Let's Play: Mixer und Twitch mit neuer Software für Streamer

Für aktive Streamer, die eigene Inhalte auf Plattformen wie Twitch und Mixer übertragen, gibt es neue Angebote: Mixer von Microsoft bietet eine eigene App, Twitch von Amazon integriert Tools von Drittentwicklern etwa für Overwatch oder Rocket League.

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Das Logo von Mixer Create
Das Logo von Mixer Create (Bild: Microsoft)

Wer eine Plattform für Spielestreaming betreibt, braucht in erster Linie interessante Inhalte - sonst kommen keine Zuschauer. Damit der Content stimmt, haben Microsoft und Twitch neue Software veröffentlicht. Bei Microsoft ist das eine App namens Mixer Create, die nun für Smartphones und Tablets mit iOS und Android verfügbar ist. Damit kann der Nutzer Mobile Games oder einfach ein Video von sich selbst übertragen oder parallel etwa zu einem Stream auf dem Desktop mit seinem Publikum chatten.

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Mixer hieß ursprünglich Beam. Die Firma und der Dienst gehören seit August 2016 zu Microsoft, etwas später erfolgte die Umbenennung. Mixer ist inzwischen in Windows 10 und die Xbox One integriert. Die wichtigste Besonderheit ist, dass Spieler in Mixer auch Einfluss auf den Inhalt der Spiele nehmen können.

Das funktioniert bislang nur in eingeschränktem Umfang, etwa bei kleineren Puzzlegames, soll aber ausgebaut werden. Eine Mixer-App für Zuschauer ist nicht verfügbar, stattdessen laufen die Streams über die Xbox-App oder über den Browser.

Beim Konkurrenten Twitch von Amazon gibt es jetzt die Möglichkeit, Streams mit sogenannten Extensions anzureichern. Das sind von Drittentwicklern oder den Herstellern der gestreamten Spiele programmierte Erweiterungen. Mit denen können Let's Player, die etwa Destiny übertragen, zusätzliche Informationen zu der gerade sichtbaren Ausrüstung einblenden. Für Hearthstone gibt es einen Liveticker, für Overwatch umfangreiche Statistiken zu den übertragenen Matches.

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Streamer auf Twich und die Partner, die Extensions zuliefern, können Geld mithilfe eines Affiliate-Programms namens Associates von Amazon verdienen. Dazu müssen sie in ihre Inhalte etwa Werbung für Games einbinden, die dann direkt auf der Portalseite von Twitch verkauft werden.

Das Streaming von Spielen ist derzeit ein wachsender Markt mit Problemen: Beim Marktführer Youtube bekommen Let's Player und andere Anbieter von Gaming-Inhalten schon seit Monaten immer weniger Anzeigen und damit Werbegelder zugeteilt. Auch deshalb ist Twitch in der Szene beliebt: Mit dem Verkauf von Spielen und ein paar anderen zusätzlichen Einnahmequellen können die Ausfälle bei der Werbung zumindest zum Teil kompensiert werden.

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