Abo
  • Services:
Anzeige
Die Suche von T-Online zeigt die Artikel vieler deutscher Medien nicht mehr an.
Die Suche von T-Online zeigt die Artikel vieler deutscher Medien nicht mehr an. (Bild: T-Online.de/Screenshot: Golem.de)

Leistungsschutzrecht: Mailprovider werfen Verlage aus ihren Suchmaschinen

Die Mailprovider T-Online, GMX und Web.de ziehen Konsequenzen aus den Forderungen der Verlage. Anstatt Geld wegen des Leistungsschutzrechts zu zahlen, werfen sie mehr als 150 Medien aus ihrer Internetsuche.

Anzeige

Der Streit um das Leistungsschutzrecht führt zu weiteren Konsequenzen für Suchangebote im Netz. Über die Internetsuche von T-Online, GMX und Web.de finden sich keine Artikel von Verlagen mehr, die über die VG Media Zahlungen bei den genannten Providern eingefordert haben. Wie der Medienjournalist Stefan Niggemeier berichtete, wurden die Verlage, darunter Axel Springer, Burda, Funke, DuMont und Madsack, bereits zum 1. August 2014 ausgelistet. Die VG Media hatte im Juni bestätigt, nicht nur Google, sondern auch weitere Betreiber von Suchmaschinen wie Microsoft (Bing), Yahoo, die Deutsche Telekom und 1&1 zur Kasse zu bitten.

Damit gehen die Mailprovider noch einen Schritt weiter als Google, das bislang lediglich Artikel von Verlagen aus seinem Angebot Google News entfernt hat. Würde Google die Verlagsinhalte aus seiner allgemeinen Suche entfernen, würde dies wegen des hohen Marktanteils von über 90 Prozent die Kartellwächter auf den Plan rufen. Ein solches Vorgehen hat das Bundeskartellamt jüngst angekündigt.

Keine Nutzereffekte feststellbar

Zwar basieren die Angebote der Provider ebenfalls auf der Google-Suche, jedoch fällt deren Marktanteil kaum ins Gewicht. Allerdings ist bislang unklar, ob diese Reaktion überhaupt erforderlich ist. Noch hat kein Gericht darüber entschieden, wie das schwammig formulierte Leistungsschutzrecht in der Praxis auszulegen ist. Dem Gesetz zufolge sind "einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte" für die Nutzung freigegeben. Ein Sprecher von 1&1 sagte auf Anfrage von Niggemeier: "Wir sind überzeugt, dass diese Forderungen unbegründet sind. Lediglich vorsorglich haben wir uns entschlossen, hiervon betroffene Angebote auszulisten. Nutzereffekte waren bisher nicht feststellbar."

Die Mailprovider weisen ihre Nutzer allerdings nicht darauf hin, dass bestimmte Verlage nicht mehr angezeigt werden. Dabei ist die Liste der betroffenen Medien recht lang. Von A wie abendblatt.de über H wie hoerzu.de bis W wie wz-newsline.de sind 169 Angebote betroffen.


eye home zur Startseite
ploedman 16. Sep 2014

danke für den Link. Die Gesichter des Publikums spricht Bände. Gut wäre es das Video auf...

bstea 16. Sep 2014

Danke, ich werds versuchen.

Nemorem 16. Sep 2014

Ich möchte irgendwann, irgendwann einmal auch ein Gesetz nur für mich haben, dass andere...

Feuerfred 16. Sep 2014

Wenn ich sowas schon wieder lese, muss man sich nicht wundern, warum man in Deutschland...

Moe479 16. Sep 2014

solange das nicht erhebliche/signifikante teile des werkes betrifft, ist das auch gut...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Heilbronn
  3. thyssenkrupp AG, Essen
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Monster Hunter 4 Ultimate 3DS 14,99€)
  2. 139,99€/149,99€ (Preisgarantie)
  3. 799€ (Vergleichspreis ca. 1.090€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Laptop im Test Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  3. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store

C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende
C64-Umbau mit dem Raspberry Pi
Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Automatisierte Lagerhäuser Ein riesiger Nerd-Traum
  3. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten

  1. Re: Falsche Zielrichtung

    Oktavian | 09:33

  2. Re: REINES Android... hmm naja

    TrudleR | 09:12

  3. Re: Bringt nix wenn der Backbone nicht mit wächst

    coolbit | 09:05

  4. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    Tuxgamer12 | 09:03

  5. Re: Upgrade Prozedere

    Lagganmhouillin | 09:01


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel