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Hohe Leistungsaufnahme unter Linux

Unter Linux ist die Energieverwaltung und auch die Leistungsaufnahme ohne manuelles Nachjustieren überraschend schlecht: Mit der aktuellen Ubuntu-Version 18.04 LTS alias Bionic Beaver liegt die Leistungsaufnahme im idle-Betrieb bei eingeschaltetem WLAN je nach Display-Helligkeit zwischen 7 und fast 10 Watt. Selbst bei minimaler Nutzung hält das Gerät so vielleicht einen halben Arbeitstag durch.

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Die üblichen und einfachen Optimierungsmaßnahmen unter Linux etwa über das Werkzeug Powertop führen auch nicht wirklich zu den gewünschten Verbesserungen. Selbst wenn alle der in Powertop angebotenen Optimierungen auf den Wert 'Gut' eingestellt werden, pendelt die Leistungsaufnahme um 5,5 Watt. Das ist zwar schon ein etwas besserer Wert als zu Anfang, für eine moderne Ultrabook-Plattform aber immer noch zu viel.

Besonders hilfreich ist in solchen Situationen, wie so oft, die Dokumentation im Wiki des Arch-Linux-Projektes. Dort wird empfohlen, im UEFI des Rechners die Option 'Thunderbolt BIOS Assist Mode' auf 'Enabled' zu stellen. Unter Windows 10 und je nach Gerät auch unter Linux übernimmt der Thunderbolt-Treiber des Betriebssystems im sogenannten Thunderbolt Native Mode unter anderem die Energieverwaltung der Technik. Mit dem T480s scheint das aber noch nicht zu funktionieren.

Deshalb muss die Firmware diese Arbeit übernehmen: Ist die Option aktiviert, erreichen wir idle bei eingeschaltetem WLAN und 50 Prozent Displayhelligkeit eine Leistungsaufnahme von rund 3 Watt, was unserer Erfahrung unter Linux mit vergleichbaren Ultrabook-Plattformen entspricht. So sollte der Rechner dann auch einen ganzen Arbeitstag im Akkubetrieb durchhalten. Der zu verschmerzende Nachteil an diesem Vorgehen ist, dass das Linux-System die Energieverwaltung des USB-C-Thunderbolt-3-Anschlusses nicht mehr kontrolliert.

CPU-Drossel auch unter Linux

Nutzer, die dagegen gern die volle Leistung aus ihrem Gerät herausholen wollen, stehen vor einem ähnlichen Problem wie unter Windows. Erschwerend hinzu kommt, dass die von Intel als Dynamic Platform and Thermal Framework (DPTF) bezeichnete Technik bisher nur für ChromeOS unter Linux unterstützt wird. Übliche Distributionen können die Technik deshalb nicht ohne Weiteres nutzen und verzichten bisher auch darauf.

Abhilfe schafft ein Skript, das Standardwerte in bestimmten Registern regelmäßig so überschreibt, dass der Controller die Werte nicht dauerhaft zurücksetzen kann. Damit wird die Drosselung zwar umgangen, der Hack ist aber eher weniger elegant und führt zu einer ähnlich heißen CPU wie unter Windows. Der Linux-Entwickler Matthew Garrett sieht die Schuld dafür, dass dieser Hack überhaupt nötig ist, nicht bei Lenovo, sondern an unzureichender Dokumentation durch Intel.

Unabhängig von diesen Problemen mit der Energieverwaltung und Leistungsaufnahme haben wir keinerlei Probleme unter Linux festgestellt. Sämtliche Peripherie und Hardware kann direkt eingesetzt werden - bis auf die Fingerabdrucksensoren. Diese sind anders als in Windows unter Linux aber auch prinzipiell kaum sinnvoll nutzbar.

 CPU-Drossel müsste nicht seinVerfügbarkeit und Fazit 
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Martixx 18. Sep 2018

also so was suchst Du ?! 35.56 cm (14") 4K-UHD IPS matt (3840x2160, 400nits) Google...

Evil Azrael 17. Sep 2018

Und was ist es nu?

Sicaine 16. Sep 2018

Das sagt jetzt der Richtige. Wenn ich an Businessnotebook denke, denke ich an 12-14...

gadthrawn 13. Sep 2018

Warum? Wenn man den Rotz nicht unterwegs und draussen wegen dem Display verwenden kann...

renegade334 13. Sep 2018

Okay. Du sagst es. Unterwegs oder beim Kunden ist man ggf. nicht in der Dunkelheit...


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