Lenovo: Hätte in Deutschland dreimal mehr PCs verkaufen können

Lenovo bleibt der größte PC-Hersteller der Welt. Doch ohne Chipknappheit hätte er deutlich mehr Rechner verkaufen können.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Eine Thinkpad-Tastatur von Lenovo mit charakteristischem Trackpoint.
Eine Thinkpad-Tastatur von Lenovo mit charakteristischem Trackpoint. (Bild: Lorenzo Cafaro/Pixabay)

Der Computerhersteller Lenovo spürt deutlichen Gegenwind durch die branchenweite Bauteile-Knappheit. Im vergangenen Quartal "hätten wir das Dreifache von dem, was wir geliefert haben, liefern können", sagte Lenovo-Manager Mirco Krebs der Deutschen Presse Agentur (dpa) mit Blick auf die Nachfrage in Deutschland.

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Dabei steigerte Lenovo den PC-Absatz hierzulande im Jahresvergleich um 29 Prozent. Bei einigen Geräte-Konfigurationen gebe es Wartezeiten von sechs bis acht Monaten. Lenovo rechnet damit, dass sich die Lage erst zur Mitte kommenden Jahres normalisieren dürfte.

Für das Wachstum sorgte vor allem der weiter starke Bedarf an neuen Computern in Unternehmen. In dem Bereich setzte Lenovo 43 Prozent mehr PCs ab. Nachdem im Coronajahr 2020 hauptsächlich Notebooks erworben wurden, erholte sich nun auch das Geschäft mit Desktop-Rechnern etwas.

Lenovo bleibt Nummer 1 auf dem PC Markt

Der PC-Verkauf an Verbraucher legte um zehn Prozent zu. Lenovo erwirtschaftete im PC-Geschäft in Deutschland einen Umsatz von 855 Millionen Euro - rund 27 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, wie dem aktuellen Quartalsbericht (PDF) zu entnehmen ist.

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Der Lenovo-Konzern insgesamt steigerte seine Erlöse in dem Ende September abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 23 Prozent auf knapp 17,9 Milliarden US-Dollar (15,5 Mrd. Euro). Beim Gewinn gab es einen Sprung von 65 Prozent auf 512 Millionen Dollar. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC blieb Lenovo im vergangenen Vierteljahr die Nummer eins beim PC-Absatz mit einem Marktanteil von 22,8 Prozent vor HP mit 20,3 Prozent.

Neben der PC-Branche leidet insbesondere auch die Automobilbranche an einem derzeit grassierenden Chipmangel. Der VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch rechnete während der Automobilmesse IAA mit einem Andauern der Chipkrise bis mindestens Mitte 2022.

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