Abo
  • Services:

Knackscharfes Bild, fast schon zu knalliges HDR

Eines ist ganz klar: Das Bild unseres Testmusters überzeugt uns ab der ersten Sekunde. Die Kombination aus 4K, HDR und einer relativ geringen Latenz von 5 Millisekunden laut Hersteller gibt es heutzutage noch nicht allzu oft. An sich geht die Helligkeit des Bildschirms in Ordnung. Wir messen maximal 334 Candela pro Quadratmeter. Allerdings ist der Bildschirm nicht ganz homogen ausgeleuchtet. In der rechten oberen Ecke ist er auch mit dem bloßen Auge sichtbar dunkler als in der Mitte. Dort messen wir maximal 298 cd/m2 und damit mehr als zehn Prozent Unterschied.

  • Die dünnen Ränder gefallen uns. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für den Pivot-Modus drehen wir den Bildschirm im Uhreigersinn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Profil des Monitors ist relativ schlank gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Gelenk lässt sich der Bildschirm stufenlos in der Höhe und vertikalen Neigung verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat genug Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der weiße Kunststoff ist Geschmackssache. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm lässt sich leicht vom Sockel lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Größe ist jede Menge Platz auf dem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pivot-Modus eignet sich gut für lange Texte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Helligkeit ist in Ordnung, allerdings ungleichmäßig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist in Subpixel-Dreierpaare aufgeteilt, die in einer Reihe angeordnet sind. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Per Software können wir den Desktop virtuell einteilen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Helligkeit ist in Ordnung, allerdings ungleichmäßig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Marabu GmbH & Co. KG, Tamm bei Ludwigsburg
  2. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen bei Stuttgart

Das IPS-Panel hat aber in seitlicher Richtung eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Nur in der vertikalen Ausrichtung verändern sich die Farben merklich - gut also, dass wir den Monitor stufenlos einstellen können. In unserer Messung erreicht er ein Kontrastverhältnis von 1149:1 bei einer Leuchtdichte von 249 cd/m2. Komplett schwarze Bilder leuchten bei der gleichen Messung mit noch etwa 0,217 cd/m2. Die Pixel bestehen aus RGB-Subpixeln zu Dreierpaaren, die in einem Gitter gerade angeordnet sind.

Das Panel deckt 95 Prozent des DCI-P3-Farbraumes ab und damit fast 100 Prozent des Adobe-RGB-Pendants. Er eignet sich daher auch gut zur Bildbearbeitung. Eine leichte Rotverschiebung erkennen wir am generell etwas wärmer wirkenden Bild des Monitors. Das ist aber angenehm für die Augen.

  • Die dünnen Ränder gefallen uns. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für den Pivot-Modus drehen wir den Bildschirm im Uhreigersinn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Profil des Monitors ist relativ schlank gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Gelenk lässt sich der Bildschirm stufenlos in der Höhe und vertikalen Neigung verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat genug Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der weiße Kunststoff ist Geschmackssache. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm lässt sich leicht vom Sockel lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Größe ist jede Menge Platz auf dem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pivot-Modus eignet sich gut für lange Texte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Helligkeit ist in Ordnung, allerdings ungleichmäßig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist in Subpixel-Dreierpaare aufgeteilt, die in einer Reihe angeordnet sind. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Per Software können wir den Desktop virtuell einteilen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Panel ist in Subpixel-Dreierpaare aufgeteilt, die in einer Reihe angeordnet sind. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Die 10-Bit-Farbtiefe durch HDR10 merken wir nach dem Einschalten dieser Funktion bereits in der Windows-Oberfläche, allerdings stört sie dort eher, als dass sie Vorteile bringt. Das Panel nutzt Frame Rate Control zur Darstellung der 10-bit-Farben. Der Kontrast ist unter Windows merklich höher. Gerade die feinen Linien von Windows-Fenstern verschwinden fast. Windows 10 scheint für HDR noch nicht optimiert zu sein.

Einen anderen Effekt zeigen einige PC-Spiele. Dazu haben wir uns den Shooter Battlefield 1 und den Third-Person-Shooter Hitman angeschaut. Beide Spiele unterstützen HDR10 und können während des Betriebs darauf wechseln. Windows muss dabei nicht auf HDR gestellt werden. Zu erkennen ist die High Dynamic Range vor allem, wenn in Battlefield 1 eine Granate neben uns einschlägt und uns das Feuer blendet. Das sorgt für zusätzlich Immersion in dem ohnehin schon sehr atmosphärischen Titel.

In Hitman werden Texturen einfach generell greller, fast schon wie eine Art Neonfarbfilter. Hier gehen die Meinungen in der Golem.de-Redaktion stark auseinander. Einigen gefallen die hohen Kontraste und grellen Lichteffekte. Größtenteils finden wir aber, dass das Spiel dadurch sehr künstlich und unnatürlich wirkt. Auch in Battlefield 1 können wir grellere Grasfarben beobachten. Das will nicht so recht zu dem ansonsten so düsteren Szenario passen.

  • Die dünnen Ränder gefallen uns. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für den Pivot-Modus drehen wir den Bildschirm im Uhreigersinn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Profil des Monitors ist relativ schlank gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Gelenk lässt sich der Bildschirm stufenlos in der Höhe und vertikalen Neigung verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat genug Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der weiße Kunststoff ist Geschmackssache. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm lässt sich leicht vom Sockel lösen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Größe ist jede Menge Platz auf dem Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pivot-Modus eignet sich gut für lange Texte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Helligkeit ist in Ordnung, allerdings ungleichmäßig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Panel ist in Subpixel-Dreierpaare aufgeteilt, die in einer Reihe angeordnet sind. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Per Software können wir den Desktop virtuell einteilen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Pivot-Modus eignet sich gut für lange Texte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei Videos kommt HDR jedoch sehr gut zur Geltung. In der Netflix-Serie Marco Polo erscheinen kontrastreiche Szenen noch lebendiger. Der Effekt ist auch bei Bildern mit wenigen hellen Lichtquellen, etwa einer brennenden Kohlenpfanne, gut zu erkennen. HDR ist also für Serien und Filme sehr gut geeignet. Leider gibt es noch nicht so viel Material, das auch dafür produziert wird - ein ähnliches Problem, wie es auch die 4K-Auflösung noch immer hat.

Mit seinen vielen Gaming-Profilen und dem einstellbaren Freesync richtet sich LGs Monitor klar an Spieler als starke Käuferschaft. Die 4K-Auflösung und das enorm große Display sind auf jeden Fall ein guter Grund für einen Kauf. Allerdings ist HDR gerade in Spielen nicht unbedingt eine Verbesserung und die Bildfrequenz von 60 Hz ist für viele PC-Gamer ein Negativpunkt. Daher eignet sich der Bildschirm eher für Konsolen wie die Playstation 4 Pro oder Xbox One X, die beide eine 4K-Auflösung bei 60 Hz darstellen. Spiele, die für diese Plattformen entwickelt werden, sind auch meist für HDR und 4K optimiert.

Guter Sound - für einen Bildschirm

Die integrierten Lautsprecher unseres Testmusters klingen überraschend gut - zumindest für eine integrierte Lösung wie diese. Spielesounds lassen sich damit gut wiedergeben. In Battlefield 1 klingen Explosionen und Granateinschläge allerdings etwas zahm. Der Bass wird größtenteils nicht vollständig wiedergegeben. Hohe Töne klingen teils etwas blechern und schnarren.

Allerdings ist die Gesamtkomposition als Notlösung oder beispielsweise zum Anschauen von Fernsehshows vollkommen ausreichend. Die Lautstärke kann ungewöhnlich weit gesteigert werden. Komplexe elektronische Ambient-Musik ist jedoch kein Genuss.

 Im Menü nie die Übersicht verlierenVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. 31,49€
  3. 53,99€ statt 69,99€

futurmania 22. Dez 2017

Also in einem Test vom 20.12.2017 auf digitaltrends.com fand ich diese...

Azzuro 15. Dez 2017

Aha. Was spricht denn gegen die Nutzung als PC-Monitor? Wenn der Hersteller ihn in erster...

Kleba 14. Dez 2017

Also ich habe zwei 27-Zoll-Monitore bei mir und bei typischer Arbeitsposition einen...

motzerator 13. Dez 2017

So ein Monitor mit 4 HDMI Eingängen und der Funktion, gleichzeitig neben- und...

Askaaron 13. Dez 2017

Ich nutze meinen Monitor mit nativer Auflösung und 200% Skalierung in Windows 10. Das...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /