Guter Bildeindruck

Der Bildeindruck hat uns hingegen gut gefallen: Die beiden LC-Displays haben jeweils eine Auflösung von 960 x 720 Pixeln, was bei der Größe der Bildschirme für ein scharfes Bild sorgt. Das Field of View (FOV), also der für den Träger einsehbare Bereich, beträgt 80 Grad; das virtuelle Bild wirkt LG zufolge wie ein 130-Zoll-Bildschirm in zwei Metern Entfernung.

  • LGs erste VR-Brille, die 360 VR (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die 360 VR hat zwei Displays mit einer Auflösung von 960 x 720 Pixeln. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Lichtschutz ist abnehmbar, die Linsen müssen zum Scharfstellen gedreht werden. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die 360 VR hat zwei Eingabeknöpfe. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die 360 VR von vorne (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Zusammengeklappt lässt sich die 360 VR gut transportieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Die 360 VR hat zwei Eingabeknöpfe. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Für 360-Grad-Videos ist diese Ausstattung absolut ausreichend: Wir konnten uns mit der 360 VR einige Videos anschauen, unter anderem einen Flug mit einem Kampfjet und Achterbahnfahrten in der Ich-Perspektive. Die Immersion ist dabei besser, als wir anfangs erwartet hätten. Spielen konnten wir mit der 360 VR nicht, hier dürften die Unterschiede im FOV, verglichen mit der Konkurrenz von Oculus, HTC und Samsung, deutlicher ausfallen.

Kopfhöreranschluss ja, Lautstärkewippe nein

Einen Kopfhörer können wir direkt an der Brille anschließen, um die Lautstärke zu regeln, müssen wir allerdings zum angeschlossenen LG G5 greifen. Das ist etwas umständlich, hat LG doch bereits zwei Eingabetasten an der 360 VR angebracht - einen OK- und einen Zurück-Button. Eine Lautstärkewippe hätte hier auch noch drin sein können.

Die Navigation erfolgt mit Hilfe der beiden Tasten und Kopfbewegungen, wie bei anderen VR-Headsets auch. Vom Hauptmenü lassen sich die verschiedenen Inhalte aufrufen; spielen wir einen Film ab, ruft der OK-Knopf das Abspielmenü auf. Wenn schon keine Lautstärkewippe am Gehäuse eingebaut wurde, hätten wir uns spätestens hier eine virtuelle Lautstärkeregelung gewünscht, wie sie Google etwa bei Youtube-Videos für das Cardboard einblendet.

Fazit

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LGs erste VR-Brille hat uns gefallen: 360-Grad-Videos machen mit dem Headset Spaß, der Bildeindruck ist trotz begrenztem FOV und etwas mickrigem Lichtschutz gut. Mit den Headsets von Samsung, Oculus und HTC sollte die 360 VR aber nicht verglichen werden.

Zu unterschiedlich sind das Gehäusedesign und der gedachte Anwendungszweck: LGs Brille wird an ein Smartphone angeschlossen - für aufwendiges PC-Gaming, wie es etwa mit dem Oculus Rift möglich ist, ist das Gerät nicht gedacht. Eine Einschränkung ist zudem die Fixierung auf das LG G5 als aktuell einziges kompatibles Gerät, mit dem sich die 360 VR verbinden lässt.

Interessant wird, wie viel LG für das Headset verlangt. Sollte der Preis nicht allzu hoch sein, dürfte die 360 VR für G5-Besitzer ein interessantes Zusatzgerät sein.

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 LG 360 VR im Hands on: LGs abgespecktes VR-Erlebnis
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