• IT-Karriere:
  • Services:

Lenovo Thinkstation P620 im Test: An dieser Workstation lieben wir fast alles

Extrem schnell und absolut wartungsfreundlich: Selten hatten wir so viel Spaß an einem PC wie mit Lenovos Threadripper-Workstation.

Ein Test von veröffentlicht am
P620-Workstation von Lenovo im Test
P620-Workstation von Lenovo im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Workstations gibt es so einige, die Thinkstation P620 von Lenovo aber ist einzigartig: Zuvor gab es keine solchen mit AMD-Prozessoren, dennoch wird die Workstation gleich exklusiv mit den Threadripper Pro verkauft. Wir haben das Modell mit 64 Kernen zum Test einbestellt - und sind ziemlich begeistert.

Inhalt:
  1. Lenovo Thinkstation P620 im Test: An dieser Workstation lieben wir fast alles
  2. Schnell, schneller, P620
  3. Lenovo Thinkstation P620: Verfügbarkeit und Fazit

Um ehrlich zu sein, lag unser Fokus auf dem Threadripper Pro 3995WX (Test). Die P620-Workstation hat uns während den Messungen der CPU aber so gut gefallen, dass wir beschlossen, ihr einen dedizierten Artikel zu widmen: Die Kombination aus Performance und Wartungsfreundlichkeit dieses Systems ist schlicht einzigartig.

Das beginnt schon damit, dass die Thinkstation P620 mit 460 x 446 x 165 mm - rund 33 Liter Volumen - unerwartet kompakt ausfällt. Mit gut 20 kg ist das System noch einigermaßen handlich, passend dazu gibt es vorne oben einen stabilen Tragegriff, mit dem wir die Workstation ohne viel Aufwand von einem Raum in den anderen transportieren können.

  • Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Ports an der Front sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Propeller saugt kühle Luft ins Innere. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Frontansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Heckansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Doppelturm-Kühler auf der Threadripper-Pro-CPU (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den RAM-Riegeln sitzt ein kleiner Lüfter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Sample hat 128 GByte DDR4-Speicher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Threadripper Pro 3995WX nutzt 64 CPU-Kerne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 1000-Watt-Netzteil leitet die Energie direkt ins Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von dort gehen die Kabel zur Grafikkarte und den optionalen Laufwerken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei M.2-NVMe-SSD haben ihren eigenen Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Grafikkarte lässt sich werkzeugfrei ausbauen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und ist am hinteren Ende stabil verankert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der HDD-Käfig nimmt zwei 3,5-Zoll-Platten auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

An der Front befinden sich vier USB-3.2-Gen2-Ports, zwei in A- und zwei in C-Bauweise. Darüber sitzen die kombinierte 3,5-mm-Klinke, ein Headset und der Power-Button. Praktisch im Halbdunkel: Neben den fünf Anschlüssen leuchten weiße Informationen, konkret die USB-Geschwindigkeit (10 GBit/s) und der Hinweis, dass die obere Buchse eine Schnellladefunktion aufweist.

Stellenmarkt
  1. Föderale IT-Kooperation (FITKO), Frankfurt am Main
  2. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin

Die Design-Sprache des Lenovo-Systems ist clever an die Farben des Unternehmens angepasst: Dort, wo Rot als Akzentfarbe eingesetzt wird, können wir mit der Workstation interagieren. Das beginnt beim Tragegriff und geht weiter bei der Verriegelung der linken Seitenwand, die mit einem leichten Zug abnehmbar ist. Dahinter verbirgt sich das Innenleben der Workstation, das sehr aufgeräumt daherkommt.

Sofort fällt das ungewöhnliche Netzteil auf, ein Acbel-Modell mit 1.000 Watt und 80-Plus-Platinum-Zertifizierung. Es hat keine Kabel, stattdessen wird die Energie per Pinleiste direkt ins Mainboard eingespeist - eine Sonderanfertigung mit sehr vielen Layern.

ThinkStation P620 Tower

Von der Hauptplatine gehen dann Strippen für die Grafikkarte, für Sata-SSDs und das Frontpanel ab. Im Desktop-Segment soll der ATX12VO-Standard ähnliche Systeme ermöglichen, noch mangelt es aber an Hardware.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Schnell, schneller, P620 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€
  2. 7,99€
  3. 10,49€

sambache 18. Mär 2021 / Themenstart

Luftkühlung benötigt Platz. Im Büro ist genug Platz. So haben die Mini-PCs keinen...

brainslayer 18. Mär 2021 / Themenstart

mir kommt die aussage auch spanisch vor. zumal die amd cpus auch single core jede intel...

hellfire79 16. Mär 2021 / Themenstart

USB-C, Thunderbolt Dock, genau diesen Riesenscheissdreck bekommt man bei HP auch...

elitezocker 15. Mär 2021 / Themenstart

sondern Lochblech! Dieser völlige Unsinn mit den durchlöcherten Trend-Gehäusen gehört...

Gryphon 14. Mär 2021 / Themenstart

Nicht zwangsläufig. Ich kenne aus der Veranstaltungsbranche durchaus auch Freelancer...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /