Lenovo Thinkbook 13s im Test: Ein schickes Ultrabook muss nicht teuer sein

Ein schickes Aluminiumgehäuse, genug Anschlüsse und eine an Thinkpads erinnernde Tastatur lassen für Lenovos Thinkbook 13s hohe Kosten befürchten. Das Notebook beweist aber, dass diese Vorzüge nicht teuer sein müssen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Thinkbook 13s sieht schick aus. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Soll es ein schlankes und leichtes Notebook für unterwegs sein, fällt vielen Nutzern das XPS 13 von Dell ein. Andere schätzen die sehr guten Tastaturen und die Verarbeitungsqualität von Thinkpads. "Warum nicht beides in ein Notebook stecken?" war sicher der Gedanke hinter dem neuen Thinkbook 13s von Lenovo - eine neue Marke, die noch nicht sehr bekannt ist. Dabei erinnert die Namensgebung an eine Mischung aus zwei Sparten des Herstellers, die preiswerteren Yogabooks und die hochwertigeren Thinkpads.

Inhalt:
  1. Lenovo Thinkbook 13s im Test: Ein schickes Ultrabook muss nicht teuer sein
  2. Spurter statt Dauerläufer
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Auch beim Preis finden die Chinesen einen Mittelweg: Ab etwa 800 Euro gibt es das Thinkbook 13s mit Intel Core i5-8265U, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD. Golem.de hat eine Variante mit etwas höher taktendem Core i7-8565U, 16 GByte RAM und 512-GByte-SSD für derzeit 1.020 Euro getestet. Der Preis schwankt bei dieser Konfiguration, doch es ist überraschend, wie viel Hardware wir für das Geld bekommen.

Das stahlgraue Gehäuse aus magnesiumüberzogenem Aluminium gefällt: Es sieht nicht so schlicht aus wie das gummibeschichtete Chassis eines Thinkpads, ist aber ebenso gut verarbeitet. Lenovo gelingt es zudem, ein relativ kompaktes Chassis zu bauen, da die Displayränder für diesen Hersteller vergleichsweise schmal gehalten sind. Auffällig ist der relativ dicke untere Rand - hier hätte sicherlich auch ein für Schreibarbeiten und Webbrowsing praktisches 3:2-Display Platz gehabt. Das 13,3-Zoll-Panel passt in das Gehäuse mit Abmessungen von 307 x 216 x 16 mm. Mit 1.331 Gramm Gewicht ist es damit etwas größer und schwerer als ein aktuelles Dell XPS 13 (9380), das aber hierbei traditionell vorn liegt.

Wenig Leuchtkraft, viele Anschlüsse

Auch bei Lenovo ist es mittlerweile nicht mehr Standard, ein um 180 Grad verstellbares Panel zu verbauen. Beim Thinkbook können wir jedoch den Deckel wie flach auf den Boden auflegen. Das Display selbst ist ein entspiegelter IPS-Bildschirm mit soliden Blickwinkeln und 1080p-Auflösung. Wir messen Helligkeitswerte von maximal 256 cd/m², im Durchschnitt 248 cd/m². Bei diesen Werten nutzen wir das Business-Notebook lieber in Innenräumen statt unterm Sonnenschirm an heißen Sommertagen. Das ist schade, denn die Gleichförmigkeit der Ausleuchtung ist beeindruckend, was etwa in dunklen Szenen beim Schauen von Netflix-Serien positiv auffällt.

  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Die Taktrate der CPU geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das liegt auch an der guten Kühlleistung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur durchschnittliche Akkulaufzeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur durchschnittliche Akkulaufzeit unter leichter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD von SK Hynix ist ausreichend schnell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
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An Anschlüssen fehlt es dem Thinkbook nicht: zwei USB-A-3.2-Gen1-Buchsen und USB Typ C mit USB-3.2-Gen2-Geschwindigkeit finden Nutzer heute nicht mehr oft - auch ein XPS 13 ersetzt diese Anschlüsse durch weniger Thunderbolt-3-Buchsen. Das Thinkbook hat sogar noch Platz für einen HDMI-1.4b-Port in voller Größe, der zwar nicht unbedingt den 4K60-Fernseher, dafür aber viele Projektoren in Konferenzräumen unterstützt. Lediglich einen SD-Kartenleser hätten wir uns noch gewünscht.

Das Gute von der Mutter geerbt

Ein Blick auf die Tastatur des Thinkbook zeigt uns: Das Produkt stammt aus einer langen Reihe guter Tastaturen, für die Thinkpads geliebt werden. Die Tasten haben die typische Größe und Form, inklusive der einen konvexen Seite. Auch das Tastenlayout ist durchdacht: Sämtliche Funktionstasten befinden sich an den richtigen Stellen und selbst die Strg- und Fn-Tasten auf der linken Seite sind hier nicht vertauscht wie bei einigen Thinkpads. Das Tippen fühlt sich etwas anders an - wie eine Mischung aus flacher Chiclet-Tastatur eines Ideapads und den taktileren höheren Knöpfen eines Thinkpads. Uns gefällt der etwas kürzere, aber trotzdem spürbare Druckpunkt der weiß beleuchteten Tastatur.

Das Touchpad ist ebenfalls solide verarbeitet und responsiv, allerdings ohne die Zusatztasten eines herkömmlichen Thinkpads. Auch ein Trackpoint fehlt. Auffällig ist der große beleuchtete Power-Schalter, der zudem einen Fingerabdrucksensor integriert - praktisch.

  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Die Taktrate der CPU geht in Ordnung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das liegt auch an der guten Kühlleistung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur durchschnittliche Akkulaufzeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur durchschnittliche Akkulaufzeit unter leichter Last (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD von SK Hynix ist ausreichend schnell. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten lassen sich tauschen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovo Thinkbook 13s (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Wir fragen uns, wo Lenovo noch Geld gespart hat, um das Thinkbook für einen günstigen Preis anbieten zu können. Die CPU ist es definitiv nicht - der Akku schon eher.

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Spurter statt Dauerläufer 
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demon driver 23. Aug 2019

Hast du meine Beschreibung der Problematik in der Bildbearbeitung nicht gelesen oder...

IchBIN 23. Aug 2019

Der beste Mausersatz, seit es Mäuse gibt.

32bit 23. Aug 2019

Warum machen die am Deckel unten einen dicken, fetten, schwarzen Balken anstatt ein 16:10...

dododo 23. Aug 2019

Geht mir auch so, würde auch keines mehr ohne kaufen. Richtig gut wird das ganze noch...



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