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LG 34WK95U im Test: Suboptimaler 5K2K Ultrawide

5.120 x 2.160 Pixel klingen toll im Marketing, aber im Test des 5K2K finden wir einige Schwachstellen an LGs Ultrawide-Monitor, selbst in der Kombination mit dem farblich abgestimmten Macbook Pro.

Ein Test von veröffentlicht am
Wir testen LGs 5K2K-Monitor. (Bild: Golem.de (Foto: Michael Wieczorek))

Der LG 34WK95U soll nicht die eierlegende Wollmilchsau unter den Monitoren sein. Sonst hätte der Bildschirm, der Ende 2018 auf den Markt kam, mindestens eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz oder mehr. Hohe Bildraten sind angesagt, wie auch die CES 2019 wieder gezeigt hat.

Inhalt:
  1. LG 34WK95U im Test: Suboptimaler 5K2K Ultrawide
  2. Tolle Bedienung, suboptimale Verarbeitung
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Stattdessen bietet der Monitor eine besonders hohe Auflösung für den Ultrawide-Aspekt von 21:9. Die native Auflösung liegt bei 5.120 x 2.160 Pixeln. Da dürften trotz der maximalen Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz einige Video-Produzenten hellhörig werden. Windows und MacOS skalieren die Inhalte automatisch jeweils auf 150 Prozent.

Die Diagonale von 34 Zoll wirkt ideal für die gewählte Auflösung. Die Pixeldichte liegt bei 164 ppi (Pixel pro Zoll) und erlaubt es, bei regulärem Abstand zum Bildschirm augenschonend zu arbeiten, ohne dabei einzelne Pixel unterscheiden zu können. Das AH-IPS Panel hat eine Farbtiefe von 10 Bit (8 Bit + FRC) und eine maximale Helligkeit von 450 cd/m².

HDR-1000-Quellen können durch ein Local-Dimming-Verfahren mit 12 vertikalen Zonen angezeigt werden, wirken aber verglichen mit aktuellen nativen HDR-Fernsehern wenig beeindruckend. Das verwendete Display HDR 600 ist zwar keine Mogelpackung, allerdings auch kein echtes Verkaufsargument. HDR-Inhalte erscheinen uns auf dem 34WK95U in SDR insgesamt stimmiger als im HDR-Modus. Das Local Dimming ist sehr träge und in hellen Bildbereichen, bei Destiny 2 zum Beispiel, verschwinden Details eher, als dass mehr zu erkennen wären.

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Der DCI-P3-Farbraum wird nach unseren eigenen Messungen zu 97 Prozent abgedeckt, sRGB zu beinahe 100 Prozent. Ein weiterer Nachteil im HDR-Modus ist, dass sobald er aktiv ist, keine Farbnuancen mehr eingestellt werden können. Nur im SDR-Modus lassen sich die Farbwerte kalibrieren, wie wir es von Arbeitsmonitoren gewohnt sind.

Sehr gut platzierte Anschlüsse

Auf der Rückseite befinden sich angenehm weit oben und gut erreichbar die Anschlüsse des 34WK95U. Ganz oben ist ein Thunderbolt-3-Anschluss inklusive Stromzufuhr für bis zu 85 Watt. Darunter befinden sich ein Display-Port-1.4- und zwei HDMI-2.0-Anschlüsse. Rechts daneben sind ein 2-Port-USB-A-3.0-Hub sowie ein Klinkenausgang. Über eine Klemm-Manschette werden die Kabel hinter dem Standfuß zusammengehalten.

  • Auf dem LG 34WK95U lassen sich bequem zwei Browser-Fenster anzeigen. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die meisten Bildmodi und die Kalibrierung sind nur in SDR verfügbar. Für HDR-Inhalte sind die Einstellungen sehr beschränkt. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de
  • Je nach Overdrive-Einstellung hat der Monitor mehr oder weniger Ghosting. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Anschlüsse sind angenehm platziert und vielfältig. Die HDMI-Buchsen unterstützen nur den Standard 2.0. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die native Auflösung liegt bei 5.120 x 2.160 Pixeln, Windows schlägt eine ideale Skalierung von 150 Prozent vor. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spiele machen im Ultrawide-Format wie immer viel Spaß. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Monitor eignet sich auch für schnelle Shooter wie Doom (2016), ist für den E-Sport-Gebrauch wegen maximal 60 Hz aber nicht gedacht. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Unschön: Je nach Lichteinfall ist eine Klebestelle an den Rändern sichtbar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Die Anschlüsse sind angenehm platziert und vielfältig. Die HDMI-Buchsen unterstützen nur den Standard 2.0. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die integrierten 5-Watt-Stereo-Lautsprecher feuern nach unten Richtung Schreibtisch und klingen, abhängig von der Oberfläche, entsprechend ihrer Leistung. Die Lautstärke-Regelung ist über den 4-Wege-Joystick unter dem Display möglich.

Für die native Auflösung bei 60 Hertz müssen entweder der Display-Port- oder der Thunderbolt-3-Anschluss genutzt werden. Wer ein Standard-USB-C-Kabel benutzt, um beispielsweise die aktuellen Macbooks mit dem 34WK95U zu verbinden, wird nicht die volle Auflösung übertragen können und auch sonst Probleme bei der Lautstärke-Regelung oder Sound-Übertragung haben. Die HDMI-2.0-Verbindungen reichen ebenfalls von der Bandbreite nicht aus, um alle Pixel anzusteuern. Mit dem mitgelieferten Thunderbolt-3-Kabel hatten wir im Test keinerlei Probleme.

Tolle Bedienung, suboptimale Verarbeitung 
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1e3ste4 25. Jan 2019

Ah, ein Windows-Nutzer :D Also nicht mal mehr unter Linux hat man solche DPI-Probleme...

1e3ste4 25. Jan 2019

Es geht noch einfacher: Man installiert die Software, damit kann man bei neuen LG...

Schibulski 25. Jan 2019

Da ich letztes Jahr kein Bock mehr auf 2 Monitore hatte, habe ich mir privat einen 34" 21...

kendon 22. Jan 2019

Grundsätzlich ist die Rechnung natürlich richtig, wobei die 16:9 Teile für normale Büro...

keksperte 22. Jan 2019

Der war gut! :D Es gibt so vieles, das LG an seinen Monitoren per Software-Update...


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