Schnell, schneller, P620

Nahezu alle Komponenten in der Thinkstation P620 sind werkzeugfrei zu (de)montieren. Das Netzteil ist mit einem Hebel arretiert, die Grafikkarte wird durch zwei Verriegelungen gehalten. Wie bei Workstations oft zu sehen, ist das hintere Ende verankert, was ein Durchbiegen verhindert - wichtig bei einem System mit Tragegriff. Auch die Festplatten-Trays, die RAM-Lüfter und den Propeller in der Front entnehmen wir mit einem Handgriff.

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Einzige Ausnahme sind die zwei NVMe-SSDs in der rechten Mitte des Mainboards: Zwar ist der kleine Kühler per zu drehendem Push-Pin fixiert, die beiden M.2-Kärtchen werden aber jeweils noch durch eine kleine Schraube an ihrem Platz gehalten. Bis zu acht zusätzliche NVMe-SSDs montiert Lenovo auf bis zu zwei Riser-Karten, die dann unterhalb der Grafikkarte(n) in die freien PCIe-Gen4-Slots gesteckt werden.

Als CPU steckt in unserem Muster ein Threadripper Pro 3995WX (Test) mit 64 Kernen und 280 Watt thermischer Verlustleistung. Lenovo setzt auf eine Luftkühlung, die interessanterweise unterschiedlich hohe Doppelturm-Radiatoren verwendet. Links und rechts des Sockels befinden sich je vier RAM-Bänke, da die Threadripper Pro ein Octa-Channel-Interface aufweisen. Die Plattform nutzt Registered-DIMMs mit ECC-Fehlerkorrektur, bis zu 512 GByte DDR4-3200-CL22 bietet Lenovo an.

  • Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Ports an der Front sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Propeller saugt kühle Luft ins Innere. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Frontansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Heckansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Doppelturm-Kühler auf der Threadripper-Pro-CPU (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den RAM-Riegeln sitzt ein kleiner Lüfter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Sample hat 128 GByte DDR4-Speicher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Threadripper Pro 3995WX nutzt 64 CPU-Kerne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 1000-Watt-Netzteil leitet die Energie direkt ins Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von dort gehen die Kabel zur Grafikkarte und den optionalen Laufwerken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei M.2-NVMe-SSD haben ihren eigenen Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Grafikkarte lässt sich werkzeugfrei ausbauen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und ist am hinteren Ende stabil verankert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der HDD-Käfig nimmt zwei 3,5-Zoll-Platten auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Innenansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Boot-Vorgang der Thinkstation P620 dauert wie bei jedem Threadripper-System über eine Minute, die Firmware ist schon etwas früher zu erreichen. Lenovo hat eine klickbare UEFI-Oberfläche voreingestellt, auf Wunsch gibt es aber auch die klassische BIOS-Ansicht. Dort finden sich Optionen wie Systemeinstellungen (Dash, NUMA-Nodes, rBAR), Sicherheit (Passwort, Algorithmus, SMT, USB) und auch eine Lüftersteuerung.

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Lenovo hat Windows 10 Pro vorinstalliert, alternativ wird Ubuntu Linux LTS aufgespielt oder auf ein Betriebssystem verzichtet. Als einzige Software befindet sich bereits Commercial Vantage auf dem System - wie bei Thinkpads aktualisiert dieses Tool jegliche Firmware und Treiber, was es sehr nützlich macht. Auffindbar ist Commercial Vantage über das rot hinterlegte L-Symbol im Tray-Icon-Bereich.

ThinkStation P620 Tower

Die Performance der Thinkstation P620 ist über alle Zweifel erhaben, was angesichts von CPUs bis hin zu zum Threadripper Pro 3995WX, bis zu 512 GByte RAM, bis zu 20 TByte an SSDs und zwei Grafikkarten wenig verwundert. Im Leerlauf benötigt unsere Konfiguration (3995WX, 128 GByte, Quadro RTX 6000, Samsung PM9A1) typische 78 Watt.

  • Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die fünf Ports an der Front sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Propeller saugt kühle Luft ins Innere. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Frontansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Heckansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenansicht von Lenovos P620 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Doppelturm-Kühler auf der Threadripper-Pro-CPU (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den RAM-Riegeln sitzt ein kleiner Lüfter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Sample hat 128 GByte DDR4-Speicher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Threadripper Pro 3995WX nutzt 64 CPU-Kerne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 1000-Watt-Netzteil leitet die Energie direkt ins Mainboard. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von dort gehen die Kabel zur Grafikkarte und den optionalen Laufwerken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei M.2-NVMe-SSD haben ihren eigenen Kühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Grafikkarte lässt sich werkzeugfrei ausbauen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und ist am hinteren Ende stabil verankert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der HDD-Käfig nimmt zwei 3,5-Zoll-Platten auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Threadripper Pro 3995WX nutzt 64 CPU-Kerne. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lassen wir die Quadro RTX 6000 per Octan-Renderer arbeiten, sind es 433 Watt. Wenn der y-Cruncher den Threadripper Pro 3995WX komplett nutzt und 116 GByte RAM belegt, kommen wir auf 417 Watt - beides parallel resultiert in 625 Watt. Im Leerlauf ist die Workstation auch unter dem Tisch hörbar, zumal der Lüfter im Netzteil leider zum Klackern neigt. Unter Vollast wird das System noch einmal deutlich lauter, brüllt aber nicht. CPU und GPU bleiben dauerhaft unter 85 Grad, wobei die Lüftersteuerung sich für heiße Umgebungen noch um sechs (!) Stufen hochsetzen lässt.

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 Lenovo Thinkstation P620 im Test: An dieser Workstation lieben wir fast allesLenovo Thinkstation P620: Verfügbarkeit und Fazit 
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sambache 18. Mär 2021

Luftkühlung benötigt Platz. Im Büro ist genug Platz. So haben die Mini-PCs keinen...

brainslayer 18. Mär 2021

mir kommt die aussage auch spanisch vor. zumal die amd cpus auch single core jede intel...

hellfire79 16. Mär 2021

USB-C, Thunderbolt Dock, genau diesen Riesenscheissdreck bekommt man bei HP auch...

elitezocker 15. Mär 2021

sondern Lochblech! Dieser völlige Unsinn mit den durchlöcherten Trend-Gehäusen gehört...

Gryphon 14. Mär 2021

Nicht zwangsläufig. Ich kenne aus der Veranstaltungsbranche durchaus auch Freelancer...



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