Abo
  • IT-Karriere:

Verfügbarkeit und Fazit

Lenovos Smart Display mit 8-Zoll-Display ist für 180 Euro erhältlich. Das Smart Display mit 10-Zoll-Touchscreen kostet 240 Euro. Bisher hat Google sein eigenes Smart Display namens Home Hub noch nicht für den deutschen Markt angekündigt, in den USA wird es schon länger verkauft. Auch in den USA sind erst die Lenovo-Geräte erschienen, bevor Google sein eigenes Smart Display angeboten hatte. Daher ist zu erwarten, dass Google zu einem späteren Zeitpunkt auch den Home Hub in Deutschland anbieten wird.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Schwarz IT KG, Neckarsulm
  2. Villeroy & Boch AG, Mettlach

Lenovos Smart Displays sind die ersten Konkurrenten für Amazons Echo Show auf dem deutschen Markt. Beides sind gute Geräte mit einem tollen Touchscreen und gutem Klang - wenn auch im Bassbereich etwas schwach. Unzufrieden sind wir jedoch mit der Software. Google hat nicht zu Ende gedacht, wie ein Display die Sprachsteuerung ergänzen kann. Immer wieder müssen wir mit dem Finger das Display bedienen, weil Google versäumt hat, passende Sprachbefehle anzubieten - das ist nervig. Der Echo Show ist hier um Welten besser - Google sollte ganz schnell nachbessern.

Auch seinen eigenen Sprachassistenten schöpft Google nicht aus. Uns ist vollkommen unbegreiflich, dass Googles Smart-Display-Plattform nicht die gleichen Möglichkeiten bietet wie der Google Assistant auf dem Smartphone. Damit wird unfassbar viel Potenzial verschenkt: Durch seinen Vorsprung im Suchmaschinenbereich könnte Google ganz viele Nachteile gegenüber den konkurrierenden Geräten von Amazon wettmachen und hätte ein echtes Killer-Feature. Denn sowohl Google Assistant als auch Amazons Alexa wissen weiterhin immer wieder mal auf Fragen keine passende Antwort.

Der Klang der Smart Displays ist für diese Geräteklasse gut. Positiv ist die Integration von Youtube und die enorme Fülle an Videos, die es auf der Plattform gibt - auch wenn leider derzeit keine anderen wichtigen Videostreamingangebote vorhanden sind. Hier ist aber das Google-Cast-Protokoll eine passable Alternative. Darüber können wir viele Inhalte vom Smartphone aus auf dem Smart Display abspielen - ein gewaltiger Vorteil gegenüber dem Echo Show, der keine vergleichbare Funktion kennt. Es ist allerdings ärgerlich, dass ausgerechnet Netflix nicht funktioniert.

In der derzeitigen Form finden wir Googles Smart-Display-Plattform nicht ausgereift, wir stoßen bei der täglichen Nutzung auf zu viele Probleme. Im Vergleich macht die Nutzung von Amazons Echo Show mehr Freude - es ist das bessere Gesamtpaket.

  • Lenovos Smart Display 10 und dahinter das Smart Display 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Smart Display hat zwei Lautstärketasten und einen Schiebeschalter zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Schiebeschalter wird die Kamera am Smart Display abgeschaltet - vor der Linse ist etwas davor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Smart Display 10 hat hinten ein Bambusfurnier. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Smart Display kann hochkannt aufgestellt werden, die Oberfläche ist aber daran nicht angepasst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Smart Display 10, rechts das Smart Display 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Smart Display zeigt bei Nichtnutzung eine Bildergalerie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Startbildschirm des Smart Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Startbildschirm des Smart Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Youtube-Videos lassen sich auf dem Smart Display abspielen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim aktuellen Wetterbericht ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... zeigt das Smart Display auch die Aussichten für die kommenden Tage. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display 8 hat hinten eine Kunststoffoberfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display beim Umrechnen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links das Smart Display 10, rechts das Smart Display 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer weniger Geld ausgeben will, kann zum Smart Display 8 mit dem kleineren Display greifen. Wer nicht auf die 60 Euro Preisunterschied achten muss, greift zum Smart Display 10 und bekommt das größere Display, das vor allem bei Videos zum Tragen kommt.

 Smart Display spielt Youtube-Videos auf Zuruf
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€

Zim 04. Mai 2019

Hä? Soll Golem jetzt nur noch über "wirklich" neue Geräte berichten? Hey sry Golem. Ihr...

ibsi 04. Mai 2019

Ja, kann ja eine Option sein ;) Du hast sie aus, der Kollege oben an

Ener-G 04. Mai 2019

Nein, das geht leider auch noch nicht. Stört mich inzwischen auch.

developwork 03. Mai 2019

Du kannst es dann noch als Chromecast Lautsprecher oder als Mini-Fernseher mit Chromecast...


Folgen Sie uns
       


FX Tec Pro 1 - Hands on

Das Pro 1 von FX Tec ist ein Smartphone mit eingebauter Hardware-Tastatur. Der Slide-Mechanismus macht im ersten Kurztest von Golem.de einen sehr guten Eindruck.

FX Tec Pro 1 - Hands on Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /