Leistungsupdate per Adapter: Tesla wehrt sich gegen Hacker von Add-ons

Tesla verwarnt Kunden, die sich mit dem Adapter eines Drittherstellers ein kostenpflichtiges Update für ihr Auto freischalten lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3
Tesla Model 3 (Bild: Golem.de)

Tesla verlangt für ein Update der Leistung des Models 3 Dual Motor 2.000 Euro - während ein Adapter der Firma Ingenext den Leistungsschub für 1.000 Euro ermöglicht. Tesla unternimmt nichts gegen den Hack, weist die Nutzenden des Tools aber darauf hin.

Stellenmarkt
  1. Linux Systemadministrator (m/w/d)
    Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein-Leopoldshafen
  2. Junior SAP Inhouse Consultant (m/w/d) ECTR / Content Server
    HOMAG GmbH, Schopfloch
Detailsuche

Tesla bietet seit einigen Jahren immer mal wieder per Software-Update und gegen Aufpreis freischaltbare Optionen für seine Fahrzeuge an, angefangen von einer Hochstufung der Akkukapazität beim Model S von 60 auf 75 kWh bis zum aktuellen Acceleration eBoost für das Model 3, das etwa 50 PS mehr freigibt und die Beschleunigung verbessert.

Das Gerät des kanadischen Unternehmens Ingenext wird an den Rechner des Teslas angeschlossen, dann werden die Leistungssteigerung sowie einige andere Funktionen freigeschaltet. Dazu zählt der sogenannte Drift-Modus, bei dem unter anderem das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ausgeschaltet wird.

Erkennt Tesla den Hack, wird seit kurzem auf dem Display auf eine inkompatible Fahrzeugmodifikation hingewiesen. Tesla warnt vor einem potenziellen Schadens- oder Abschaltungsrisiko.

Golem Akademie
  1. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ingenext teilte dem Blog Electrek indes mit, es werde an einem Update gearbeitet, damit Tesla die Modifikation nicht mehr erkennen könne.

Das Interesse an solchen Hackinglösungen könnte in Zukunft noch steigen, weil beispielsweise auch Porsche Abofunktionen im Taycan gegen Aufpreis anbietet. Die aktive Spurführung etwa hält das Fahrzeug durch kontinuierliche Lenkeingriffe mittig im Fahrstreifen. Innodrive passt die Geschwindigkeit selbstständig an Tempolimits, Kurven, Kreisverkehre, Vorfahrt-gewähren- und Stopp-Schilder an. Beide Funktionen kosten jeweils 19,50 Euro pro Monat oder je 808,10 Euro als Kaufoption.

Der Porsche Intelligent Range Manager (PIRM) agiert bei aktivierter Routenführung im Hintergrund und optimiert alle Systemparameter für die kürzeste Reisezeit bei maximalem Komfort. Dafür sind monatlich 10,72 Euro oder einmalig 398,69 Euro fällig. Die Servolenkung Plus arbeitet geschwindigkeitsabhängig. Diese Funktion gibt es nicht als Monatsabo, sondern nur einmalig für 320,71 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FreiGeistler 26. Aug 2020

Aber neein. Nur die Hardware ist gekauft, die Software ist nur gemietet/Dienstleistung...

jpk1337 26. Aug 2020

Mit meiner Kopie der Software kann ich anfangen was ich will.. die habe Ich erworben und...

Lemo 25. Aug 2020

Da stimme ich dir zu, wenn es nur um Unlocks geht, ist das was anderes. Ich bin zwar...

NuTSkuL 24. Aug 2020

... Macht er ja anscheinend auch. Deshalb kann er trotzdem das Geschäftsmodell...

KnutRider 24. Aug 2020

Oder anstatt "LOL" kann man ja ein Feature für 4 Wochen testen und dann gucken ob es sich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /