Abo
  • Services:

Aufschrauben erwünscht

Die Zwangspause nutzen wir für einen tieferen Blick in die Verpackung. Darin befindet sich noch eine kleine Box. Sie enthält zu unserer Überraschung nicht nur die Anleitung und Aufkleber zur Verzierung des Roboters, sondern auch Werkzeug und eine Anleitung zum Zerlegen des Zowi. Mit Hilfe des beiliegenden Schraubendrehers kann der Zowi vollständig zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. So kann der Roboter auch erweitert werden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Das Standardgehäuse bietet für weitere Bauelemente allerdings keinen Platz. Doch alle Teile stehen unter einer Open-Source-Lizenz und anpassbare CAD-Dateien stehen zum Download zur Verfügung. So können eigene Gehäuseteile per 3D-Drucker hergestellt werden.

Auch die einzelne Elektronikplatine als Herz des Roboters erlaubt eigene Ergänzungen oder Umbauten per Steckverbindung. Technisch basiert sie auf einem Arduino Uno mit zusätzlicher Akkuladeschaltung. Auf der Platine sind die digitalen GPIO-Pins aber zum Teil schon durch die serielle Verbindung zum Bluetooth-Modul, den Tastern und den Buzzer belegt. Die übrigen Pins, inklusive der Servoansteuerung, sind lediglich gesteckt, diese Pins können zu eigenen Zwecken verwendet werden. Auch die analogen Eingänge des Arduino A1-A5 sind als Pins verfügbar.

Die Programmierung kommt uns spanisch vor

Auf die Programmierbibliotheken sind wir gestoßen, als wir uns die Online-IDE des Herstellers für den Zowi anschauten. Damit kann der Mikrocontroller des Roboters programmiert werden, entweder per Code-Eingabe oder grafischem Drag'n'Drop-Editor. Zum Einsatz kommt dabei der Arduino-Sprachdialekt. Die beiden Eingabemethoden sind synchronisiert und lassen sich parallel benutzen, das können die wenigsten grafischen Arduino-Editoren.

Allerdings ist die Nutzung mit Hindernissen verbunden. Der Editor läuft nur unter Chrome und erfordert ein 80 MByte großes Plugin - das stellt nicht nur die Verbindung zum per USB angeschlossenen Zowi her, sondern enthält auch die notwendigen Kompilerwerkzeuge.

Merkwürdigerweise begrüßt uns die Editor-Webseite erst einmal auf Spanisch, erst nachdem wir uns registriert haben, können wir die Sprache auf Deutsch ändern. Die Übersetzung der IDE ist brauchbar, hält aber einen Schmunzler bereit: Wer mit Objekten und Klassen operieren will, findet sie im Menüpunkt "Unterrichtseinheiten".

Der Editor bindet die Bibliotheken für den Zowi automatisch ein. Sie kapseln viele Funktionen zum Umgang mit dem Zowi. Abseits der sprechenden Namen der Funktionen im grafischen Editor fehlt es aber an Dokumentation. Das gilt leider auch für die Nutzung der Bluetooth-Verbindung. Erfahrene Nutzer können sich durch den Quellcode der quelloffenen Bibliotheken arbeiten, Anfänger dürften eher frustriert werden.

 Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei FreundenDer Roboter für den Maschinenbauer 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 19,99€
  3. 14,95€
  4. 13,49€

Stefan.hoehn 27. Sep 2016

Wir haben für die Devoxx4Kids einen mBot Workshop erstellt, den jeder herunterladen kann...

Brick Mann 18. Aug 2016

Nur als kurze Ergänzung, seit kurzen gibt es auch ein deutschsprachiges Buch zum mBot...

MrSpok 15. Aug 2016

Ich baue mir auch gerade eine Roboter! Da ich keine großen Vorkenntnisse hatte, habe ich...

Pjörn 15. Aug 2016

Stehen hier die Anführungszeichen für eine eigene Unsicherheit, oder soll das lediglich...


Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

    •  /