Abo
  • IT-Karriere:

Lenovo Thinkcentre M32: Lüfterloser Thinclient mit vier seriellen Schnittstellen

Rechner mit sogenannten Legacy-Schnittstellen werden noch immer gebraucht. Das Thinkcentre M32 hat mehr als ein halbes Dutzend dieser Schnittstellen, ist aber nur für spezielle Einsatzzwecke geeignet. Lenovo bietet den Rechner mit Windows oder einem eigenen Linux an.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Thinkcentre M32 ist besonders gut mit alten Schnittstellen ausgestattet.
Das Thinkcentre M32 ist besonders gut mit alten Schnittstellen ausgestattet. (Bild: Lenovo)

Vier serielle Anschlüsse, zwei PS/2-Anschlüsse und einen Parallelport bietet Lenovos neues Thinkcentre M32. Drei der vier seriellen Schnittstellen können zudem angepasst werden (Customizable Pin Definition). Der kleine Rechner ist damit äußerst großzügig mit Schnittstellen ausgestattet, die so mancher junge Computernutzer gar nicht mehr kennt. Eigentlich fehlt nur noch ein Diskettenlaufwerk. Das müsste allerdings extern nachgerüstet werden.

  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
  • Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
Thinkcentre M32 (Bild: Lenovo)
Stellenmarkt
  1. FREICON GmbH & Co. KG, Freiburg
  2. Wirecard Service Technologies GmbH, Aschheim bei München

Das Thinkcentre M32 bietet auch moderne Schnittstellen. So gibt es etwa einen Displayport-Anschluss und gleich sechs USB-2.0-Anschlüsse. Für ältere Displays gibt es einen VGA-Ausgang. Der Rechner ist als Thinclient ausgelegt und hat schnelles Gigabit Ethernet mit Wake on LAN. Die sonstige Ausstattung ist dementsprechend nicht mit modernen Minirechnern zu vergleichen. Während etwa das ebenfalls sehr kleine Thinkcentre M93p Tiny sogar mit einem Quadcore-Prozessor und acht Threads ausgeliefert wird, gibt es beim Thinkcentre M32 nur einen langsamen Celeron 807. Der gehört zur selten gewordenen Gattung der Einkern-CPUs mit einer TDP von 17 Watt. Immerhin wird der Prozessor mit 1,5 GHz getaktet und beherrscht Hyperthreading. Diese Art von Prozessoren ist bei Thinclients nicht ungewöhnlich. Laut Lenovo gehört der Rechner zu den Fanless Designs, hat also keinen Lüfter, was der Wartung zugutekommt.

Eine Festplatte oder eine SSD ist nicht verbaut. Stattdessen gibt es eine Flash-basierte DOM-Karte (Disk on Module). Je nach Betriebssystem ist die Disk entweder 1 oder 8 GByte groß. Sie ist an den einzigen SATA-Port angeschlossen. Für Windows Embedded Standard 7 ist beispielsweise die 8-GByte-Karte vorgesehen. Lenovos eigenes Linux-System (Lenovo Terminal Operating System, LeTOS) kommt mit einer 1-GByte-Karte zurecht. Die Arbeitsspeicherausstattung liegt entweder bei 2 oder 4 GByte.

Der Rechner hat eine Garantie von drei Jahren. Wie viel der Rechner kosten wird, geht aus dem TCBook, in dem die unterschiedlichen Konfigurationen aufgelistet sind, nicht hervor. In den USA wird der Rechner laut Storagereview für rund 260 US-Dollar (vor Steuern) verkauft. Eine Tastatur und Maus werden mitgeliefert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 159,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Angebote zu Kopfhörern, Bluetooth Boxen, Soundbars)
  3. bis zu 11 PC-Spiele für 11,65€

David64Bit 16. Sep 2013

Warum sollten die keine Grafik können? Zum ansteuern von mehreren 2k Displays reichts...

Phreeze 16. Sep 2013

total unsinnig und teurer. Wozu der Speed ? damit der barcode scanner 0,00001ms...

Phreeze 16. Sep 2013

und all das gibts seit Jahren als USB Version. Wenn man schon die Rechner tauscht, dann...

spambox 14. Sep 2013

Dafür, dass es ein Thin-Client ist, ist die CPU immernoch zu stark. Ein 5 Watt Atom, ö.ä...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
  2. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden
  3. Zellproduktion EU macht Druck auf Altmaier wegen Batteriezellenfabrik

    •  /