Abo
  • Services:

Let's Player: Sony stellt das Playstation Influencer Network vor

Testmuster und exklusive Veranstaltungen: Sony Deutschland will Youtuber und Let's Player mit dem Playstation Influencer Network an sich binden. Negative Berichterstattung ist den Mitgliedern ausdrücklich erlaubt - Nicht-Berichterstattung hingegen nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Playstation Influencer Network
Artwork des Playstation Influencer Network (Bild: Sony)

Wer beim Wort Influencer immer noch an Grippe denkt, sollte die Sache mit dem Millionenverdienst fürs Daddeln im sozialen Netz wohl gleich wieder vergessen. Junge und entsprechend hippe Menschen hingegen können ab sofort Mitglied im Playstation Influencer Network (PSIN) werden. Mit diesem Angebot versucht die deutsche Niederlassung von Sony, Youtuber und Let's Player an sich zu binden. Wer sich anmeldet, so verspricht das Unternehmen, kann mit Testmustern, Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und einem direkten Draht zu den Mitarbeitern der Firma rechnen.

Stellenmarkt
  1. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Im Gegenzug ist kein Mitgliedsbeitrag nötig. Stattdessen bietet Sony ein anderes Modell an: "Wer von uns mit unseren Spielen ausgestattet wird, hat im Gegenzug selbstverständlich die Aufgabe, über das Produkt zu berichten." In welcher Form und in welchem Ausmaß das geschieht, sei jedem selbst überlassen.

Auch Kritik sei kein Problem. "Natürlich sind wir traurig, wenn dir eines unserer Spiele nicht gut gefällt", so die Firma auf der offiziellen Webseite des PSIN. "Selbstverständlich darfst du aber jederzeit deine Meinung über den Titel äußern - egal, wie negativ diese auch ausfallen mag."

Sony weist ausdrücklich darauf hin, dass kontrolliert werde, welche Inhalte mit den zur Verfügung gestellten Produkten produziert worden sind; über aktiv eingeschickte Links zu den Texten oder Videos freue man sich. Wenn allerdings mehrfach keine Berichterstattung erfolge, müsse man "leider entsprechende Maßnahmen ergreifen" - damit ist vermutlich (hoffentlich) nur gemeint, dass es künftig keine weitere Bemusterung gibt.

Anmeldung, Steuer und Werbung

Die Anmeldung (der Autor dieser Zeilen hat es spaßeshalber mal ausprobiert) ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Neben Daten wie Anschrift und E-Mail-Adresse wird nach dem Vermarkter gefragt - wer keinen hat, kann aber auch das auswählen. Außerdem müssen Bewerber ihre Konten auf sozialen Netzwerken angeben, also auf Facebook, Youtube und so weiter.

Wer mit einer Karriere als Influencer liebäugelt und schon von Ruhm und Reichtum träumt, sollte allerdings eines beachten: Inzwischen hat auch die Steuerfahndung die Stars der Szene verstärkt im Blick und fragt nach, ob denn das teuer bezahlte Bild etwa auf Instagram auch korrekt versteuert wurde - das hatte jedenfalls das Magazin Focus in seiner letzten Printausgabe berichtet.

Wer sichergehen möchte, nicht mit den Landesmedienanstalten in Konflikt zu geraten, sollte sich außerdem deren Leitfaden über Werbung in sozialen Medien (PDF) mal genauer anschauen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. jetzt bei Apple.de bestellbar
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

t3st3rst3st 17. Jul 2017

Dann noch lieber den Bot gamen lassen und alle 3 Jahre kurz einloggen und Ressis checken...

GenXRoad 17. Jul 2017

Ich hab aktuell noch keine probleme dank echtem DualStack, Aber ich kann auch die...


Folgen Sie uns
       


LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018)

Auf der Light + Building 2018 zeigt LG Display Licht, das auch Ton produziert.

LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018) Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /