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Lenovo Ideapad 330-15ICN: Erstes Notebook mit Intels Cannon Lake

Da ist er, Intels im 10-nm-Verfahren gefertigter Cannon-Lake-Chip: Der Core i3-8121U steckt in Lenovos Ideapad 330-15ICN. Offenbar fehlt die integrierte Grafikeinheit des Prozessors aber, denn im Notebook ist noch eine dedizierte Radeon-GPU von AMD verbaut.

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Lenovos Ideapad 330-15ICN mit Cannon Lake
Lenovos Ideapad 330-15ICN mit Cannon Lake (Bild: JD)

Lenovo hat das erste Notebook mit Intels Cannon Lake genanntem 10-nm-Chip veröffentlicht. Beide Hersteller kommunizieren das nicht aktiv, stattdessen ist das Modell kryptisch als Ideapad 330-15ICN betitelt und Teil der Ankündigung der neuen Ideapad 330 für den US-amerikanischen Markt vom 10. Mai 2018. Aus der Bezeichnung gehen die Informationen dennoch hervor: Denn das Ideapad 330-15ICN ist ein Notebook der 330er-Familie mit 15,6-Zoll und Intels Cannon Lake (ICN). Entsprechend heißen bisherige Geräte etwa Ideapad 720S-ARR (AMD Raven Ridge) oder Ideapad 720S-13IKB (Intel Kaby Lake). Im neuen Ideapad 330-15ICN steckt der Core i3-8121U, ein Dualcore.

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Der hat zwei Kerne mit Hyperthreading und einen Basistakt von 2,2 GHz. Erstmals aber nutzt dieser Core i3 einen Turbo von bis zu 3,2 GHz - wie alle Core i3 der 8th Gen. Kurios ist, dass der Core i3 offenbar nicht über eine integrierte Grafikeinheit verfügt, ein solches 2+0-Design (zwei Kerne ohne iGPU) fertigt Intel aber tatsächlich, weil das 10-nm-Verfahren immer noch nicht ausgereift ist. Statt einer integrierten Grafik wird daher eine Radeon RX 540 mit 2 GByte von AMD verwendet, ähnlich wie bei Intels NUC8 Crimson Canyon auch.

Beim Ideapad 330-15ICN selbst handelt es sich um ein typisches günstiges 15,6-Zoll-Notebook (siehe Datenblatt). Es misst 378 x 260 x 23 mm bei 2,1 kg und kostet in der Einstiegsvariante niedrige 450 US-Dollar. Dafür erhalten Käufer nur ein TN-Panel mit mageren 1.366 x 768 Pixeln und lächerlichen 200 cd/m² Helligkeit, 4 GByte DDR4-RAM in einem SO-DIMM-Slot und eine 500-GByte-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Lenovo verkauft das Gerät zusätzlich mit 1080p-Display, bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher und bis zu 256 GByte SSD-Storage.

Das Notebook gibt es auch als 330-15IKB (Intel Kaby Lake Refresh), als 330-15ICH (Intel Coffee Lake H) und als 330-15IGM (Intel Gemini Lake) mit schnellem sowie langsamen Quadcores sowie Geforce MX150 oder Geforce GTX 1050 oder Radeon 530. Alle Varianten sollen noch im Mai 2018 verfügbar sein, bisher fehlen die Ideapad 330 aber in Lenovos Online-Shop.

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Dwalinn 14. Mai 2018

Ja klar es kommt immer aufs Panel an, aber wie gesagt ich habe bereits ein lenovo Laptop...

Xim 14. Mai 2018

AMD hat auch nicht die momentane Notwendigkeit was besseres zu liefern. Wir werden ja...

Dwalinn 14. Mai 2018

Naja das ist halt heutzutage bei F1 bis F12 zu finden, mit dieser Doppelbelegung hatte...

Anonymer Nutzer 14. Mai 2018

ja, aber dieses GPU-Die war neben den CPU-Die auf dem Chip verbaut. Ich vermute es hat...

Anonymer Nutzer 14. Mai 2018

die iGPU zwar vorliegt aber defekt ist. An 10 nm kämpft Intel ja schon länger.


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