Gute Teamplayer

Das Zusammenspiel von Kamera, Smartphone und VR-Brille haben Lenovo und Google unserer Meinung nach gut gelöst. Wer die unkomplizierte Einrichtung und WLAN-Verbindung der Kamera per App hinter sich gebracht hat, kann sein Android-Gerät als Fernauslöser benutzen, erweiterte Einstellungen vornehmen (Bildgröße, Belichtungskorrektur, Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit) und sogar streamen. Fotos und Videos lassen sich mit viel Geduld per Bluetooth auf das Smartphone transferieren oder unkompliziert in die Google-Cloud verschieben. Davon raten wir jedoch ab, weil das Material ein zweites Mal komprimiert wird und sich die Qualität merkbar verschlechtert. Für uns ist es am einfachsten und schnellsten, die Micro-SD-Karte aus der Kamera zu nehmen und sie in den dafür vorgesehenen Slot des Headsets zu stecken. Auch die Akkulaufzeit gefällt uns: Das Headset hält gut drei Stunden durch, die Kamera können wir über mehrere Tage immer wieder minutenlang kontinuierlich nutzen, ohne je den - löblicherweise beigefügten - Wechselakku anzurühren.

  • Die Lenovo Mirage Solo kommt ohne Kabel und separaten Rechner aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die zwei Frontkameras erfassen die Umgebung zuverlässig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der einen Seite sind Lautstärketasten und ein Klinkenanschluss ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und an der anderen ein Micro-SD-Kartenslot und ein USB-C-Port verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größe der Brille kann per Drehrad angepasst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bild zeigt ein deutliches Raster und Farbsäume am Rand des Sichtfeldes. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist winzig und hat zwei 180-Grad-Objektive. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Display fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links wird per LED der Modus angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter einer Klappe verbergen sich USB-C-Port und Micro-SD-Leser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der App für Android können Einstellungen vorgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So sieht ein Bild aus der Kamera aus, wenn es nicht im Headset betrachtet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Schutz für die Objektive gibt es nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujifilm hat das bei der W3 im Jahr 2010 besser gelöst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
In der App für Android können Einstellungen vorgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Wenn wir dann in der virtuellen Welt durch unsere Fotos und Videos stöbern und das Erlebnis mit anderen teilen - durch Herumreichen der Brille oder per Cast-Übertragung auf einem Smart-TV -, dann blitzt der Spaß am Mirage auf. Kindern können wir mit den Spielen aus dem Playstore eine Freude machen und technisch interessierte Freunde bestaunen die stabile Raumerfassung des Headsets. Kabellos simpel geht die Brille von Kopf zu Kopf, für einige Minuten sind die Unzulänglichkeiten des Mirage Solo vergessen und vergeben.

Dann kommt die unausweichliche Frage: "Und, wie viel kostet so ein Ding?"

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 Weniger ist ... wenigerVerfügbarkeit und Fazit 
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Kable 14. Nov 2018

Wie sehen denn die Bilder aus im Vergleich zu denen die man mit der "Cardboard Camera...

nja666 14. Nov 2018

Stimmt. Die PSVR Brille ist echt bequem zu tragen. Nach längeren Sessions fängt man aber...

Berlinlowa 14. Nov 2018

Ich habe das Ding drei Tage ausprobiert und gegen ein Oculus Go und ein Lenovo Mixed...



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