Beschränkte Kommunikation mit dem Google Assistant

Ein ähnliches Problem haben wir bei den Funktionen rund um den Google Assistant: Wir können mit einer Geste den Assistant etwas fragen - wir starten aber nicht die generelle Sprachaufforderung, sondern können nur eine vorher festgelegte Frage stellen. Das eignet sich für Fragen nach dem Wetter, sobald wir allerdings was anderes wissen wollen, müssten wir per Tastatur eine neue Frage eingeben. Im Alltag haben wir die Funktion entsprechend selten verwendet. Als zweite Funktion können wir uns auf eine Geste hin unsere Tageszusammenfassung anhören.

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In der Rubrik Dienstprogramme findet sich noch die Möglichkeit, per Geste unsere Kamera auszulösen. Wer etwa Selbstporträts macht, indem er sein Smartphone irgendwo abstellt, könnte dies praktisch finden. Nach Wischen oder Klopfen wird ein drei Sekunden langer Countdown gestartet, danach wird das Bild aufgenommen. Neben den drei konfigurierbaren Gesten gibt es noch eine dritte, nicht veränderbare: Bedecken wir mit unserer Hand den Bund komplett, schalten wir die Benachrichtigungen aus.

Benachrichtigungen auf dem Ärmel

Zusätzlich zu den Gesten können wir uns über unseren Ärmel auch über auf unserem Smartphone eingehende Benachrichtigungen informieren lassen: Dabei leuchtet eine kleine, im Dongle eingebaute LED in den Farben Blau, Grün und Rosa. Diese können wir verschiedenen Ereignissen zuordnen, zusätzlich vibriert der Ärmel. Der Dongle selbst steckt nicht ganz im Ärmel, sondern ragt ein kleines Stück hervor.

Wie bei den verfügbaren Gesten ist allerdings auch die Auswahl der möglichen Benachrichtigungen begrenzt: Wir können lediglich bei Anrufen und SMS eine Vibration am Handgelenk erhalten. Allgemeine Anrufe und SMS sowie Anrufe und SMS von bis zu drei favorisierten Kontakten können wir zwei der drei möglichen LED-Farben zuweisen. Ruft uns beispielsweise ein favorisierter Kontakt an, lassen wir die LED grün leuchten - bei herkömmlichen Anrufen leuchtet sie blau. Eine Vibration erhalten wir in jedem Fall.

  • Das Trucker Jacket von Levi's ist eine klassische Jeansjacke - in der Jacquard-Version bietet die Jacke zusätzlich smarte Funktionen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Bund des linken Ärmels sind leitende Fasern eingewebt, die ein Touchpad bilden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über dieses Touchpad können wir unser Smartphone bedienen - zu sehen sind die Fasern nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steuerungseinheit wird in einen Einschub am oberen Rand des Ärmels geschoben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Jacquard-Dongle beinhaltet auch eine LED. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im unteren Bereich des Bunds ist weitere Technik eingenäht, die beim Tragen aber nicht unangenehm auffällt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trucker Jacket ist ein Klassiker von Levi's und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Schriftzug im Inneren weist auf die smarten Jacquard-Funktionen von Google hin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trucker Jacket mit Jacquard kann wie eine normale Jeansjacke gewaschen werden - allerdings muss der Dongle vorher herausgezogen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trucker Jacket mit Jacquard ist für 175 Euro erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Jacquard-Dongle beinhaltet auch eine LED. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die dritte Farbe haben wir mit der Funktion "Immer bei Dir" verknüpft, die uns warnt, wenn wir unser Smartphone liegenlassen und entsprechend die Verbindung zum Jacquard-Dongle abbricht. Anders herum warnt uns übrigens auch die App, wenn wir unsere Jacke irgendwo liegenlassen. Als letzte Option können wir den Dongle aufleuchten lassen, wenn ein bestellter Mitfahrdienst angekommen ist. Zur Auswahl stehen Lyft und Uber, die Funktion ist entsprechend in Deutschland nicht besonders nützlich.

Wir hätten uns gewünscht, auch Apps von Drittanbietern in die Benachrichtigungsliste aufnehmen zu können. Wir selbst verwenden kaum noch SMS, sondern zahlreiche Messenger, bei denen eine Benachrichtigung am Handgelenk entsprechend praktischer wäre. Durch die Beschränkung fühlt sich der Jacquard-Dongle im Ärmel weniger nach einem Wearable an. Auch ein Schrittzähler wäre zusammen mit ein paar Fitness-Auswertungen technisch sicherlich nicht schwer umzusetzen gewesen.

Sowohl von der Verbindung als auch von der Erkennung der Gesten her haben wir keine Probleme mit Jacquard gehabt. Zuverlässig erkennt die Jacke, wenn wir sie nicht tragen, entsprechend wird der Dongle getrennt; sobald wir sie anziehen, verbindet sich das Gerät wieder mit unserem Smartphone. Dann bekommen wir zuverlässig Vibrations- und LED-Meldungen bei eingehenden Benachrichtigungen und können die Gesten nutzen. Diese werden zuverlässig erkannt.

Akku hält lange durch

Geladen wird der Jacquard-Dongle über ein mitgeliefertes Micro-USB-Kabel, nachdem wir ihn aus der Halterung im Ärmel entfernt haben. Voll aufgeladen hält das Gerät bei uns bei häufiger Nutzung mindestens zehn Tage lang durch, den Akkustand können wir über die App ablesen.

Das Trucker Jacket an sich ist sehr gut verarbeitet und trägt sich angenehm. Neben den beiden Seitentaschen hat die Jacke noch zwei Brusttaschen sowie zwei Innentaschen. Die Jacke ist maschinenwaschbar, allerdings muss vorher der Jacquard-Dongle entfernt werden. Die im Ärmel verbaute Technik ist wasserdicht, der linke Ärmel sollte allerdings nicht gebügelt werden. Der Dongle selbst ist spritzwasserfest, sollte aber nicht unter Wasser getaucht werden.

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 Levi's-Jeansjacke im Test: Die Jacke mit dem klugen Google-ÄrmelVerfügbarkeit und Fazit 
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