Lenovo Ideacentre Mini: Intels Raptor Lake passt auch in winzige PCs
Das Volumen von einem Liter reicht aus, um im Lenovo-PC Raptor-Lake-SoCs, viele Ports, zwei SSDs und zwei RAM-Riegel zu verstauen.
Neben einer neuen Thinkpad-Generation stellt Lenovo bereits im Vorfeld der CES 2023 in Las Vegas das Ideacentre Mini vor. Das ist ein kleiner Mini-PC mit Raptor-Lake-H-SoC und Maßen von 19,5 x 19,1 x 3,9 cm. In etwa einen Liter packt Lenovo also ein Desktop-System für Büroarbeiten. Vorinstalliert ist Windows 11.
Bei den SoCs handelt es sich um den Core i5-13500H oder den Core i7-13700H. Erste Benchmarks zeigen bereits den Core i9-13900HX der gleichen Serie, der sich mit Desktop-Chips der aktuellen Generation messen können soll. Allerdings können die H-Chips im Ideacentre Mini nur auf maximal 45 statt 55 Watt zugreifen. Sie sollten für die meisten Aufgaben generell ausreichend schnell sein.
Zwei RAM-Bänke und zwei SSDs
Im Gerät sind zwei SO-DIMM-Slots für DDR4-Arbeitsspeicher verbaut. Ab Werk werden 8 oder 16 GByte RAM angeboten. Außerdem können zwei PCIe-Gen4-SSDs (NVMe) in die passenden M.2-Slots gesteckt werden. Lenovo bietet Konfigurationen mit 256, 512 und 1.024 GByte an. Interessant: Laut Lenovo ist trotzdem Platz für ein integriertes Netzteil mit 150 Watt Leistung. Viele Mini-PCs müssen in der Praxis auch Schreibtischplatz für das externe und meist große Netzteil haben.
Das Ideacentre Mini unterstützt mehrere externe Displays über HDMI 2.1 und Displayport 1.4, die an die integrierte Iris-Grafikeinheit angebunden sind. Alternativ kann dafür auch der verbaute Thunderbolt-4-Port (USB-C) genutzt werden. Dazu kommen vier USB-A-Ports (3x USB 3.2 Gen2, 1x USB 2.0) und ein weiterer USB-C-Port an der Vorderseite. Eine Netzwerkverbindung wird mittels RJ45-Port und 2,5-GBit-Ethernet oder per WLAN (Wi-Fi 6/802.11ax) hergestellt. Lenovo will den kleinen PC ab Juli 2023 verkaufen. Der Startpreis liegt bei 600 Euro - dann wahrscheinlich für die Barebone-Variante ohne RAM und SSD.
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