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Letzte Meile: Preiserhöhung soll Glasfaserausbau voranbringen

Mit Preiserhöhungen für VDSL soll die Nachfrage nach FTTH/B angeregt werden. Dafür sollen die Regulierer die Vermietung der letzten Meile verteuern, was dann die Kunden trifft.

Artikel veröffentlicht am ,
Kupferkabel im G.fast-Labor von Intel
Kupferkabel im G.fast-Labor von Intel (Bild: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Erhöht sich die Miete für die sogenannte letzte Meile, dann steigt die Nachfrage nach schneller, glasfaserbasierter Internettechnologie durch die Haushalte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung), die am 10. November 2016 vorgestellt wurde. Dieser Preisanstieg habe zur Folge, dass kupferbasierte, langsamere Internetleitungen verstärkt durch schnelle Glasfaserkabel ersetzt werden.

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Laut der Modellrechnungen stimuliert eine Erhöhung der Miete für die letzte Meile um einen Euro die Nachfrage der Haushalte nach glasfaserbasiertem Breitbandinternet EU-weit (EU 27) um 1,5 Prozent. Bei den Ländern der EU-15 steigt die Nachfrage aufgrund des Preisanstiegs sogar um 2,3 Prozent. Zu den EU-15 gehören die Mitgliedstaaten der Europäischen Union vor der Osterweiterung im Jahr 2004.

"Dass die Haushalte bei einem Anstieg des Mietpreises für die letzte Meile verstärkt Breitbandtechnologie nachfragen, liegt daran, dass die alternativen Anbieter die Preiserhöhung in der Regel zum Großteil an die Verbraucher weitergeben. Dadurch wird es für die Endkunden attraktiver, von der veralteten kupferbasierten Technologie, auf die deutlich bessere glasfaserbasierte Technologie umzusteigen, denn der relative Preis steigt für die alte Technologie", erklärte das ZEW.

Ziele der EU

"Wenn die EU Angebot und Nachfrage nach Breitbandinternet gleichermaßen vorantreiben will, wird zumindest noch ein weiteres Instrument, das vor allem auf die Verbraucher zielt, neben dem Entgelt für die letzte Meile benötigt. Hierzu würden sich etwa Steuervergünstigungen oder auch ein Gutscheinsystem eignen", erklärte ZEW-Ökonom Wolfgang Briglauer.

Laut der Digitalen Agenda der EU soll bis zum Jahr 2020 eine Breitbandabdeckung mit 30 MBit/s oder mehr für alle EU-Bürger auf der Angebotsseite erreicht werden. Zudem sollen 50 Prozent der EU-Haushalte über einen Internetzugang mit über 100 Mbit/s auf der Nachfrageseite verfügen.



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McFly 13. Jan 2017

Ok hier muss ich richtig stellen. PtP Ethernet wird als FTTH bezeichnet GPON wird auch...

bombinho 21. Nov 2016

Welche Diskussion? Darf ich erinnern, dass Du nach wie vor noch keinen Versuch...

Ovaron 16. Nov 2016

2015 "konnten" die 4,7 Millionen. 2016 wird eine vergleichbare Anzahl von Haushalten...

Ovaron 15. Nov 2016

Könnte hinkommen. der wird vermutlich schon 2082, vier Monate nach Eröffnung, aus...

x2k 11. Nov 2016

Die pinkne helden haben dieses jahr eine milliarde! gewinn Eingefahren! Das passt...


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