Abo
  • Services:

Ultrabook: Lenovo zeigt neues Thinkpad X1 Carbon

Leichter, schneller und mit längerer Akkulaufzeit: Lenovos Thinkpad X1 Carbon mit Broadwell-Chip macht vieles besser als das Vorgängermodell, insbesondere bei den Eingabgeräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition
Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)

Lenovo hat das Thinkpad X1 Carbon vorgestellt. Die mittlerweile dritte Generation des Business-Ultrabooks nutzt Intels neue Broadwell-U-Prozessoren statt Haswell-U-Modelle und ähnelt seinem Vorgänger abseits des Chips. Mit 17,7 mm Bauhöhe ist es etwas flacher und mit 1,31 kg ein bisschen leichter als das Thinkpad X1 Carbon von 2014.

Stellenmarkt
  1. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen
  2. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Das alte wie das neue Business-Ultrabook nutzen ein 14-Zoll-Display mit zwei Panel-Optionen: Die Touch-Variante verfügt über entspiegelte IPS-Technik mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln - wir hoffen, dass das Display nicht so dunkel ist wie beim Vorgänger. Das erreicht nur rund 250 cd/qm, was das Arbeiten bei Sonnenlicht oder in grell beleuchteten Umgebungen erschwert.

Die günstigere Display-Option hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 statt 1.600 x 900 Pixeln und verzichtet auf einen Touchscreen. Oberhalb des Displays befindet sich wie gehabt eine 720p-Webcam.

Auf der linken Seite des Gehäuses sitzen der Stromanschluss samt Onelink Pro Dock, ein HDMI-Ausgang, ein Mini-Displayport, ein USB-3.0-Anschluss und ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss. Rechts gibt es USB 3.0, einen eigenen Port für den mitgelieferten Ethernet-Adapter und eine Öse für ein Kensington-Schloss. Auf der Rückseite befindet sich der SIM-Card-Steckplatz, ein SD-Kartenleser fehlt (anders als beim 2013er X1 Carbon).

  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
  • Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)
Thinkpad X1 Carbon - 2015er-Edition (Bild: Lenovo)

Verbesserungen bei Touchpad und Tastatur

Bei der Tastatur und dem Trackpoint orientiert sich Lenovo glücklicherweise am ersten Modell: Es gibt wieder dedizierte Trackpoint-Maustasten. Auch bei der Tastatur gibt es eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell: Es ist eine Tastenreihe mit Funktions- und Sondertasten vorhanden. Zudem existiert es für die Tastatur eine Beleuchtung, damit auch in dunkler Umgebung die Tasten getroffen werden. Auf der rechten Seite der Tastatur ist der Fingerabdrucksensor eingebaut.

Beim Prozessor nennt Lenovo keine Details, sondern spricht von Core i7 der fünften Generation mit vPro und nur einer GT2-Grafikeinheit. Wir vermuten hier einen Core i7-5600U mit HD Graphics 5500. Schwächer ausgestattete Versionen könnten auf einem Core i5-5300U basieren. Je nach Ausstattung sollen im Thinkpad X1 Carbon 4 bis 8 GByte DDR3-Speicher und eine 128 bis 512 GByte große PCIe-SSD stecken.

Bereits beim Haswell-Thinkpad setzt Lenovo auf SSDs im M.2-Format, die aber per Sata-6-GBit/s arbeiten. Mittlerweile gibt es Modelle mit nativem PCIe-Interface, die mehr als 550 MByte pro Sekunde übertragen. Die Akkulaufzeit gibt Lenovo mit bis knapp 11 statt zuvor 9 Stunden an. Hintergrund sind die höhere Prozessoreffizienz, der 50- statt 45-Wh-Akku und das neue, sparsamere 7265-ac-WLAN-Modul anstelle des 7260.

Preise und Verfügbarkeit für Deutschland liegen noch nicht vor. Wir gehen davon aus, dass das Thinkpad X1 Carbon im Februar 2015 erscheint und dann mindestens 1.400 Euro kostet. Die Vorgängermodelle kamen ebenfalls Anfang des jeweilige Jahres und lagen preislich auf diesem Niveau.

Nachtrag vom 5. Januar 2015, 13:04 Uhr

Der Artikel wurde überarbeitet. Bedauerlicherweise gab es seitens Lenovo eine Verwechslung bei den Produktbildern. Der Artikel zeigt jetzt die korrekten Bilder des 2015er-Modells statt der Produktbilder des Vorgängermodells. An einigen Stellen im Text, bei denen es um den Vergleich von Tastatur und Touchpad zwischen altem und neuem Modell ging, wurden ebenfalls Korrekturen vorgenommen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

nepa 09. Jan 2015

Nö ist er nicht

nepa 09. Jan 2015

Puh, hatte schon Angst das die ihre Änderungen unbelehrbar beibehalten. Endlich kann man...

Niaxa 07. Jan 2015

Also Netzwerkadmin brauche ich eher einen Displayadapter um zu sehen was an nem Server...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2015

Nein,bei OS X bewegt sich der Cursor nur durch zurufen der entsprechenden...

andi_lala 06. Jan 2015

Die 12-13h wären auch mit Internetsurfen auf mittlerer Helligkeit (ohne Flash) möglich...


Folgen Sie uns
       


Monterey Car Week - Bericht

Ist die Zukunft der Sportwagen elektrisch? Wir haben die Monterey Car Week in L.A. besucht.

Monterey Car Week - Bericht Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /