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LG G Flex im Test: Bananenform und Gurkendisplay

LGs krummes Android-Smartphone bietet neben dem gebogenen Display einen großen Bildschirm, eine lange Akkulaufzeit, eine kratzfeste Rückseite und ein geringes Gewicht. So gut uns die geschwungene Form gefällt - die Displayqualität enttäuscht gleich bei zwei Testgeräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das LG G Flex mit gebogenem Display
Das LG G Flex mit gebogenem Display (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im Oktober 2013 eiferten die südkoreanischen Hersteller LG und Samsung darum, das erste Android-Smartphone mit gekrümmtem Display vorzustellen. Samsung hat es zwar mit knapp drei Wochen Vorsprung geschafft, in Deutschland wird allerdings das Smartphone von LG zuerst erhältlich sein: Das G Flex kann bereits exklusiv bei Vodafone gekauft werden. Die neue Displaytechnologie hat allerdings ihren Preis: 800 Euro kostet das Gerät. Ob der geschwungene Bildschirm den Preis rechtfertigt, hat Golem.de im Test überprüft.

Das G Flex ist das erste Smartphone, das einen von oben nach unten gebogenen Bildschirm hat, also bananenförmig ist. LG will mit dieser Krümmung dem Nutzer zahlreiche Vorteile bieten. Zunächst ist das Mikrofon des G Flex dank der Krümmung näher am Mund des Anwenders als bei geraden Smartphones - wie früher bei Telefonhörern oder auch bei vielen Klapphandys. Die gebogene Form ist auch vorteilhaft für Nutzer, die ihr Smartphone trotz 6-Zoll-Displays in der Hosentasche tragen wollen. Aufgrund der Biegung spüren wir das Gerät besonders im Sitzen weniger als beispielsweise das Oppo N1.

  • Die 13-Megapixel-Kamera macht Fotos mit angenehmer Schärfe und passendem Weißabgleich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das G Flex ist eines der ersten Smartphones mit gebogenem Display von LG. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine kratzerabweisende Schicht aufgetragen, die kleine Kratzer wieder verschwinden lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das 6 Zoll Display ist auf Kunststoffsubstrat gegossen und daher biegsam. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das G Flex liegt wackelfrei auf dem Tisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wie beim LG G2 sind der Einschalter und die Lautstärkeknöpfe auf der Rückseite unterhalb der Kamera angebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem G Flex läuft Android in der Version 4.2.2, über das LG seine eigene Benutzeroberfläche mit sinnvollen Erweiterungen installiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das G Flex ist eines der ersten Smartphones mit gebogenem Display von LG. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Angenehme Krümmung

Filme und Spiele soll der Nutzer dank der Bildschirmkrümmung im Querformatmodus angenehmer betrachten können, da der Abstand des Displays zu den Augen an jeder Stelle gleich ist. Hier verfolgt LG eine ähnliche Strategie wie bei seinen neuen Flachbildfernsehern. Schauen wir im direkten Vergleich einen Film auf dem G Flex und auf dem Oppo N1, ist die Displaykrümmung des LG-Smartphones tatsächlich angenehmer.

Auch im Hochformat bei der alltäglichen Nutzung empfinden wir das G Flex dank der Krümmung des Bildschirms häufig als angenehmer als ein gerades Smartphone. Dabei ist es nicht so, dass uns das gebogene Display ständig auffällt - das Gerät fühlt sich einfach gut an. Die Bedienung des geschwungenen Displays mit dem Finger erfolgt in einer natürlicheren Bewegung. Diese Beobachtung deckt sich mit den Angaben eines LG-Sprechers, der betonte, dass das gekrümmte Display bei den meisten Nutzern eine eher unterbewusste positive Reaktion im Betrachtungsverhalten hervorrufe.

Trotz Krümmung kein Wackeln 
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Michael H. 13. Feb 2014

Die Frage ist hier eher... wer tippelt auch auf einem geraden Smartphone wenn es auf dem...

zonk 11. Feb 2014

Sorry die Videos schau ich nie an ... das ist nicht Buerotauglich :/

zonk 11. Feb 2014

Naja, oder eben auch nicht. Wenn man bedenkt wie Samsung bei den Verkaufszahlen ihrer...

zonk 11. Feb 2014

Eben nichts, das ist ja der Gag ;) Form follows Marketing

zonk 11. Feb 2014

Das ist Subjektiv und heisst noch nichts. -> Marketingsprech.


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