauten Infrarotsenders lassen sich Fernseher und andere elektronische Geräte mit dem G Pad fernsteuern. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Fernsteuerung funktioniert in unserem Test mit einem Fernseher von Panasonic und LG problemlos.

Insgesamt ist LGs Optimus UI übersichtlich und bietet zahlreiche hilfreiche Funktionen, die die Benutzung erleichtern. Von Slide Aside hätten wir uns allerdings mehr versprochen - im Grunde ist sie nur eine schick designte App-Übersicht, die nicht mehr kann als die native von Android.

Lange Akkulaufzeit

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.600 mAh, LG verspricht eine Akkulaufzeit von fast 30 Tagen. In unserem Test hat das Tablet über zwei Tage ungenutzt bei aktiviertem WLAN nur knapp 5 Prozent Ladung verloren. In der alltäglichen Nutzung mit Surfen, Facebook und Twitter, Spielen und Videos schauen hält das Tablet locker zwei Tage ohne Aufladen durch.

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Das G Pad läuft flüssig in den Menüs und reagiert schnell auf Benutzereingaben. Auch bei mehreren geöffneten Apps kommt das Tablet nicht ins Stocken. Grafisch aufwendigere Titel wie Dead Trigger 2 oder Riptide GP 2 laufen ebenfalls ruckelfrei auf dem Gerät. Der Standardbrowser schafft es anders als Googles Chrome-Browser, Internetseiten ohne Stocken anzuzeigen.

Gute Benchmark-Werte

In den Benchmark-Tests erreicht das G Pad gute Ergebnisse, die bei fast allen Tests nur leicht unterhalb denen des neuen Nexus 7 von Google liegen. Den Icestorm-Test des 3D-Mark-Benchmarks reizt das Tablet aus, beim Icestorm Extreme erreicht das Gerät einen Wert von 6.048 Zählern. Dies liegt etwas unterhalb des neuen Nexus 7 (6.550 Punkte) und des Samsung Galaxy S4 Active (6.739 Zähler). Im Icestorm Unlimited kommt das G Pad auf 9.196 Punkte, knapp 2.000 Zähler weniger als das Nexus 4.

Beim Grafiktest GFX Benchmark erreicht das G Pad im Egypt-HD-Test einen Onscreen-Wert von 39 fps und einen Offscreen-Wert von 38 fps. Das aktuelle Nexus 7 schafft hier 40 fps bei beiden Tests. Im anspruchsvolleren T-Rex-HD-Test kommt das G Pad auf 13 fps im Onscreen-Modus und 14 fps im Offscreen-Modus. Hier erreicht das neue Nexus 7 mit 15 und 16 fps leicht mehr.

Im Hardware-Benchmark Geekbench 3 schafft das G Pad im Single-Modus einen Wert von 632, im Multi-Modus 1.881 Zähler. Diese Werte liegen knapp über denen des aktuellen Nexus 7 (583 und 1.837 Punkte). Im Javascript-Benchmark Octane 2.0 kommt das G Tab auf 2.086 Zähler.

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