Lenovo: Lenovo bringt seine Smartphones nach Europa

Lenovo Smartphones laufen in Asien so gut, dass sie auch in Europa in den Handel kommen. Mit Android und Windows Phone 8.

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Lenovo-Logo in einem Computercenter in Schanghai
Lenovo-Logo in einem Computercenter in Schanghai (Bild: Philippe Lopez/AFP/Getty Images)

Lenovo wird künftig seine Smartphones auch in der Region EMEA verkaufen, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht. Der chinesische Computerhersteller will ab Sommer 2012 zunächst in Afrika und dem Mittleren Osten Smartphones anbieten, ab kommendem Jahr auch in Europa. Das kündigte Lenovo-Manager Gianfranco Lanci in einem Gespräch mit Euro am Sonntag an.

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Neben Geräten mit dem Android-Betriebssystem werde es auch Smartphones mit Windows Phone 8 geben. In China wurden im Mai 2010 mit dem Mobilfunkbetreiber China Unicom das Smartphone LePhone von Lenovo erfolgreich auf den Markt gebracht.

Der frühere Acer-Konzernchef Lanci war im März 2011 entlassen worden: Den Rechtsstreit mit seinem früheren Arbeitgeber sieht Lanci gelassen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien juristisch "schwach", sagte er. Bis das zuständige Gericht entscheide, werde es wohl noch einige Monate dauern.

Lenovo prüfe auch, einen Teil seiner Computer künftig auch in Deutschland fertigen zu lassen. "Wir prüfen gegenwärtig, ob wir zusätzlich zu den Medion-Produkten bald auch Geräte der Marke Lenovo in Sömmerda produzieren lassen", erklärte Lanci. Eine Entscheidung dazu soll noch im Sommer 2012 fallen, sagte der Italiener.

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Bei der Entscheidung über einen möglichen Produktionsauftrag für Sömmerda spielten neben den Kosten auch andere Aspekte wie die Erweiterungsfähigkeit der Produktion und des Werks eine Rolle. Zumindest bei den Kosten sei Sömmerda aber schon jetzt "sehr wettbewerbsfähig", sagte Lanci.

Die Chinesen hatten Medion für rund 629 Millionen Euro übernommen. Das Unternehmen aus Essen ist für seine Supermarktnotebooks und Personal Computer bekannt und stellt unter anderem die Aldi-PCs her. Medion lässt Teile des Angebots seit Jahren bei seinem Auftragsfertiger im thüringischen Sömmerda produzieren. Nach der Übernahme hatte es innerhalb Lenovos Überlegungen gegeben, die Medion-Produktion aus Kostengründen komplett nach Asien zu verlegen. Dies sei jedoch "längst kein Thema mehr", versicherte Lanci.

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