Ultrabook-Technik der letzten Generation

Die Technik im Inneren besteht aus Intels "Maho Bay"-Plattform samt einem Ivy-Bridge-Prozessor und HM67-Chip. Letzterer bietet vier USB-3.0- und acht USB-2.0-Ausgänge, weswegen unverständlich ist, warum nur zwei verbaut sind. An einem der beiden SATA-6-GBit/s-Ports ist eine Seagate SSHD angeschlossen. Diese kombiniert einen 1-Terabyte-Magnet- mit einem 8-GByte-Flash-Speicher im 2,5-Zoll-Format (5.200 Umdrehungen pro Minute), hierdurch werden der Bootvorgang und häufig genutzte Programme beschleunigt.

Schneller IVB-Prozessor, aber lahme Geforce-Grafik

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Die 8 GByte DDR3-1600-Arbeitsspeicher mit hohe Latenzen von CL 11-11-11-28 stehen aufgrund des 64-Bit-Betriebssystems voll zur Verfügung. Beim Prozessor lässt Lenovo dem Käufer die Wahl zwischen zwei ULV-Chips mit 17 Watt TDP und zwei Kernen samt SMT: Der Core i7-3537U rechnet unter Last mit 2.000 bis 3.100 MHz, der Core i5-3337U taktet mit 1.800 bis 2.700 MHz. Im Leerlauf verlängern 800 MHz und gesenkte Spannungen die Akkulaufzeit - wir messen angesichts des großen Displays sehr niedrige 35 Watt. Hierfür muss jedoch der Energiesparplan "Energiesparmodus" ausgewählt werden, im Ausbalanciert-Modus taktet der verbaute 3537U konstant mit 2,9 GHz und somit dem Turbobetrieb für beide Kerne.

Auch die zusätzlich verbaute Geforce GT 620M samt 2 GByte DDR3-Speicher läuft im Auslieferungszustand dauerhaft mit 625/1.250/900 MHz, statt sich herunterzutakten. Die Nvidia-Grafikeinheit arbeitet nur im Spielebetrieb, in 2D springt die im Prozessor integrierte HD Graphics 4000 an - dieses Verfahren nennt sich Optimus. Die im Ideacentre Horizon eingesetzte Hardware entspricht der eines schnellen Ultrabooks von 2013, beispielsweise dem Asus Zenbook UX32.

Wenige Schnittstellen und geringe Akkulaufzeit trotz Sparsamkeit

Wie bei einem dieser Ultrabooks stehen mehrere drahtlose Schnittstellen zur Verfügung, aber kein optisches Laufwerk: WLAN mit n-Standard und Bluetooth 4.0 sind selbstverständlich, ein HDMI-Eingang ermöglicht zudem den Anschluss eines Blu-ray-Players oder ähnlicher Geräte. Ein Card-Reader ermöglicht das Übertragen von Bildern und Videos, ein analoger Kopfhöreranschluss ist vorhanden. Alternativ stehen integrierte Lautsprecher bereit, die sich allerdings für Musik oder Filme nur bedingt eignen. Eine Buchse für ein Mikrofon gibt es ebenfalls, ein Lagesensor fehlt wenig überraschend.

  • Windows 8 x64 samt Modern GUI (Screenshot: Golem.de)
  • Der Ladebildschirm der Aura-Oberfläche (Screenshot: Golem.de)
  • Aura bietet die Option, Bilder oder Videos anzuschauen oder mitgelieferte Spiele zu starten. (Screenshot: Golem.de)
  • Hinter Apps verbirgt sich der App Player von Bluestacks, der Android-Apps emuliert. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Spiel, das Lenovo vorinstalliert hat, ist Air Hockey. Dieses wird per Multitouch oder den mitgelieferten Griffeln gesteuert. (Screenshot: Golem.de)
  • Air Hockey bietet unter anderem die Weltraumoberfläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Dynamik kommt in den Matches allerdings nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Android-Spiele sind vor allem für Kinder gedacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Chinesischer Appstore: für deutsche Kunden wenig verständlich (Screenshot: Golem.de)
  • Der 1Mobile Market bietet ähnlich viele Apps wie Googles Play Store - der aber fehlt. (Screenshot: Golem.de)
  • Fishing Joy wird per Saugnapf-Joystick bedient. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gilt, per Kanone die Fische mit Netzen zu fangen, das Spiel ruckelt jedoch sichtbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Als Aquarium-Bildschirmschoner eignet sich Fishing Joy auf Wunsch ebenfalls. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Ideacentre mit Steuergriffel und Saugnapf-Joystick (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die mitgelieferte drahtlose Tastatur- und Mauskombination ist zweckdienlich, aber mehr auch nicht. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf der linken Seite befindet sich nur der Power-Schalter. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Unterseite verfügt über Lüftungsschlitze. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Standfuß klappt automatisch aus und ist sehr stabil. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • An der rechten Seite befinden sich zwei USB-3.0-Anschlüsse, der HDMI- und Mikrofon-Eingang, Kopfhörerausgang sowie der Kartenleser. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Klassiker: Air Hockey (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
An der rechten Seite befinden sich zwei USB-3.0-Anschlüsse, der HDMI- und Mikrofon-Eingang, Kopfhörerausgang sowie der Kartenleser. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
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Die sparsame Ultrabook-Technik ermöglicht wie erwähnt eine geringe Leistungsaufnahme im Leerlauf, dennoch sind bei maximaler Helligkeit und aktiver WLAN-Verbindung nur rund zwei Stunden Akkulaufzeit möglich, bei mittlerer Helligkeit sind es gut drei. Dies ermöglicht eine sehr eingeschränkte mobile Einsatzfähigkeit, im Spielebetrieb macht das Ideacentre Horizon trotz reduzierter Helligkeit bereits nach ein bis zwei Stunden schlapp (60 Watt bei Air Hockey) - der Lüfter dreht leicht hörbar, heiß wird das Gerät nicht.

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 Lenovo Ideacentre Horizon im Test: Das 9-Kilo-Ultrabook-Tablet-PC-SpielbrettOffice-AIO, Aura-Gaming plus Android-Emulator 
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mpower 13. Aug 2013

Sowas als Arbeitstisch ? Mit selbst definierten Fenstern so daß auch mehr als einer...

ibsi 13. Aug 2013

Was ich bisher noch nicht verstanden habe ist: Warum macht niemand Brettspiele...

knusperkopf 12. Aug 2013

Falsches Display, falsche Hardware und falsches BS. :) Da hat Lenovo wohl wieder...

Stuffmuffin 12. Aug 2013

Ich hab Skyrim in der Aulösung 2560 x 1440 mit ENB in Ultra auf meiner GTX 770 Windforce...



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