• IT-Karriere:
  • Services:

LG Display: Flexibles OLED-Display zum Durchgucken

LG präsentiert ein transparentes und flexibles OLED. Das frühe Muster zeigt aber, dass wohl noch ein paar Jahre Arbeit notwendig sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Noch nicht perfekt: der Prototyp von LGs flexiblem OLED-Display
Noch nicht perfekt: der Prototyp von LGs flexiblem OLED-Display (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auf der Display Week hat LG Display den Prototyp eines durchsichtigen und flexiblen OLED-Displays präsentiert. Es wurde im Ausstellungsbereich der Konferenz mit einer hohen Frequenz gebogen und wieder in seine Urform zurückgebracht, wie das untenstehende Video anschaulich zeigt. Es ist am ersten Ausstellungstag entstanden - mittlerweile gibt es leichte Abnutzungserscheinungen, die zeigen, dass das Panel wohl noch ein sehr früher Prototyp ist.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Köln
  2. Erstes Deutsches Fernsehen Programmdirektion, München

Die Bildqualität ist trotz der Transparenz recht gut. Die Farbdarstellung ist kräftig und hell, zumindest auf einem dunklen Hintergrund. Elemente dahinter - LG hat eine Blumendekoration aufgestellt - sind nur dann klar erkennbar, wenn das Display sozusagen auf Schwarz, also durchsichtig schaltet.

Am Knickpunkt des gezeigten Prototyps ist bereits eine leichte Falte zu sehen. Die verläuft im 45-Grad-Winkel direkt vom stabilisierenden Gehäuse aus. Wäre ein größerer Bereich für die Flexibilität freigegeben worden, wäre das vermutlich nicht passiert, denn weiter oben gibt es keine Abnutzungserscheinungen.

Am zweiten Ausstellungstag war zudem ein vertikaler blauer Strich deutlich erkennbar. Da hat der Prototyp dann wohl aufgegeben. Das ist auf der Display Week aber nicht ungewöhnlich. Vergangenes Jahr hat etwa BOE erstmals ein QLED-Display gezeigt und damit demonstriert, dass die Technik umsetzbar ist, auch wenn das Gerät Defekte hatte. Selbiges gilt für LG Display und sein transparentes, flexibles OLED-Panel.

Anwendungsgebiete dürften vor allem im Bereich Digital Signage liegen. Es ist zwar noch selten, aber ab und an findet man transparente Displays schon im professionellen Praxiseinsatz. Mit der Flexibilität wären mehr Möglichkeiten denkbar, wie etwa runde Litfaßsäulen, die auch einen nutzbaren Innenraum bieten können. Für einen Fernseher im Wohnzimmerfenster braucht man die Flexibilität vermutlich nicht.

Auch interessante Leuchtmittel wären denkbar, die tagsüber transparent Licht durchlassen würden. LG Display verwendet seine Erkenntnisse gerne auch in seinem Leuchtmittelgeschäft. Letztendlich ist hier ist aber die Kreativität der Abnehmer gefragt. Wann die Technik Marktreife erlangen soll, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Sofafurzer 18. Nov 2018

Darf Golem das nicht zeigen?

Hotohori 24. Mai 2018

Ich vermute mal ein sehr dunkles Grau wird dann wohl nur das Ganze weniger transparent...

Dwalinn 24. Mai 2018

Also im Innenraum kann man das vergessen, da bekommst du mehr strom zusammen wenn du eine...

Eheran 24. Mai 2018

Was ich da im Video sehe ist einfach nur ein Stück, wo die Versteifung entfernt wurde...


Folgen Sie uns
       


Turrican II (1991) - Golem retro_

Manfred Trenz und Chris Huelsbeck waren 1991 für uns Popstars und Turrican 2 auf C64 und Amiga ihr Greatest-Hits-Album.

Turrican II (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
    •  /