Lernstift: Schreiben lernen mit dem vibrierenden Stift

Ein Stift, der bei Schreibfehlern ein haptisches Feedback gibt: Das ist das Ziel des österreichischen Projektes "Lernstift". Genug Geld für eine Produktpräsentation wurde mittlerweile gesammelt, jetzt wollen die Macher über eine Crowdfunding-Plattform Kapital für einen ersten Prototyp aufbringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Lernstift soll darauf hinweisen, wenn ein Wort falsch oder unsauber geschrieben wird.
Der Lernstift soll darauf hinweisen, wenn ein Wort falsch oder unsauber geschrieben wird. (Bild: Lernstift)

Mit dem Lernstift-Projekt des österreichischen Unternehmers Falk Wolsky sollen Kinder in Zukunft leichter schreiben lernen. Durch Vibrationssignale werden sie auf Schreibfehler und unsaubere Buchstaben aufmerksam gemacht; eine Satzerkennung soll auch auf Grammatikfehler hinweisen.

Stellenmarkt
  1. Senior Service Manager Netzwerk WAN (m/w/d)
    BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach, deutschlandweit
  2. Projektmanager für Prozessstandards & Digitale Produktion (w/m/d)
    Pro Projekte-GmbH & Co. KG, Düsseldorf
Detailsuche

Im Inneren der ersten Generation des Lernstifts sollen sich neben der Stiftmine und einer Batterie Bewegungssensoren und eine Texterkennungselektronik befinden. Mit einem Schalter wird der Nutzer zwischen der Rechtschreiberkennung und der Schönschreiberkennung umschalten können. Im Schönschreibmodus soll der fertige Stift vibrieren, wenn ein Buchstabe undeutlich geschrieben wird. Im Rechtschreibmodus vibriert der Stift einmal bei einem Schreibfehler und zweimal bei einem Grammatikfehler.

  • Der Lernstift zeigt durch Vibrationen an, wenn der Schreiber einen Fehler macht. (Bild: Lernstift.com)
  • Im Inneren des Stiftes befindet sich ein Texterkennungsmodul. In der zweiten Generation soll auch ein Netzwerkmodul eingebaut werden. (Bild: Lernstift.com)
Der Lernstift zeigt durch Vibrationen an, wenn der Schreiber einen Fehler macht. (Bild: Lernstift.com)

In der zweiten Generation soll zusätzlich noch ein Drucksensor integriert werden, der den Schreiber vor zu festem Aufdrücken warnt. Je stärker der Stift aufgedrückt wird, desto stärker soll die Rückmeldung des Stiftes erfolgen. So soll einer verkrampften Handhaltung vorgebeugt werden. Mit einem Netzwerkmodul können zudem die geschriebenen Eingaben per WLAN an einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet übertragen werden.

Crowdfunding-Projekt soll noch im Februar starten

Nachdem bereits 10.000 Euro für die Erstellung einer Produktpräsentation gesammelt wurden, soll noch im Februar 2013 ein Crowdfunding-Projekt gestartet werden, um Geld für den Bau eines funktionierenden Prototyps zu sammeln. Der Lernstift wurde mittlerweile zum Patent angemeldet; ein Produktvideo soll bald erscheinen. Die Höhe der per Crowdfunding gesammelten Geldmenge wird letztlich darüber entscheiden, ob der Lernstift in Eigenentwicklung hergestellt wird oder ob das Patent an einen Hersteller lizenziert wird.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.08.2022, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein erstes 3D-Modell ist bereits vorhanden, mit dem die Ergonomie getestet wird. Wolsky plant, den Prototyp im Sommer 2013 vorzustellen. Im Herbst 2013 soll dann die erste Generation des Lernstifts in den Handel kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Landliebe 28. Apr 2014

Wissenswert: Lernstift startet morgen (29.04.14) ein Crowdinvesting bei Seedmatch, der...

Daniel Kaesmacher 07. Feb 2013

Hallo liebe Leser und danke für das Feedback! Stromstöße statt Vibrationen waren kurz im...

Ike_klar 05. Feb 2013

Der aber sicher auch dafür gesorgt hat das du das nicht mehr vergessen hast ;)

DrWatson 04. Feb 2013

Ich wäre eher für den geschmackvollen Einsatz von Stromstößen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wissenschaft
LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt

Der sogenannte Teilchenzoo der Physik ist noch größer geworden. Die Wissenschaft hofft auf Bestätigung der Modelle zu deren internen Aufbau.

Wissenschaft: LHC hat drei neue exotische Teilchen entdeckt
Artikel
  1. Superior Continuous Torque: E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress
    Superior Continuous Torque
    E-Motor von Mahle für Dauerbetrieb unter Stress

    Mahle hat einen neuen Auto-Elektromotor entwickelt, der unbegrenzt lange unter hoher Last betrieben werden kann. Dies wird durch ein neues Kühlkonzept im Motor erreicht.

  2. Security: BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten
    Security
    BSI beginnt Zertifizierung für 5G-Komponenten

    Eine schnelle und zuverlässige IT-Sicherheitsaussage für die geprüften Produkte, das verspricht das BSI. Doch welche Produkte sind betroffen?

  3. VW.OS: VW-Software soll einfach updatefähig und bezahlbar sein
    VW.OS
    VW-Software soll "einfach updatefähig" und bezahlbar sein

    Mit seiner Softwaresparte Cariad will VW ein einheitliches System mit vereinfachter Architektur erstellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • HP HyperX Gaming-Headset -40% • Corsair Wakü 234,90€ • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • CM 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ [Werbung]
    •  /