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Wenig Raum für Luft, dafür Raum für mehr RAM

Das Aufschrauben der Lenovo Thinkstation P320 Tiny stellt sich als sehr leicht heraus. Das Gehäuse wird lediglich von einer Schraube zusammengehalten. Wir lösen diese und können anschließend den Deckel samt Frontblende nach vorn wegschieben. Der erste Blick in das Gehäuse zeigt uns die Kupfer-Heatpipes und Kühlrippen samt einem einzigen kleinen 60-mm-Lüfter. Dieser muss die Abwärme der CPU und der Grafikkarte gleichzeitig bewältigen. Es ist also kein Wunder, dass das System unter Last sehr schnell sehr laut wird.

  • Der PC ist auch aufrecht nicht höher als ein Halbliter-Wasserglas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch nimmt das System kaum Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind sechs Displayport-Buchsen zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System kommt mit viel Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Antenne ragt hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die zwei VESA-Halterungen dienen der Befestigung des PCs und dessen Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System ist intern sehr modular zusammengebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Sockel passen LGA1151-CPUs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Karte von Intel kann auch Bluetooth. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist Platz für einen weiteren RAM-Riegel ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und eine zweite M.2-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückklappe lässt sich leicht aufschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lüfterprofil "bessere thermische Leistung" sorgt für höhere CPU-Frequenzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU rendert die BLender-Vorgabe in etwa 28 Minuten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mit den Fabrikeinstellungen drosselt die CPU wegen hohen Temperaturen in CS:GO.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU drosselt schon bei 78 Grad.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung des Systems ist gut, etwa doppelt so schnell wie ein vergleichbares Notebook.<br>(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das System ist intern sehr modular zusammengebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Unter der Lüftung befinden sich die Grafikkarte, die mit einem PCI-Express-Riser-Adapter parallel zum Mainboard angebracht ist, und der LGA-1551-Sockel, in den der Prozessor geklemmt wird. Bei Bedarf lassen sich theoretisch also auch eine andere GPU und ein anderer Prozessor in das Gehäuse einbauen.

Das ist relativ ungewöhnlich für eine solche vorkonstruierte Box. Die Grafikkarte kann ausgebaut werden, indem die kleine Schraube an der Gehäuse-Rückblende gelöst wird. Danach kann sie in ein beliebiges Mainboard mit passender PCI-Express-Schnittstelle eingesetzt werden. Unter der Grafikkarte befindet sich die 8265-ac-Karte, Intels aktuelles Wi-Fi-Modell. Sie lässt sich ebenfalls ausbauen.

  • Der PC ist auch aufrecht nicht höher als ein Halbliter-Wasserglas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch nimmt das System kaum Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind sechs Displayport-Buchsen zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System kommt mit viel Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Antenne ragt hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die zwei VESA-Halterungen dienen der Befestigung des PCs und dessen Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System ist intern sehr modular zusammengebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Sockel passen LGA1151-CPUs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Karte von Intel kann auch Bluetooth. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist Platz für einen weiteren RAM-Riegel ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und eine zweite M.2-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückklappe lässt sich leicht aufschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lüfterprofil "bessere thermische Leistung" sorgt für höhere CPU-Frequenzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU rendert die BLender-Vorgabe in etwa 28 Minuten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mit den Fabrikeinstellungen drosselt die CPU wegen hohen Temperaturen in CS:GO.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU drosselt schon bei 78 Grad.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung des Systems ist gut, etwa doppelt so schnell wie ein vergleichbares Notebook.<br>(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Auf der Unterseite ist Platz für einen weiteren RAM-Riegel ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die modulare Bauweise der kleinen Box ist damit aber noch nicht zu Ende. Auf der Unterseite des Gehäuses können wir das Blech wegschieben und damit Zugang zum SO-DIMM-Arbeitsspeicher und den beiden M.2-Slots für SSDs erhalten. Ein 16-GByte-RAM-Riegel und eine 512 GByte große NVMe-SSD sind bereits vorinstalliert. Trotzdem ist noch Platz für ein weiteres M.2-Laufwerk und ein zweites DDR4-RAM-Modul. Die SSD ist eine Samsung MZVLW512 alias PM961, die über NVMe gerade im sequenziellen Lesen mit 1,4 GByte pro Sekunde recht schnell ist. Im sequenziellen Schreiben erreicht sie 1,38 GByte pro Sekunde.

Modulare Bauweise für bessere Reparatur und Wartung

Obwohl es nicht ratsam ist, eine 95-Watt-CPU in den Sockel zu stecken, können defekte Komponenten jederzeit durch neue ausgetauscht werden. Für Systemadministratoren in Unternehmen ist das ein wichtiges Argument für die kleine Thinkstation. Ein netter Bonus ist, dass der Netzteilstecker mit Lenovo Thinkpads kompatibel ist. Sie lassen sich mit dem großen Netzteil der Thinkstation aufladen. Umgedreht funktioniert das jedoch nicht. Der Desktop erkennt, dass die verfügbare Leistung nicht ausreicht, und fährt gar nicht erst hoch. Der Nutzer erkennt das durch einen lauten Piepton nach dem Anschalten.

  • Der PC ist auch aufrecht nicht höher als ein Halbliter-Wasserglas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch nimmt das System kaum Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind sechs Displayport-Buchsen zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System kommt mit viel Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Antenne ragt hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die zwei VESA-Halterungen dienen der Befestigung des PCs und dessen Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System ist intern sehr modular zusammengebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Sockel passen LGA1151-CPUs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die WLAN-Karte von Intel kann auch Bluetooth. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist Platz für einen weiteren RAM-Riegel ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und eine zweite M.2-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückklappe lässt sich leicht aufschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lüfterprofil "bessere thermische Leistung" sorgt für höhere CPU-Frequenzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU rendert die BLender-Vorgabe in etwa 28 Minuten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mit den Fabrikeinstellungen drosselt die CPU wegen hohen Temperaturen in CS:GO.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU drosselt schon bei 78 Grad.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung des Systems ist gut, etwa doppelt so schnell wie ein vergleichbares Notebook.<br>(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich sechs Bildschirme anschließen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das System kommt mit viel Zubehör. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unserem Testmuster liegen eine Maus und eine Tastatur bei. Das erleichtert die Arbeit des Admins sehr, da alle benötigten Teile bereits mitgeliefert werden. Die optische Maus liegt gut in der Hand und funktioniert gut. Sie ist mit ihren drei Tasten für Büroarbeiten gedacht. Das Gleiche gilt für die mitgelieferte Fullsize-Tastatur. Sie hat große Tastenkappen mit aufgedruckten Symbolen. Unter den Tasten befinden sich Rubberdome-Schalter. Dementsprechend ist das Tippgefühl nicht außergewöhnlich gut. Der Tastenanschlag ist ziemlich hart und beim Tippen von längeren Texten daher etwas anstrengend. Für einen Aufpreis von etwa 50 Euro für beide Produkte erwarten wir aber auch nicht viel.

Ebenfalls enthalten sind die zwei Vesa-Halterungen, mit denen der Computer an Wänden, unter Tischen oder an der Rückseite des Bildschirms befestigt werden kann. In die kleine Halterung wird das Netzteil geschoben, während die Box selbst in das breitere Blech geschoben und mit den beigelegten Schrauben fixiert wird. Dübel und Schrauben für die Wandmontage sind nicht enthalten.

Guter WLAN-Empfang im Vergleich mit einem Notebook

An die Rückseite der Station kann die externe WLAN-Antenne an die Netzwerkkarte geschraubt werden. Sie ragt sehr auffällig aus dem Gehäuse hervor, was etwas mit dem schicken minimalistischen Design bricht. Dafür leistet die Antenne in unserem Unternehmensnetzwerk eine gute Arbeit.

  • Der PC ist auch aufrecht nicht höher als ein Halbliter-Wasserglas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Tisch nimmt das System kaum Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind sechs Displayport-Buchsen zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Die WLAN-Karte von Intel kann auch Bluetooth. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist Platz für einen weiteren RAM-Riegel ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und eine zweite M.2-SSD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückklappe lässt sich leicht aufschieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lüfterprofil "bessere thermische Leistung" sorgt für höhere CPU-Frequenzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Mit den Fabrikeinstellungen drosselt die CPU wegen hohen Temperaturen in CS:GO.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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Die WLAN-Antenne ragt hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dazu haben wir mit der Software Insider Home die Dämpfung des Netzwerks am Client gemessen. Daneben haben wir ein Dell XPS 13 (9360) mit Verbindung in dasselbe Netzwerk gestellt. Das Ergebnis: Während das Signal an der Thinkstation mit -50 dBm sehr gut empfangen wird, ist es am Notebook um etwa 10 dBm schlechter. Die WLAN-Verbindung ist also durchaus eine gute Alternative zum kabelgebundenen Gigabit-Ethernet, vor allem wenn die Box an der Wand oder unter einem Tisch angebracht ist.

 Multitasking auf sechs Bildschirmen gleichzeitigVerfügbarkeit und Fazit 
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theonlyonee 15. Okt 2017

Wozu braucht man einen PC in 2017, wenn dieser kein USB-C unterstützt? Alle Android...

meinoriginaluse... 06. Okt 2017

Jede GPU kann das Maximum an vom Displayanschluss möglichen Auflösung raushauen Der...

Horsty 05. Okt 2017

Sind das die silber bunt scheinenden runden Dinger aus dem letzten Jahrzehnt?

Horsty 05. Okt 2017

Wenn Du nur etwas kritieren willst, dann ist Dein Kommentar natürlich wertvoll...

Pospalath 02. Okt 2017

Jo, das war ein Spass, als vor ein paar Jahren für den Windows 7 Rollout in der BASF LU...


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