Lenovo Thinkserver RS140: Kompakter Rackserver für 530 Euro

Lenovo hat zwar die Serversparte von IBM übernommen, veröffentlicht aber weiterhin eigene Server unter der Thinkserver-Marke. Der Thinkserver RS140 ist ein Angebot für kleine Firmen, die ein 19-Zoll-Rack haben. In ihm stecken Intels Desktop-CPUs oder ein Server-Xeon mit Haswell-Kern.

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Thinkserver für den Einstieg in Rackgeräte
Thinkserver für den Einstieg in Rackgeräte (Bild: Lenovo)

Mit dem Thinkserver RS140 hat Lenovo einen günstigen Server für den Einstieg in Rack-Geräte vorgestellt. Lenovo will dieses Gerät als Erstgerät für Unternehmen anbieten, die vorher Towerserver eingesetzt haben. Mit einer Bautiefe von ungefähr 41 cm und dem Bedarf von einer Höheneinheit passt der Server noch in viele geräumige 19-Zoll-Netzwerkschränke. Zum Vergleich: Qnaps kleine Rack-NAS-Systeme benötigen fast 50 cm Tiefe im Schrank, der dann häufig schon ein Serverschrank sein muss. Auch Synology braucht für seine 4-Bay-Racksysteme noch 46 cm Tiefe. Eine Ausnahme stellt die Rackstation RS214/212 dar, die nur wenig tiefer ist als viele Switche in kleinen Unternehmen. In allen Fällen sind Kabel, die eventuell noch dahinter angeschlossen werden, nicht eingerechnet.

  • Thinkserver RS140 (Bild: Lenovo)
  • Thinkserver RS140 (Bild: Lenovo)
  • Rückseite des Thinkserver RS140 (Bild: Lenovo)
  • Thinkserver RS140 mit 3,5-Zoll-Festplatten. Hier ist interessanterweise ein optisches Laufwerk zu sehen, obwohl dies nicht funktionieren soll. (Bild: Lenovo)
  • Thinkserver RS140 mit 2,5-Zoll-Laufwerken. Komfortable Wechselschächte gibt es nicht. (Bild: Lenovo)
Thinkserver RS140 (Bild: Lenovo)
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Der Thinkserver arbeitet als Einstiegsgerät mit einem Software-RAID-Controller, der die Level 0, 1, 5 und 10 beherrscht. Der Hardwarecontroller kann die vier 2,5-Zoll-Festplatten zusätzlich mit dem Level 6 zusammenschalten. Raid 5 und 6 sind nur mit einer Extralizenz freigeschaltet. Zudem können nur die höheren Raid-Controller auch SAS-Datenträger mit 6 GBit/s ansprechen. Auch 3,5-Zoll-Festplatten können eingesetzt werden, allerdings nur zwei. Das Grundgehäuse muss dafür ein anderes sein; es bietet keine Möglichkeit, ein flaches DVD-Laufwerk zu installieren.

Als Prozessor kommt maximal ein Xeon-Prozessor der E3-1200-Familie zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um v3-Xeons - es steckt also die Haswell-Generation in den Serverprozessoren, die in 22 nm gefertigt werden. Damit wird der Thinkserver jedoch nicht für 530 Euro angeboten. Genaue Preise für einzelne Konfigurationen gibt es noch nicht. In den Einstiegsgeräten wird nur ein Desktopprozessor der Pentium oder Core-i3-Serie verbaut.

Mit vier DIMM-Slots können bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher untergebracht werden. Zudem gibt es einen PCIe-x8-Schacht der dritten Generation. Lenovo hat genug Platz gelassen, um eine PCIe-Karte in halber Länge und voller Bauhöhe installieren zu können. Die optionale Raid-Karte nimmt diesen Steckplatz ein, so dass keine 10-GbE-Karte für schnelle Netzwerke mehr eingebaut werden kann.

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Für die Außenanbindung gibt es drei Ethernet-Anschlüsse mit 1 GBit/s. Das Netzteil bietet 300 Watt, ist jedoch nur einfach ausgelegt. Zur Lautstärke der Lüfter gibt Lenovo nur an, dass die Lüftersteuerung intelligent arbeitet. Gerade in kleinen Büros ist der Serverraum - so er denn existiert - nicht akustisch abgeschottet vom Rest des Büros, so dass diese Angabe wichtig wäre.

Der Rackserver Thinkserver RS140 soll ab Mitte Juli 2014 ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis liegt bei rund 530 Euro.

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as (Golem.de) 12. Jun 2014

Hallo, manchmal lohnt sich ein Blick ins BIOS. Die Default-Einstellung ist normalerweise...

gente 12. Jun 2014

Genau dieses Szenario hatte ich im Kopf - Mir sind nämlich bereits 2 USVen in den...

Anonymer Nutzer 12. Jun 2014

es sei noch zu erwähnen das der Hardware-Controller das Raid bei einem Verlust/Störung...



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