Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.

Ein Test von und veröffentlicht am
Lenovos Thinkpad T480s
Lenovos Thinkpad T480s (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Seit Jahren zählen die T-Modelle mit s-Suffix zu den Thinkpads von Lenovo, die bei 14 Zoll ein geringes Gewicht und eine dünne Bauweise mit einer guten Anschlussvielfalt und recht hoher Leistung kombinieren. Im Januar 2018 kündigte der chinesische Hersteller mit dem Thinkpad T480s die neue Iteration an, die wir seit einigen Wochen in doppelter Ausführung im Büro in Betrieb haben. Die Kollegen sind bisher zufrieden und mehr noch: Wir halten die Geräte für mit die besten Business-Notebooks am Markt.

Inhalt:
  1. Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
  2. CPU-Drossel müsste nicht sein
  3. Hohe Leistungsaufnahme unter Linux
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Das Thinkpad T480s misst 331 x 227 x 18,5 mm bei 1,39 kg und ordnet sich damit zwischen dem Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Test) und dem regulären Thinkpad T480 ein. Verglichen mit dem T470s-Vorgänger hat Lenovo am Gehäuse nichts geändert, es ist weiterhin sehr gut verarbeitet. Neu sind die Anschlüsse, denn die Chinesen haben auch beim T480s das Doppel-USB-C-Docking integriert, wie wir es von anderen aktuellen Thinkpads kennen: Neben einem Thunderbolt-3-USB-C-Port befinden sich eine USB-3.0-Type-C-Buchse plus ein proprietärer (Ethernet-)Anschluss für die Ultra Docking Station von Lenovo.

Die beiden USB-C-Anschlüsse eignen sich für Daten und zum Laden, der TB3-Port bindet auch Displays an. Intern hängt er an nur zwei PCIe-Gen3-Lanes, was externe SSDs wie Samsungs Portable X5 oder eGPU-Boxen ausbremst. Weiterhin verfügt das Thinkpad T480s über zwei klassische USB-3.0-Buchsen in Type-A-Bauweise, ein HDMI 1.4 für Bildschirme, einen RJ-45 für Gigabit-Ethernet (Intel I219-V), eine Audio-Klinke, eine Kensington-Öse, einen Smartcard-Reader und einen SD-Kartenleser mit 80 MByte die Sekunde. Die meisten Geräte schaffen ähnlich viel, das Thinkpad X1 Carbon Gen6 liefert allerdings satte 200 MByte pro Sekunde beim Einlesen von Raw-Fotos mit einer UHS-II-Micro-SD.

Bei den Eingabegeräten gibt es Lenovo-typisch die sehr angenehm zu tippende Chiclet-Tastatur mit zweistufiger Hintergrundbeleuchtung, ein Precision-Clickpad und den Trackpoint mit drei dedizierten Maustasten. Wie üblich sind Fn- und Strg-Taste unsinnigerweise vertauscht, was sich aber im UEFI des Gerätes ändern lässt. Dort schalten wir auch zumeist das Clickpad ab, damit es beim Nutzen des präziseren Trackpoints nicht zu versehentlichen Bewegungen des Mauszeigers kommt.

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Anders als beim Thinkpad T470s gibt es beim Thinkpad T480s optional eine kleine Blende, mit welcher die 720p-Webcam physisch abgedeckt wird. Beim Display bedient sich Lenovo der üblichen Panels, was bedeutet, dass Kunden für eine gut Helligkeit ein höher auflösendes und teureres Modell wählen müssen. Bei Startpreisen von 1.500 Euro je Angebot empfinden wir das als unnötiges Vorgehen.

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CPU-Drossel müsste nicht sein 
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Martixx 18. Sep 2018

also so was suchst Du ?! 35.56 cm (14") 4K-UHD IPS matt (3840x2160, 400nits) Google...

Evil Azrael 17. Sep 2018

Und was ist es nu?

Anonymer Nutzer 16. Sep 2018

Das sagt jetzt der Richtige. Wenn ich an Businessnotebook denke, denke ich an 12-14...

gadthrawn 13. Sep 2018

Warum? Wenn man den Rotz nicht unterwegs und draussen wegen dem Display verwenden kann...

renegade334 13. Sep 2018

Okay. Du sagst es. Unterwegs oder beim Kunden ist man ggf. nicht in der Dunkelheit...



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