Abo
  • Services:

Lenovo Thinkpad X1 Carbon v3 im Test: Zurück zu den Wurzeln

Früher war alles besser: Lenovo orientiert sich beim Thinkpad X1 Carbon an der ersten Version, da das letzte Modell vielen Kunden nicht behagte. Bis auf Details ist die Neuauflage gelungen - geht doch.

Artikel von veröffentlicht am
Lenovo Thinkpad X1 Carbon von 2015
Lenovo Thinkpad X1 Carbon von 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lenovos X1 Carbon von 2013 war das erste Thinkpad des Unternehmens, das als Ultrabook für Business-Nutzer konzipiert wurde. Dank sehr guter Eingabegeräte, eines hellen Displays und einer langen Akkulaufzeit gefiel es uns Testern ebenso wie den Käufern. Der Nachfolger hingegen enttäuschte, da Lenovo bei den Eingabegeräten experimentierte - die fehlenden dedizierten Maustasten erregten Unmut. Neues Jahr, dritter Anlauf!

Inhalt:
  1. Lenovo Thinkpad X1 Carbon v3 im Test: Zurück zu den Wurzeln
  2. Die Eingabegeräte überzeugen
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das auf der Consumer Electronics Show 2015 vorgestellte Thinkpad X1 Carbon sieht auf den ersten Blick wieder aus wie die Ursprungsversion, ist aber deutlich moderner. Im Inneren arbeitet Intels aktuelle Broadwell-Generation, die bisher durch eine hohe Effizienz und exzellente Stromspartechniken überzeugte - wir erwarten daher eine ähnlich lange Akkulaufzeit wie bei Dells XPS 13.

Im zugeklappten Zustand misst unser Testmuster 331 x 227 x 18 mm und wiegt knapp 1,36 kg - praktisch kein Unterschied zum Vorgänger. Das gilt auch für die Materialwahl: Die namensgebenden Kohlefasern sind schwarz gefärbt und zeigen sich unempfindlich gegen Fingerabdrücke, darunter setzt Lenovo auf Aluminium und Magnesium. Die Basiseinheit steht rutschfest auf vier kleinen Gummifüßen und ist sehr verwindungssteif.

Einzig das dünne Karbon unterhalb der Lautsprecher lässt sich leicht eindrücken, im Alltag ist uns das aber nie passiert. Die Miniboxen sind ähnlich laut wie die von Dells XPS 13, erreichen aber nicht deren Tieftonqualität. Der Bildschirmdeckel knarzt zwar nicht, biegt sich aber bei starkem Druck - dafür ist er bis 180 Grad ausklappbar. Das ist beim Arbeiten in der Sonne oder in grell ausgeleuchteten Messehallen ziemlich praktisch.

  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Onelink-Pro-Dock, HDMI-1.4a-Ausgang, ein Mini-Displayport 1.2, USB 3.0 und ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • USB 3.0, ein Port für den Ethernet-Adapter und eine Öse für ein Kensington-Schloss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo verbaut ein mattes TN-Panel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 720p-Webcam mit Dual-Array-Mikrofon (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oberhalb des Clickpads sitzen die dedizierten Maustasten des Trackpoints. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Transferraten der Toshiba-Sata-SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Treibermenü gibt es optionale Gesten wie seitliches Wischen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovo Thinkpad X1 Carbon 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ohne Kartenleser, aber mit HDMI-Ausgang

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. ETAS, Stuttgart

Bei den Anschlüssen hat Lenovo eins zu eins die des Thinkpad X1 Carbon von 2014 übernommen: Auf der linken Seite des Gehäuses sitzen der Stromanschluss samt Onelink-Pro-Dock, ein HDMI-1.4a-Ausgang, ein Mini-Displayport 1.2 für eine UHD-Auflösung mit 60 Hz, ein USB-3.0-Anschluss und ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss.

Rechts gibt es ebenfalls USB 3.0, zudem einen eigenen Port für den mitgelieferten Ethernet-Adapter und eine Öse für ein Kensington-Schloss. Auf der Rückseite befindet sich der SIM-Card-Steckplatz, ein SD-Kartenleser fehlt anders als beim ersten Thinkpad X1 Carbon - schade.

Erfreuliches gibt es hingegen bei den Eingabegeräten zu vermelden.

Die Eingabegeräte überzeugen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 1.299,00€
  3. 119,90€

Missoni 28. Apr 2015

Zumal ich befürchte, das man den Speicher auch noch eingelötet hat, so das man diesen...

Missoni 28. Apr 2015

Man hat auf einen Docking-Anschluss verzichtet, damit es so super dünn wurd. Dazu kommt...

ichbinsmalwieder 13. Apr 2015

Dummerweise hatten Lenovo in der x40-Serie (und wohl auch in der zweiten Version des X1...

deezee 26. Mär 2015

War ein vorführgerät, Aber auch sonst fallen mechanische beschädigungen nicht unter die...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2015

Also mein Chef ist nach mehreren Jahren 13" zuletzt ein Asus Zenbook Prime auf ein 15,6...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


    Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
    Mars Insight
    Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

    Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

    1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
    2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
    3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

      •  /