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Lenovo: Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

MWC 2017
Lenovo hat vier neue Moto Mods für Moto-Z-Smartphones vorgestellt. Unter anderem ist ein Gamepad geplant, mit dem das Smartphone zum Spiele-Handheld wird. Außerdem sind verschiedene neue Akku-Mods geplant und Lenovo hat einige Konzeptideen präsentiert.
/ Ingo Pakalski
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Viele Mods für Moto-Z-Smartphones geplant (Bild: Lenovo)
Viele Mods für Moto-Z-Smartphones geplant Bild: Lenovo

Lenovo untermauert die eigene Absicht, kräftig in die Moto-Mod-Plattform zu investieren. Auf dem Mobile World Congress gab es einen groben Ausblick auf künftige neue Moto-Mods für die beiden Smartphones Moto Z und Moto Z Play. Beide Smartphones haben auf der Gehäuserückseite Anschlüsse, um neue Hardwarekomponenten anzudocken.

Gamepad-Mod kommt im Sommer

Mit einem Gamepad-Mod wird das Smartphone zu einem Spiele-Handheld. Das Smartphone wird quasi in eine Handheld-Vorrichtung gesteckt, die auf beiden Seiten mit typischen Bedienelementen zum Spielen versehen ist. Im Mod wird auch ein eigener Akku enthalten sein. Das Mod soll im Sommer 2017 erscheinen. Auf Nachfrage sagte Lenovo Golem.de, dass die neuen Moto Mods in den kommenden Monaten erscheinen. Erst dann will der Hersteller weitere Details nennen.

Nur zu einem neuen Akku-Mod gibt es bereits ein paar Details. Das Mod mit einem 2.220-mAh-Akku soll im März 2017 für 50 Euro erscheinen. Dieser soll einem Moto-Z-Smartphone eine Akkulaufzeitverlängerung von etwa 50 Prozent bringen. Wie auch beim Incipio-Mod gibt es für deutsche Kunden keine Möglichkeit, das Mod drahtlos zu laden. Auch der neue Akku-Mod braucht zum Aufladen ein Moto-Z-Smartphone.

Wenig Details zu weiteren Mods

Dieses Problem will Lenovo ebenfalls in den nächsten Monaten angehen. Dann soll ein spezieller Ladeadapter erscheinen, um ein Modo-Mod mit eingebautem Akku auch ohne angedocktes Smartphone aufladen zu können. Zum Preis und Erscheinungstermin des Adapters machte Lenovo keine Angaben.

Außerdem ist ein Mod geplant, mit dem sich das Smartphone drahtlos aufladen lässt. Eine Akkufunktion wird das Mod aber nicht haben. Ein Akku-Mod mit Schnellladefunktion ist ebenfalls geplant. In einer Viertelstunde soll das Smartphone weitere acht Stunden eingesetzt werden können – ganz gleich, welchen Akkustand das Smartphone vorher hatte.

Lenovo will in den kommenden Monaten Alexa auf die Moto-Smartphones bringen. Ergänzend dazu ist ein spezielles Alexa-Mod vorgesehen, das auch unabhängig vom Smartphone genutzt werden kann. Derzeit ist etwas unklar, welche Funktionen das Alexa-Mod bieten wird, die im Smartphone nicht enthalten sind.

Hardware-Tastatur-Mod auf Indiegogo

Auf Indiegogo beginnt demnächst eine Kampagne für ein Tastatur-Mod(öffnet im neuen Fenster) , um das Moto-Z-Smartphone mit einer physischen Tastatur zu versehen. Wenn das Smartphone dann im Querformat gehalten wird, kann die Tastatur nach unten aufgeschoben werden, um so bequemer als auf einer Bildschirmtastatur schreiben zu können. Nähere Details gibt es auch dazu noch nicht.

Lenovo hat zudem einige Ideen für künftige Mods gezeigt. Bei diesen ist unklar, ob sie jemals Realität werden. Wer viele Mods besitzt, könnte sich über ein Mod-Rack freuen, über das mehrere Mods mit einem Mal geladen werden können. Denkbar ist auch ein Fotodrucker oder ein Aufsatz, um weitere SIM-Kartensteckplätze mit dem Smartphone zu nutzen. Nach Lenovos Ansicht würde auch das Padfone-Konzept von Asus mit den Moto-Z-Smartphones funktionieren. Dann wird das Smartphone in eine Akkuhülle mit großem Tabletdisplay gesteckt. Das Padfone-Konzept führt Asus seit einigen Jahren nicht mehr fort.


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