• IT-Karriere:
  • Services:

Lenovo Ideapad S540 im Hands-On: AMD Ryzen sucht gutes Notebook

Das Lenovo Ideapad S540 wirft erstmal eine Frage auf: Wo ist das Touchpad? Auch andere Spezifikationen sind ungewöhnlich: Ein 16:10-Panel und eine AMD-Ryzen-CPU machen uns neugierig. Wir probieren das 13-Zoll-Notebook aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Ideapad S540 ist sehr weiß.
Das Ideapad S540 ist sehr weiß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

AMD-Enthusiasten haben es bei der Suche nach einem Notebook nicht immer leicht: Lenovo stellt auf der Ifa einen möglichen Kandidaten vor: Das 13-Zoll-Notebook Ideapad S540 wird es auch mit Ryzen 7 3700U und integrierter RX-Vega-10-GPU geben. Das ausgestellte Modell verwendet einen Intel-Prozessor der kürzlich angekündigten Generation Comet Lake, eine integrierte Iris-GPU und 8 GByte RAM. Es wird allerdings auch Versionen mit 16 GByte Arbeitsspeicher geben.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  2. Dräger Medical Deutschland GmbH, Lübeck

Schnell fällt uns auf: Das Touchpad hebt sich nicht sichtbar vom Rest des Notebooks ab. Stattdessen ist die gesamte Handballenauflage und obere Schale in einer weißen Klavierlackoptik gehalten. Die fühlt sich durch die kunststoffähnliche Haptik nicht sehr hochwertig an. Außerdem lässt sich die Schale um die Tastatur relativ leicht eindrücken, was teilweise sogar die Maustasten aktiviert.

Dass sich Lenovo für dieses Design entschieden hat, finden wir schade. Denn der Rest des komplett weißen Gehäuses besteht aus anodisiertem Aluminium und vermittelt einen guten Eindruck. Die Haptik erinnert an Geräte der Yoga-Serie, deren Vertreter ihrerseits aus Aluminium und Kunststoff bestehen. Die Ränder des Touchpads erkennen wir an den Eckmarkierungen, die allerdings kaum hervorstehen. Optisch mag das außergewöhnlich wirken, praktisch ist es leider nicht.

Das Problem ist nämlich: Wir können nicht erfühlen, wo die Sensorfläche aufhört, weshalb Fehleingaben und entsprechende Verwirrung vorprogrammiert sind. Des Öfteren verwechseln wir den linken mit dem rechten Mausklick oder wir finden die entsprechenden Tasten nicht ohne Hinschauen.

Bei der Tastatur bleibt Lenovo ebenfalls flach. Wie die Tastatur des Thinkbook 13s erinnert das Keyboard an eine Thinkpad-Tastatur mit sehr ähnlichen Tastenkappen. Allerdings sind die einzelnen Tasten spürbar flacher. Wir finden den Druckpunkt gut, den geringen Schaltweg aber etwas gewöhnungsbedürftig.

16 zu 10 kann auch geh'n

Gut finden wir das 13 Zoll große 16:10-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und möglichst dünnen Displayrändern. Dadurch bleibt das System mit 300 x 209 x 16 mm kompakt. Allerdings spiegelt das Panel in all dem Umgebungslicht etwas stark. Die angegebenen 300 cd/m² Ausleuchtung dürfte es knapp erreichen.

  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Lenovo Ideapad S540 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

An dem 1,4 Kilogramm schweren Chassis sind zudem ein USB-A-Port und zwei USB-C-Buchsen vorhanden - ausreichend für den Arbeitsalltag. Auch dürfte der 56-Wattstunden-Akku unterwegs eine Weile halten. Lenovo gibt Laufzeiten von 16 Stunden an. Bei normaler Benutzung können wir uns eher 9 bis 10 Stunden vorstellen.

Wir begrüßen die Idee, dass Lenovo versucht, neben Prozessor-Updates ein paar neue Design-Ideen in seine Produkte einfließen zu lassen. Durch die Umgewöhnung bei der Bedienung ist unsere Suche nach einem passenden AMD-Notebook allerdings für uns nicht beendet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

nille02 09. Sep 2019

Erstes nannte ich ja und zweites hätte ich nennen sollen. Es ist immer furchtbar wie die...

Jesterfox 06. Sep 2019

Das Touchpad würde mich jetzt weniger stören das hab ich eh meistens deaktiviert und nutz...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Pro X - Hands on

Schon beim ersten Ausprobieren wird klar: Das Surface Pro X ist ein sehr gutes Beispiel für ARM-Geräte mit Windows 10. Viele Funktionen wirken durchdacht - die Preisvorstellung gehört nicht dazu.

Microsoft Surface Pro X - Hands on Video aufrufen
Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Raptor 27 Razers erstes Display erscheint im November
  2. Gaming-Maus Razer macht die Viper kabellos
  3. Raion Razer verkauft neues Gamepad für Arcade-Spiele

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /