Lenovo: Händler nennt Details des Moto G5

Das dürfte Lenovo nicht gefallen. Ein Onlinehändler hatte kurzzeitig das Moto G5 und das Moto G5 Plus gelistet. Damit wurden alle technischen Spezifikationen bekannt. Demnach wird das neue Moto-G-Modell wieder kleiner.

Artikel veröffentlicht am ,
Lenovos Moto G5 wird zum MWC 2017 erwartet.
Lenovos Moto G5 wird zum MWC 2017 erwartet. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Lenovo will wohl auf dem Mobile World Congress 2017 ein Nachfolgemodell des Moto G4 und Moto G4 Plus vorstellen. Der kolumbianische Onlinehändler Ktronix.com hatte kurzzeitig das Moto G5 und das Moto G5 Plus mit allen Spezifikationen auf seiner Webseite gelistet, unter anderem Droid-Life hat die Daten gesammelt. Demnach gab es auf der Webseite auch von Lenovo gestaltete digitale Flyer mit den technischen Details der neuen Modelle. Die gelisteten Preise waren offenbar keine echten Werte und vermutlich sollten die Einträge gar nicht freigeschaltet werden.

Moto G5 mit zwei Displaygrößen

Stellenmarkt
  1. Senior Backend-Entwickler (w/m/d)
    articy Software GmbH & Co. KG, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Software - Projektingenieur (m/w/d)
    Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf
Detailsuche

Nach den jetzt vorliegenden Informationen werden die neuen Moto-G-Modelle wieder kleiner. Das Moto G4 war mit seinem 5,5-Zoll-Display deutlich größer als alle anderen Vorgängermodelle. Offenbar setzt Lenovo wieder auf ein kompakteres und damit handlicheres Gehäuse.

Das normale Moto G5 hat einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer 1080p-Auflösung, so dass Inhalte sehr scharf dargestellt werden sollten. Das Moto G5 Plus ist mit seinem 5,2-Zoll-Display etwas größer, aber kompakter als das Vorgängermodell. Auch das Plus-Modell hat ein 1080p-Display, auch hier sollten Inhalte also entsprechend scharf angezeigt werden. Beide Displays sind mittels Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Beim Vorgängermodell hatte nur das Plus-Modell einen Fingerabdrucksensor, mit den neuen Modellen ist dieser immer eingebaut.

Moto G5 Plus hat den Prozessor aus dem Moto Z Play

Das Moto G5 läuft mit Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 430, der mit einer Taktrate von bis zu 1,4 GHz läuft. Im Plus-Modell wird Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 625 verwendet, der mit einer Taktrate von maximal 2 GHz läuft. Dieser Prozessor wird auch im Moto Z Play verwendet, das ungewöhnlich lange Akkulaufzeiten zu bieten hat und dabei im Alltagsbetrieb immer schnell reagiert. Käufer eines Moto G5 Plus werden hier aber einige Abstriche machen müssen, weil das Smartphone nur 2 GByte Arbeitsspeicher hat, im Moto Z Play sind es 3 GByte.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Auch das normale Moto G5 hat 2 GByte und 32 GByte Flash-Speicher. Im Plus-Modell stecken 64 GByte Flash-Speicher. Beide Modelle haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Unterschiede gibt es bei der Hauptkamera. Das Moto G5 hat eine 13-Megapixel-Kamera, während im Plus-Modell eine 12-Megapixel-Kamera mit zweifachem Autofokus verwendet wird. Auf der Vorderseite haben beide Smartphones eine 5-Megapixel-Kamera.

Schnellladegerät wird mitgeliefert

Das Moto G5 hat einen auswechselbaren 2.800-mAh-Akku und im Plus-Modell befindet sich ein fest verbauter 3.000-mAh-Akku. Beide Smartphones sollen damit locker einen Tag durchhalten und werden mit einem Schnellladegerät ausgeliefert. Mit Maßen von 144,3 x 73 x 9,5 mm ist das normale Moto G5 recht kompakt und wiegt 145 Gramm. Bei einem Gewicht von 155 Gramm ist das Plus-Modell um einiges dünner, die Maße liegen bei 150,2 x 74 x 7,9 mm.

Die LTE-Smartphones unterstützen Dual-Band-WLAN ohne ac-Standard, Bluetooth 4.2 und haben einen GPS-Empfänger. Aller Voraussicht nach werden die Moto G5 auch mit Dual-SIM-Technik angeboten. Ob die standardmäßig geboten wird, ist noch nicht bekannt. Eine NFC-Unterstützung ist dem Plus-Modell vorbehalten.

Vielleicht letztes Moto-Smartphone mit Google-Now-Launcher

Beide Moto-G5-Ausführungen erscheinen mit Android 7.0 alias Nougat, es könnten die letzten Lenovo-Smartphones mit dem Google-Now-Launcher sein. Google bietet diesen nämlich bald nicht mehr an und genehmigt in Kürze auch keine Geräte mit dem Launcher. Lenovo und zuvor Motorola hatten in den vergangenen Jahren darauf gesetzt, die Oberfläche der jeweiligen Android-Version nicht zu verändern und nur einige Besonderheiten bei der Bedienung hinzugefügt.

Es wird erwartet, dass Lenovo die beiden Moto-G5-Smartphones auf dem Mobile World Congress 2017 vorstellt. Erst dann wird sich zeigen, zu welchen Preisen die Smartphones erscheinen und wann sie auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


magriii 16. Feb 2017

Hallo, so langsam überlege ich mich mein G der ersten Generation zu ersetzen. Leider gibt...

Senf 16. Feb 2017

Ich weiß nicht genau, welche Info Du meinst, aber unter Telefoninfo steht: Android...

kvoram 16. Feb 2017

In Kolumbien braucht man kein Band 20. Die für den deutschen Markt gedachte Variante wird...

pk_erchner 16. Feb 2017

bei Navi, Augmented reality or gar virtual reality könnte der wichtig sein ;-) z.B...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geschäftsethik bei Videospielen
Auf der Suche nach dem Wal

Das Geschäftsmodell von aktuellen Free-to-Play-Games nimmt das Risiko in Kauf, dass Menschen von Spielen abhängig werden. Eigentlich basiert es sogar darauf.
Von Evan Armstrong

Geschäftsethik bei Videospielen: Auf der Suche nach dem Wal
Artikel
  1. Integral: Esa-Satellit durch Notfalleinsatz gerettet
    Integral
    Esa-Satellit durch Notfalleinsatz gerettet

    Bei der Esa kam es im September zu einer Rettungsaktion. Der Satellit Integral hatte angefangen, sich unkontrolliert zu drehen.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Silifuzz: Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler
    Silifuzz
    Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler

    Elektrische Defekte in CPUs können Daten und Ergebnisse beeinflussen, ohne dass dies zunächst auffällt. Google sucht diese nun per Fuzzing.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /