Abo
  • Services:

Lenovo: Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Selbstheilende Displays gibt es noch nicht. Das kann sich aber ändern. Lenovo hat ein Patent für eine spezielle Polymerschicht erhalten, die Kratzer in Displays selbsttätig reparieren kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone mit selbstheilendem Display
Smartphone mit selbstheilendem Display (Bild: Lenovo)

Kratzer und Beschädigungen am Display sind bei einem Smartphone, Tablet oder Notebook ärgerlich. Dieses Problem soll das Patent mit der Nummer 2017/0228094 lösen, das Lenovos Abteilung Motorola Mobility zugesprochen bekommen hat. Eingereicht wurde das Patent Anfang Februar 2016, es ist jetzt vom US-Patentamt als gültiges Patent akzeptiert worden.

Polymer mit Erinnerungsfunktion

Stellenmarkt
  1. Bühler Motor Aviation GmbH, Uhldingen-Mühlhofen bei Konstanz
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Das Patent beschreibt eine spezielle Polymerschicht, die sich selbst reparieren kann, falls diese einen Defekt aufweist. Diese Polymerschicht kann mit modernen Touchscreen-Geräten wie Smartphones oder Tablets verwendet werden. Im Patent wird immer auf ein smartphoneartiges Gehäuse Bezug genommen.

  • Smartphone mit selbstheilendem Display (Bild: Lenovo)
  • Der Nutzer markiert die defekten Stellen auf dem Display. (Bild: Lenovo)
  • Beim Reparaturprozess sollte das Smartphone-Display wegen starker Hitze nicht angefasst werden. (Bild: Lenovo)
  • Smartphone mit selbstheilendem Display (Bild: Lenovo)
  • Smartphone mit selbstheilendem Display (Bild: Lenovo)
Smartphone mit selbstheilendem Display (Bild: Lenovo)

Vor allem kleinere Kratzer könnten so ohne weitere Hilfsmittel repariert werden. Das Polymer verfügt über eine Art Erinnerungsfunktion und kann sich merken, wie die Oberfläche zum Zeitpunkt der Auslieferung beschaffen gewesen ist. Gibt es Abweichungen davon, kann der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden.

Reparatur mit Hitze

Dazu wird die Polymerschicht erhitzt, damit diese Fehler in der Oberfläche durch Hitze entfernen kann. Ganz automatisch geht das jedoch nicht. Laut Patentschrift markiert der Nutzer die defekten Stellen am Display und das Polymer beginnt damit, diese zu reparieren. Die defekten Stellen werden mittels Einkreisen markiert. Dabei kommt es zu einer entsprechend starken Hitzeentwicklung, von um die 60 Grad Celsius spricht die Patentschrift. Beim Reparaturprozess sollte das Display also nicht berührt werden.

Es ist unklar, ob Smartphones mit einem solchen selbst reparierenden Display auf den Markt kommen werden. Auch wenn Lenovo das Patent dafür erhalten hat, ist offen, ob es am Ende auch in Produkte eingebaut wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 284,90€ statt über 320€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: NAS-50)
  2. (u. a. Define R6 für 94,90€ + Versand, Zotac GeForce GTX 1080 Ti Blower für 639€ + Versand...
  3. (u. a. HP Omen 17.3" FHD mit i7-8750H/8 GB/128 GB + 1 TB/GTX 1050 Ti 4 GB für 1.049€ statt 1...
  4. (u. a. Creative Sound BlasterX Katana für 189,90€ + Versand statt 229,88€ im Vergleich und...

der_wahre_hannes 18. Aug 2017

Einfach die CPU so hochpowern, dass sowohl CPU als auch Akku schön heiß werden. :P

Sicaine 17. Aug 2017

Das Glas zu reparieren, ja who cares, damit kann man im notfall ja noch was mchen. Wenn...

photoliner 17. Aug 2017

Das gleiche Prinzip hatte Nissan-Renault bereits vor Jahren für KFZ-Lacke gezeigt. Es war...


Folgen Sie uns
       


Sky Ticket TV-Stick im Test

Wir haben den Sky Ticket TV Stick getestet. Der Streamingstick mit Fernbedienung bringt Sky Ticket auf den Fernseher, wenn dieser den Streamingdienst des Pay-TV-Anbieters nicht unterstützt. Auf dem Stick läuft das aktuelle Sky Ticket, das im Vergleich zur Vorgängerversion erheblich verbessert wurde. Den Sky Ticket TV gibt es quasi kostenlos, weil dieser nur zusammen mit passenden Sky-Ticket-Abos im Wert von 30 Euro angeboten wird.

Sky Ticket TV-Stick im Test Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /