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Tolle Bedienung, suboptimale Verarbeitung

Auch wenn LGs Marketing zum 5K2K(!)-Monitor beeindruckend klingt, werden in der Realität weniger Pixel angesteuert als zum Beispiel beim einfachen 5K-Display aus dem eigenen Hause oder Apples iMac-Display. Handelsübliche 5K-Bildschirme haben eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln, also ein gutes Viertel mehr Pixel in der Vertikalen, was sich vor allem beim Programmieren oder der Bearbeitung von Bildern bemerkbar macht.

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Die Bedienung erfolgt über den von LG bekannten 4-Wege-Joystick zentral am unteren Bildschirmrand. Alle Optionen sind übersichtlich gestaltet und schnell erreichbar. Wir halten LGs Bedienungskonzept für ziemlich ausgereift und insgesamt gut.

Die Reaktionszeit liegt bei den marktüblichen 5 Millisekunden, der Grau-zu-Grau-Wechsel gelingt laut Herstellerangaben in 16 Millisekunden. Das macht den Monitor nicht zur ersten Wahl für ernsthafte Spieler, ist aber völlig ausreichend für generelles Gaming. Wir haben weder Probleme in Rocket League noch in Battlefield V und auch nicht das Gefühl, als würde uns der Monitor von besseren Leistungen abhalten. Einzig das Ghosting, also das Nachziehen von Bildinhalten bei erhöhten Overdrive-Einstellungen, empfinden wir als eher störend.

  • Auf dem LG 34WK95U lassen sich bequem zwei Browser-Fenster anzeigen. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die meisten Bildmodi und die Kalibrierung sind nur in SDR verfügbar. Für HDR-Inhalte sind die Einstellungen sehr beschränkt. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de
  • Je nach Overdrive-Einstellung hat der Monitor mehr oder weniger Ghosting. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Anschlüsse sind angenehm platziert und vielfältig. Die HDMI-Buchsen unterstützen nur den Standard 2.0. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die native Auflösung liegt bei 5.120 x 2.160 Pixeln, Windows schlägt eine ideale Skalierung von 150 Prozent vor. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spiele machen im Ultrawide-Format wie immer viel Spaß. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Monitor eignet sich auch für schnelle Shooter wie Doom (2016), ist für den E-Sport-Gebrauch wegen maximal 60 Hz aber nicht gedacht. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Unschön: Je nach Lichteinfall ist eine Klebestelle an den Rändern sichtbar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Unschön: Je nach Lichteinfall ist eine Klebestelle an den Rändern sichtbar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Schönheitsfehler bei der Verarbeitung

Der mitgelieferte schlanke Standfuß ist aus Aluminium und farblich an die graue Apple-Hardware angepasst. Der 34WK95U kann auf ihm in der Höhe um 110 mm angepasst, aber nicht geschwenkt werden. Eine Neigung ist um 20 Grad möglich. Pivot wird nicht unterstützt. Die Montage ist simpel. Am Monitor ist ein Kensington-Lock am unteren Rand und Vesa-kompatibel nach dem 100mm-Standard. Insgesamt macht der 34WK95U aber nicht den stabilsten Eindruck. Er wackelt deutlich sichtbar bereits bei kleinen Erschütterungen.

Für erwähnenswert, weil unschön, halten wir die kleinen sichtbaren Überlappungen der schwarzen Displayränder. Hier hätte LG bei der Produktion für einen einheitlichen Rand etwas mehr investieren können, anstatt vier Einzelteile zu verkleben.

Zum Marktstart berichteten zahlreiche Käufer von Inkompatibilitäten mit dem Macbook Pro 2018, das AMDs 560X-Grafikchip nutzt. Wir konnten dieses Problem aufgrund der fehlenden Hardware nicht nachvollziehen, wollen aber dennoch darauf hinweisen. In unserem Test mit einem Windows-PC und der Verbindung einer Nvidia RTX 2070 über Display-Port sowie einem Macbook Pro 2018 und AMD-GPU lief alles problemlos.

Die Leistungsaufnahme liegt bei kalibrierten 120 cd/m² bei etwa 55 Watt, maximal bei 82 Watt. Das Netzteil ist hinter der Plastikrückwand im Monitor integriert. Ein sehr leises Surren ist abhängig von der eingestellten Helligkeit bei völliger Stille hörbar.

 LG 34WK95U im Test: Suboptimaler 5K2K UltrawideVerfügbarkeit und Fazit 
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1e3ste4 25. Jan 2019

Ah, ein Windows-Nutzer :D Also nicht mal mehr unter Linux hat man solche DPI-Probleme...

1e3ste4 25. Jan 2019

Es geht noch einfacher: Man installiert die Software, damit kann man bei neuen LG...

Schibulski 25. Jan 2019

Da ich letztes Jahr kein Bock mehr auf 2 Monitore hatte, habe ich mir privat einen 34" 21...

kendon 22. Jan 2019

Grundsätzlich ist die Rechnung natürlich richtig, wobei die 16:9 Teile für normale Büro...

keksperte 22. Jan 2019

Der war gut! :D Es gibt so vieles, das LG an seinen Monitoren per Software-Update...


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